Meditationstechniken für Anfänger

24 Juni, 2020
In diesem Artikel werden wir einige Meditationstechniken für Anfänger vorstellen. Die Meditation hat viele positive Auswirkungen auf die körperliche und geistige Gesundheit. Hast du Lust, damit zu beginnen?

Die vielen Vorteile der täglichen Meditation wecken das Interesse vieler Menschen. Deshalb stellen wir dir heute verschiedene Meditationstechniken für Anfänger vor, die dir den Einstieg in deine aufregende Reise in dein Inneres erleichtern.

Die tägliche Meditation hat zahlreiche Vorteile. Sie kann dir unter anderem dabei helfen, Stress abzubauen und ihn richtig zu managen, deine Konzentration zu verbessern und das Selbstbewusstsein zu stärken.

Viele Menschen nutzen die Meditation, um gesunde Gewohnheiten zu entwickeln, eine positive Lebenseinstellung oder Selbstdisziplin zu fördern. Sie kann außerdem den Schlaf verbessern und die Schmerztoleranz erhöhen.

Wie du siehst, hat das tägliche Meditieren unglaubliche Vorteile für deine geistige und körperliche Gesundheit. Es gibt sehr viele Informationen zu diesem Thema, doch trotzdem ist es nicht immer einfach, die ersten Schritte zu tun. Wir präsentieren dir deshalb heute einfache Meditationstechniken für Anfänger, um dir den Anfang zu erleichtern. 

Die Grundlagen der Meditation

Alle Meditationstechniken zielen darauf ab, den Geist zu beruhigen, um ihn von den täglichen Ereignissen abzubringen. Du lernst damit, loszulassen und dich auf den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Es geht darum, weder an der Vergangenheit festzuhalten, noch ständig die Zukunft vor Augen zu haben. 

Meditationstechniken helfen dir, die Aktivität bestimmter Gehirnareale zu stimulieren, die mit positiven Gedanken und Emotionen verbunden sind. Studien zeigen auch, dass regelmäßiges Meditieren langfristig positive Auswirkungen auf das Gehirn haben kann.

Meditationstechniken

Meditationstechniken für Anfänger

Im Allgemeinen werden Meditationstechniken in aktive (mit körperlicher Bewegung) und passive (ohne körperlicher Bewegung) Techniken eingeteilt. Besonders wichtig dabei sind die Atmung und der innere Zustand des Praktizierenden. 

Grundlegende Meditationstechniken

Der Schlüssel, um deine Gedanken loszulassen, liegt darin, dich selbst als einfachen Beobachter der Dinge zu betrachten, die dir in den Sinn kommen. Du beobachtest sie, wenn sie ankommen, und du lässt sie auch wieder los. Stell dir vor, deine Gedanken sind wie Wolken, die am Himmel vorbeiziehen. Sieh sie dir einfach, doch beschäftige dich nicht mit ihnen.

Setze dich zunächst in eine bequeme Position und versuche deinen Geist zu beruhigen, ohne ihn zu zwingen. Du wirst sehen, dass es nicht einfach ist, Gedanken nicht wirken zu lassen. Doch durch die regelmäßige Übung wirst du erstaunliche Ergebnisse erzielen. 

Fokussierte Meditationstechniken

Beginne mit der bewussten Atmung und versuche, dich auf nichts zu konzentrieren. Verbleibe in der Gegenwart und vermeide es, von deinen Gedanken gefangen genommen zu werden.

Bei der Konzentration auf deine Atmung kann es sehr hilfreich sein, wenn du dich gleichzeitig auf einen Gegenstand fokussierst. Der Blick auf eine Kerze oder eine Figur kann dich in der Gegenwart zurückhalten. Darüber hinaus können der Klang von Wellen oder das Ticken eines Metronoms hilfreich sein.

Mindfulness

Diese Techniken sind sehr effektiv, wenn auch nicht immer einfach zu beherrschen. Auch diese Übungen bezwecken, dich auf den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren, ohne zurück in die Vergangenheit oder in die Zukunft zu blicken. 

Mindfulness oder Achtsamkeit hilft dir, dich auf deine Gefühle zu fokussieren, doch es geht nicht darum, den Ursachen dafür auf den Grund zu gehen. Du kannst damit deine Gedankenströme beruhigen, dir über innere Prozesse bewusst werden und sensibler deinen Emotionen und Empfindungen gegenüber werden. 

Aktive Meditationstechniken

Auch aktive Meditationstechniken sind sehr vorteilhaft. Du kannst beim Malen, während der Gartenarbeit oder beim Praktizieren von Yoga meditieren. Auch andere Aktivitäten eignen sich dafür ausgezeichnet. Wir empfehlen zum Beispiel auch, beim Spazierengehen zu meditieren.

Die Aktivitäten ermöglichen es durch Anspannung eine tiefe Entspannung zu erreichen. Insbesondere für Anfänger ist diese Technik empfehlenswert, denn es fällt ihnen oft schwer, längere Zeit stillzusitzen. Bei der aktiven Meditation können sie zuerst körperliche Unruhe abbauen und so verhindern, dass der hyperaktive Geist die Meditation stört.

Meditationstechniken: Ruhe durch die Konzentration auf einen Gegenstand

Spirituelle Meditation

Die Meditation kann auch eine spirituelle Praxis sein, auch wenn sie nicht mit einer bestimmten Religion verbunden ist. Viele Menschen nutzen Meditation, um Zugang zu ihrer inneren Weisheit zu erhalten.

Sobald du in der Lage bist, deine Gedanken zu verlangsamen, werden sie klarer und und du kannst sie einfacher interpretieren. In diesem Fall kannst du dir wirklich wichtige Fragen stellen und Antworten erhalten, die dein Leben verändern.

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