Ich habe nicht einfach Glück: Ich habe durchgehalten, mich angestrengt und Opfer gebracht

27. Dezember 2016 en Psychologie 0 Geteilt

Ich habe nicht einfach nur Glück und es war auch kein Wink des Schicksals. Ich bin heute, wo ich bin, und ich habe, was ich habe, wegen dieser Werte, die ich niemandem auf die Nase binden muss: Durchhaltevermögen, Bereitschaft, mich anzustrengen und Opfer zu bringen. Denn wahrer Erfolg bedeutet, mit den Menschen, die du liebst, glücklich zu sein und stolz auf dich wegen dem zu sein, was du erreicht hast.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der persönlicher Erfolg manchmal argwöhnisch und misstrauisch beäugt wird. Wenn es jemand geschafft hat, dort hinzukommen, wo er hinwollte, dann weil andere Personen dazu beigetragen haben. Wir können nicht verneinen, dass das hin und wieder der Fall ist. Dennoch gibt es wahres Talent und das ist im Grunde genommen die Disziplin, die geprägt ist von Durchhaltevermögen, Willen und Geduld.

„Außer was die Dummen anbelangt, unterscheiden sich Menschen nicht sehr in ihrem Intellekt; sie unterscheiden sich nur in Beharrlichkeit und harter Arbeit.“

Charles Darwin

Wenn wir von Erfolg sprechen, beziehen wir uns nicht nur auf den persönlichen Erfolg. Wir sprechen auch von diesen Menschen, die das ideale Wohlbefinden durch den Partner, von dem sie immer geträumt haben, durch ihre Familie, ihre Freunde und diese Einstellung, zu wissen, wie man mit jeder Schwierigkeit im Leben umgehen muss, durch Mut und Optimismus erreicht haben. Auch hier hat das Glück seine Finger nicht mit im Spiel gehabt.

Denn das wahre Glück und Erfolg im Leben sind das Ergebnis dieser intelligenten Beständigkeit, die weiß, welchen Kampf sie kämpfen muss. Die alles für den Menschen gibt, den sie liebt, für das, wovon sie träumt. Eigentlich wissen wir auch, dass jeden Tag tausende Menschen im Stillen Opfer bringen und hart für etwas arbeiten, ohne das anderen mitteilen zu müssen.

Das ist wahres Talent: Das Talent, beharrlich zu sein und sein Glück nicht dem Schicksal zu überlassen.

frau-mit-wolf

Beharrlichkeit versetzt Berge

Konfuzius sagte einst, dass derjenige, der Berge versetze, damit angefangen hätte, kleine Steine zu versetzen. Erfolg in jeglichen Bereichen des Lebens kommt zweifellos durch einen eisernen Willen. Durch diese Beharrlichkeit, die wir in unserem tiefsten Inneren als ein weiteres Bedürfnis integrieren. Wie ein Läufer, der sich jeden Tag seine alten Laufschuhe anzieht, vor die Tür geht, tief einatmet, läuft und davon träumt, wieder 1 km weiter zu kommen.

Anders Eriksson, berühmter Psychologe der University of Florida (Florida, USA), erklärt uns, dass Menschen, die beruflichen oder persönlichen Erfolg erzielen, nicht über irgendein besonderes Gen verfügen. Natürlich seien wir nicht alle dafür gemacht, alles zu können, doch es gäbe Menschen, die wüssten, wie sie eine Reihe von grundlegenden Aspekten ausschöpfen müssen, die ihnen auf jeden Fall erlauben, das zu erreichen, was sie sich vornehmen:

  • Ein angemessener Umgang mit Gefühlen, vor allem mit Frust, sowie Beharrlichkeit, Beständigkeit und harte Arbeit.
  • Menschen mit diesen Eigenschaften sind außerdem auch nicht von externer Motivation abhängig. Sie wissen, wie sie sich selbst motivieren können, wo ihre Grenzen sind und holen das Beste aus ihren Fähigkeiten heraus.

mann-greift-nach-den-sternen

Etwas, das wir auch bedenken sollten, ist, dass es viele Menschen mit einem Talent gibt. Tatsache ist doch, dass wir alle in einem bestimmten Bereich gut sind. Trotz der Tatsache, dass Intelligenz etwas ist, das in unserer Welt keine Mangelware ist, fehlt uns doch manchmal die Beharrlichkeit und der Glaube. Hin und wieder sind wir das Opfer von Kritik oder der Vorstellungen unserer Gesellschaft, die dafür verantwortlich ist, dass wir uns Grenzen setzen.

