Kennst du die 14 wichtigsten Symptome einer Panikattacke?

· 28. Dezember 2015

Eine Panikattacke verwandelt alltägliche Situationen, die wir normalerweise genießen können, in eine ernstzunehmende Herausforderung. Sich über die Auswirkungen bewusst zu sein, die sie auf unser Leben haben, ist einer der ersten Schritte, um ihre Symptome zu lindern.

Bevor wir weitermachen, erinnere dich daran, dass wir uns in Situationen, in denen wir unter Angstzuständen leiden, nicht auf deren Symptome konzentrieren sollten, um diese überwinden zu können. Man sollte sich stattdessen auf nützlichere und praktischere Aspekte konzentrieren, zum Beispiel darauf, etwas Aktives zu tun, sich körperlich bewegen, sich entspannen.

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Was sind die Symptome, die man mit Angstattacken in Verbindung bringt?

1. Erstickungsgefühl und Atembeschwerden. Diese Gefühle zählen zu den Symptomen, die uns am meisten Angst machen. Wenn wir uns fühlen, als wollte uns jemand ersticken, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass dieses Gefühl im Kopf entsteht, dass es durch übertriebene Impulse unserer Nerven hervorgerufen wird. Diese Symptome können dir nicht schaden. Du wirst nicht ersticken.

2. Schmerzen in der Brust. Diese Beschwerden entstehen durch muskuläre Anspannung. Schmerzen in der Brust können in dir viel Angst erzeugen, da dieses Gefühl an einen Herzinfarkt erinnert. Doch wenn dieser Schmerz während der Angstzustände auftritt, dann liegt seine Ursache nicht in der Brust. Um Beschwerden zu vermeiden und die Schmerzen effektiv zu verringern, hilft es, tief einzuatmen und verschiedene Entspannungsübungen zu machen.

3.Herklopfen. Angstzustände führen zur Freisetzung von Adrenalin, was dazu führt, dass das Herz  schneller schlägt. Aber auch eine Verringerung der Herzschlagfrequenz ist kann Symptom einer Panikattacke sein.

4. Erblassen der Haut. Wenn wir den Auswirkungen einer Panikattacke ausgesetzt sind, dann wird das Blut zu den Muskeln umgeleitet, da sich der Körper in seinen „Kampf- oder Fluchtmodus“ begibt. Wir kehren wieder zur Normalität zurück, wenn der Körper anfängt, sich nach der Attacke zu normalisieren. Wenn dies passiert, dann kann es sein, dass manche Menschen etwas blasser werden, als sie es normalerweise sind.

5. Schwitzen. Während Perioden der Angst erhitzt sich der Körper, um sich auf Kampf oder Flucht vorzubereiten. Um wieder unser körperliches Gleichgewicht zu erreichen, sollten wir uns vom Schweiß befreien und versuchen, die Körpertemperatur zu senken.

6. Zittern und Schauder. Zittern ist eine normale Reaktion auf Angstsituationen und auch auf eine sinkende Körpertemperatur. Wenn wir unter Angstzuständen leiden, ist es ganz normal, dass wir Zittern oder uns Schauder überkommen. Diese hören auf, wenn die Panikattacke vorbei ist.

7. Schmerzen in den Schultern und im Nacken. Diese Körperzonen sind oft die ersten, die sich anspannen, wenn wir gestresst sind. Die Gesichtspartie wird sich in der Regel aufgrund der körperlichen Anspannung verhärten, die Muskeln kontrahieren.

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8. Verdauungs- und Magenprobleme. Unser Verdauungssystem ist eines der Organsysteme, in dem am meisten Blut gebraucht wird. Das Blut wird in diesen Bereich geleitet, um die Nährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen, die wir zu uns nehmen. Während eines Angstzustands wird es in die Muskeln umgeleitet, um adäquat auf den Kampf-Flucht-Zustand zu reagieren. Als Konsequenz verlangsamt sich die Verdauung, das Blut fehlt. Dies kann zu Verdauungsproblemen führen, wie etwa einem verdorbenen Magen, sauren Magen, Durchfall oder Verstopfung.

9. Hautausschlag. Sehr gängige Symptome bei Angstzuständen oder Stress sind Hautausschläge, Flecken oder trockene Haut. Es kann Ausschlag um die Nase herum, auf den Wangen oder der Stirn entstehen. Dieser geht wieder zurück, sobald wir uns besser fühlen.

10. Schwäche oder Kribbeln in den Händen oder Füßen. Wenn wir uns in unseren Kampf- oder Fluchtmodus begeben, dann handelt es sich dabei um eine sehr intensive Reaktion, die tiefe Auswirkungen auf das Körpergefühl hat. Das Kribbeln kann dadurch ausgelöst werden, dass sich Kohlendioxid im Blut ansammelt. Diese Symptome sind nicht schädlich, da man wieder in den Normalzustand zurückkehrt, wozu es hilft, leichte Entspannungsübungen zu realisieren.

11. Trockenheit im Mund. Während einer Panikattacke werden Flüssigkeiten in andere Teile des Körpers umgeleitet, dorthin, wo sie gebraucht werden. Aufgrund dessen ist es wahrscheinlicher, dass der Mund trocken wird. Um dieses Gefühl zu vermeiden, versuche, Wasser zu trinken, um hydriert zu bleiben und deinen Mund anzufeuchten. Dieses Symptom ist nicht gefährlich und geht wieder zurück, wenn die Angst überwunden ist.

12. Schlaflosigkeit. Eine der wichtigsten und schwersten Auswirkungen von Angstzuständen ist die Schlaflosigkeit, die Unfähigkeit einzuschlafen oder durchzuschlafen. Es ist wichtig, die regulären Muster und Zeitabläufe beim Schlafen für unser persönliches Wohlbefinden wiederzufinden und so dabei zu helfen, die Angstzustände aus unserem Alltag zu eliminieren.

13.Albträume. In Träumen verarbeiten wir normalerweise das, was in unserem täglichen Leben passiert. Wenn wir uns entspannt und zufrieden fühlen, dann haben wir in der Regel positive und glückliche Träume. Albträume sind zwar unangenehm aber harmlos, aber sie können unseren Schlafrhythmus stören. Um sie zu vermeiden, realisiere tagsüber und vor dem Schlafengehen Entspannungsübungen.

14. Reizbarkeit. Wir Menschen sind dann besonders gereizt, wenn wir uns müde oder krank fühlen. Eine der wichtigsten Ursachen für Wut ist Trauer. Wut ist auch eine normale Reaktion auf Angst und Furcht.

Dies sind einige der häufigsten Symptome einer Panikattacke, die sich aber auch in anderer Form bemerkbar machen kann. Weitere mögliche Symptome sind:

-Angst vor Kontrollverlust

-Erhöhte Gefahr der Depression und Selbstmordgedanken

-Sehstörungen

-Hörstörungen

-Hormonale Probleme

-Kopfschmerzen

-Schmerzende Augen

-Platzangst