Intimität ist das Fundament einer Beziehung

· 11. Januar 2016

„Intimität bietet Halt, der es uns ermöglicht, manche unserer schönsten und wohltuendsten Wünsche zu erfüllen. Verrückte Fantasien, die mit Scham verbunden sind, und nur im Vertrauten und im Schutz der Sicherheit, nicht vorschnell verurteilt zu werden, gestanden werden können.“

In einer Beziehung ist Intimität mehr als wichtig. Auch wenn dieses Wort häufig mit der Sexualität assoziiert wird, bezieht es sich auch auf andere Dinge, wie Vertrauen, Innigkeit und darauf, genau zu wissen, was der andere will.

In diesem Artikel werden wir uns auf die Sexualität konzentrieren, auf das, was unter der Bettdecke geschieht (oder an anderen Stellen im Haus, denn die Lust kennt weder Ort noch Zeit). Wenn du die Intimität in deiner Beziehung stärken willst, ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen, um etwas dafür zu tun.

Notwendige Bedingung dafür ist, dass beide sich einig sind, dass Veränderungen nötig sind, um eure Beziehung zu verbessern. Wenn einer von beiden zu einem bestimmten Zeitpunkt keine Lust hat, weil er müde ist oder etwas anderes machen möchte, solltet ihr auf einen Moment warten, in dem ihr beide im Einklang miteinander seid.

Intimität beim Sex schließt verschiedene Dinge ein, von der Lust und der Empfindung des anderen bis zu unserem Gefühlszustand in diesem Moment. Das hat nichts mit dem zu tun, was Frauen und Männern am meisten gefällt, sondern beide Personen müssen sich in der Mitte treffen.

Um die Intimität in einer Beziehung zu stärken, ist es unerlässlich seine Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was man selbst fühlt, und sich gleichzeitig darum zu kümmern, was der andere empfindet. Du denkst das ist unmöglich? Auf keinen Fall!

Die Intimität in einer Beziehung stärken

Es gibt einen Unterschied zwischen Liebe machen und Sex haben. Genauso wichtig ist es, zwischen Lust und Romanze abzuwechseln. Das tut der Beziehung sehr gut und fördert das intime Erlebnis.

Blickkontakt beim Sex ist wichtig, um die Innigkeit zu steigern, und um zu sehen, wie es dem anderen geht. Wenn du gern die Augen schließt, um zu genießen, verpasst du etwas sehr Wichtiges: deinen Partner zu beobachten. Du musst es nicht immer machen, es geht darum, ein gutes Mittelmaß zu finden.

Sex ist die perfekte Möglichkeit, um uns mit der Person, die wir auserwählt haben, zu vereinen.

In solchen Momenten ist der Tastsinn wohl am wichtigsten, aber es gibt noch andere, Sehen, Hören, der Geruchssinn und sogar der Geschmackssinn, die zu größerer Erregung und Lust beitragen können, auf eine Weise, die wir noch nie zuvor erlebt haben.

Initimität bietet zudem nicht nur den Rahmen, innerhalb dessen wir unsere Sexualität ausleben, sondern auch einen Rahmen, innerhalb dessen wir über Sex reden müssen. Wir reden mit unserem Partner über andere Dinge, wieso also nicht auch über den Sex?

Niemand hat die Macht, die Gedanken anderer zu lesen und es gibt Dinge, die wir niemals kommunizieren werden, wenn wir sie nicht in Worte fassen. Unserem Partner wird es eine Freude sein, uns zu befriedigen; er will es sogar, aber wir sind nicht fähig, die nötige Intimität für Kommunikation zu schaffen.

Ist das nicht schade?

Auf der anderen Seite ist es manchen Menschen peinlicher, sich tief in die Augen zu schauen als sich auszuziehen, denn sie fühlen sich so ausgeliefert und zerbrechlich. Eine Zerbrechlichkeit, die Scham verursacht.

Wenn du dieses Gefühl besiegst, wird eure Kommunikation wunderschön werden und du und dein Partner werdet das wahr werden lassen, was ihr euch immer erträumt habt, und noch viel mehr.

Verliebtes Paar

Oft sind wir es selbst, die ihrer Lust, ohne es zu wollen, Grenzen setzen.

Eine weitere Art, die Initmität mit unserem Partner zu stärken, ist es, zuzulassen, dass der andere uns sieht. Vor allem Frauen haben bezüglich ihres Körpers manchmal Komplexe und wollen nicht, dass das Licht anbleibt oder es in Positionen machen, in denen sie sich verletzlicher fühlen.

In diesem wie in anderen Aspekten einer Beziehung, ist eine Entwicklung erforderlich, damit sich die Beziehung voll entfalten kann. Die Sexualität sollte nicht vernachlässigt werden. Diese Entwicklung geht einher mit der Stärkung der Intimität, die ihrerseits eng mit Vertrauen verknüpft ist.

Wie ein guter Braten braucht Vertrauen Zeit, die wir ihm oft nicht einräumen. Es ist eine Investition, die wir oft nicht wertschätzen, oder von der wir erwarten, dass sie auf natürliche Weise eintritt, wobei sie in Wirklichkeit unmöglich eintreten kann, wenn sie auf unserer Prioritätenlisten ganz unten steht.

Es ist nicht schlimm, Intimität zu planen. So sollte es sein, wenn wir uns bewusst sind, dass wir ihr keine Zeit einräumen, um spontan einzutreten.

Das beste ist, dass sich all das positiv auf deinen Alltag auswirken wird, denn, wie bereits erklärt, schließt Intimität in einer Beziehung nicht nur die Sexualität mit ein, sondern auch, sich zu kennen, zu wissen, was der andere will, ihn zu befriedigen und befriedigt zu werden sowie herauszufinden, was beiden gefällt und Lust bereitet.