Lachen ist ein Beruhigungsmittel ganz ohne Nebenwirkungen

9. Juni 2017 en Emotionen 292 Geteilt

Wenn wir in lautes Gelächter ausbrechen, schüttet das Gehirn Neurotransmitter wie Serotonin und endogene Opioide wie etwa Endorphine aus. Diese verursachen ein mächtiges Gefühl von Wohlbehagen und emotionalem Frieden.

Tatsächlich kommt dieses höchst wirksame Hilfsmittel auch bei bestimmten Therapieformen zum Einsatz. Dort dient es als Mittel zur Förderung des emotionalen Gleichgewichts und der Verbesserung unseres Allgemeinzustands. Eines wird hier also überaus deutlich: Unser Sinn für Humor und unser Lachen sind die besten Instrumente für die gesamte emotionale Evolution. Und natürlich auch für die persönliche Weiterentwicklung.

Dem Lachen sei Dank – so lassen sich unsere Problemen viel besser betrachten

Dank des Lachens können wir unsere Probleme besser wahrnehmen. Ohne den Reduktionismus der Positiven Psychologie zu bemühen, hilft uns ein gut gelaunter Zustand dabei, die Fenster unserer inneren Welt zu öffnen. Wir erklimmen Berge und finden den Ausgang des Labyrinths. Auf diese Weise kristallisieren sich alternative Lösungen heraus, mit denen wir Hindernisse aus dem Weg räumen können, die ganz natürlich zum Leben dazugehören.

Im Zen-Buddhismus weiß man, dass das Kribbeln, das ein Lachen erzeugt, eine starke Heilwirkung auslöst. Und die wiederum wirkt sich positiv auf die Gesundheit unseres Gehirns aus. Studien im Fachbereich der Neurowissenschaften belegen das. Sie bestätigen, wie vorhin schon erwähnt, dass sich das Wohlbefinden auf der Ebene des Gehirns beim Lachen explosionsartig ausbreitet.

“Beim Lachen dehnen sich der Mund und die Lippen aus, unablässige Atemstöße explodieren folglich mit lautem Geräusch,was wiederum zum Einschub des Lachens sowie einem Beben der Brust und der Flanken führt. Wenn es heftig und beständig daherkommt, können sich die Augen auch mit Wasser füllen.“

  • Seine schmerzlindernde Wirkung als Folge der Ausschüttung von Endorphinen im Gehirn ist einzigartig. Man könnte sagen, dass Lachen alle Übel heilt.
  • Wenn wir lachen, dehnt sich unsere Lunge aus. Unsere Atmungskapazität erhöht sich. Die Muskeln des Brustkorbs kontrahieren und dehnen sich wieder aus. So wird unser Körper besser mit Sauerstoff versorgt und die verbrauchte Luft, die sich noch darin befindet, besser abgegeben.
  • Unsere Muskulatur wird stimuliert. Die Muskeln des Gesichts, des Brustkorbs und Bauchraums arbeiten. In Folge werden sie besser mit Sauerstoff und Blut versorgt. In anderen Worten, das Lachen belebt uns.
  • Auch das Kreislaufsystem profitiert, weil die Herzfrequenz ansteigt und dadurch Ablagerungen von Cholesterin an den Arterienwänden abgebaut werden können.
  • Die Stoffwechselvorgänge laufen leichter ab und funktionieren besser. Der Körper wird optimal dazu angeregt, Giftstoffe schneller abzubauen. Auch Kalorien werden viel leichter verbrannt.
  • Der Spiegel an Stress-Hormonen sinkt. Dazu gehören Cortisol und Adrenalin.
  • Die Aktivität des Immunsystems steigt und die Barriere wird verstärkt, die Viren und Bakterien in Schach hält.
  • Nervöse Anspannung, Gefühle von Beklemmung, Depressionen, Müdigkeit, Reizbarkeit und jede Art von Verstimmung klingen deutlich ab.

Blondes-kleines-Maedchen-mit-Ponyfrisur

Du siehst sofort die offensichtliche Verbindung zwischen Lachen und körperlicher und psychologischer Gesundheit. Aus den genannten Gründen können wir es uns einfach nicht erlauben, das tägliche Lachen zu vergessen. Wir brauchen eine gute Tagesdosis an Humor. Das ist genauso wichtig wie Sport treiben oder sich gesund ernähren.

Denken wir auch daran, dass gute Stimmung soziale Kontakte fördert. Wenn man angenehme Augenblicke miteinander teilt, geht es allen Beteiligten gut. Zusammen betrachtet ergibt sich nun ein hübsches Sümmchen an Gründen, diese wichtige Tatsache nicht zu vergessen. Gestatten wir uns also jeden Tag eine ordentliche Portion Lachen und gute Laune.

Auch interessant