Es reicht nicht, dass wir uns sagen „ich werde das können“. Leere Worte sind nutzlos, wenn wir nicht vollkommen davon überzeugt sind und eine Haltung einnehmen, die es uns nicht gestattet, aufzugeben.

Wenn der Erfolg oder das Glück anderer argwöhnisch betrachtet wird

Paul Bloom, Professor der Psychologie an der University of Yale (Connecticut, USA), sagt, dass Empathie überbewertet sei. Jeder würde vorgeben, mitfühlend zu sein, doch in Wahrheit gäbe es nur wenige Menschen, die eine wahrhaftige Verbindung zu den persönlichen und emotionalen Realitäten anderer herstellen könnten. In der Tat gäbe es einen sehr interessanten Aspekt: Es sei einfacher, den Schmerz eines Fremden zu fühlen als das Glück des Nachbarn.

Es ist gerade so, als hätten wir den Wunsch, dass jemand anders glücklich ist, aber nicht glücklicher als wir selbst. Das treffen wir sogar recht häufig an. Wir haben es eingangs erwähnt: Wenn jemand beispielsweise eine Auswahlprüfung für den öffentlichen Dienst besteht oder beruflichen Erfolg hat, vermutet man dahinter immer die sogenannte Günstlingswirtschaft. Wenn unser Freund, der nicht gerade ein Adonis ist, eine neue Beziehung mit einer sehr attraktiven Frau hat, erscheint das nicht logisch. Sie muss etwas an ihm finden, das andere nicht sehen.

Wieso reagiert der menschliche Verstand ab und an so argwöhnisch?

paar

Neid: das leise und tödliche Virus

Wer neidisch ist, besitzt einen beschränkten Horizont. Ein neidischer Mensch würde niemals Beharrlichkeit hinter einer Person vermuten, die nächtelang bei Kerzenschein gelernt hat, einen Mensch, der seinen Schlaf geopfert hat, um ihn in seine Arbeit zu investieren. Er ist auch niemals dazu in der Lage, die wahre Liebe zu sehen, die diese atemberaubende Frau für diesen nicht gerade attraktiven Mann verspürt.

Denn der Fluch des Neids ist eine verzwickte Angelegenheit, weil der Minderwertigkeitskomplex tödlich sein kann und unglücklich macht. Für neidische Menschen ist es immer besser, den Erfolg anderer zu verfluchen, als eigene Schwächen offenzulegen. Für Neider ist es daher angenehmer, Mauern zu erbauen und Steine zu werfen, anstatt sich zu erlauben, andere für ihre Qualitäten zu bewundern und von ihnen zu lernen. Lieber werden spitze Bemerkungen gemacht, und mit ein bisschen „Glück“ schafft der Neider es, dem erfolgreichen Gegenüber zu schaden.

Von diesen Persönlichkeitstypen sollten wir uns nicht beeinflussen lassen. Wenn wir wirklich Angst davor haben, Erfolge auf unserem Lebensweg nicht erzielen zu können, sollten wir daran denken, dass die Beharrlichkeit der Schlüssel zu unserem Glück ist, dass wir nicht auf die Kritik und gemeine Kommentare von Neidern hören sollten, die behaupten, dass wir dieses oder jenes niemals erreichen würden.

Und vor allen Dingen sollten wir unsere Freunde weise auswählen. Halte nach denjenigen Ausschau, die nicht nur dazu in der Lage sind, in traurigen Zeiten an deiner Seite zu sein. Umgib dich mit Menschen, die dein Glück mit dir teilen, wenn du erfolgreich bist.

Auch interessant