Rasagilin zur Behandlung der Parkinson-Krankheit

Rasagilin ist bei Parkinson eines der am häufigsten eingesetzten Medikamente. In diesem Artikel werden wir seine Wirkungen, Pharmakokinetik und Kontraindikationen besprechen.
Rasagilin zur Behandlung der Parkinson-Krankheit

Letzte Aktualisierung: 26. Juni 2021

Die Parkinson-Krankheit ist eine der häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen. Rasagilin, auch als Azilect vermarktet, ist ein sehr wirksames Medikament zur Behandlung dieser Störung. Dieses Arzneimittel ist mit Selegilin verwandt und verbessert nachweislich die motorischen Symptome mit nur einer täglichen Verabreichung.

Fachärzte verschreiben Rasagilin zur Behandlung von Morbus Parkinson, sowohl als Monotherapie als auch als Zusatztherapie in Kombination mit Levodopa. In der Regel ist dieses Arzneimittel als Einzelmedikament in den frühen Stadien der Krankheit und in Kombination bei einer weiter fortgeschrittenen Erkrankung besonders wirksam.

Es verbessert zunächst die klinisch-motorischen Symptome der Erkrankung und anschließend die Steifigkeit, Bradykinesie und den Tremor, die für die fortgeschrittenen Stadien charakteristisch sind. Seine Wirksamkeit und Sicherheit wurde in verschiedenen Studien umfassend nachgewiesen.

Wie bereits erwähnt, ist Rasagilin auch unter dem Markennamen Azilect auf dem Markt erhältlich. Es wird oral verabreicht, in einer Dosis von 1 mg, die einmal täglich mit oder ohne Levodopa verschrieben wird. Dieses Medikament erfordert keine Dosisanpassung und kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Es kann auch in Kombination mit anderen Arzneimitteln gegen Parkinson zur Anwendung kommen.