Ich habe meinen inneren Dämonen in die Augen gesehen

· 29. Januar 2019

Ich habe meinen inneren Dämonen in die Augen gesehen und entdeckte meine Angst. Eine lähmende Angst, die von innen kommt und die Kontrolle an sich reißt, sodass selbst das Luftholen unmöglich erscheint. Kannst du das nachempfinden?

Es ist dieser Zustand, in dem du dich fühlst, als ob deine Füße am Boden klebten und du keinen Schritt gehen könntest. Es ist wahr, dass du anfälliger wirst, wenn du dir dessen bewusst wirst, wovor du wirklich Angst hast. Aus dieser Situation kannst du aber auch Kraft schöpfen, wenn du realisierst, was du wirklich willst.

Deshalb habe ich meine inneren Dämonen in die Augen gesehen, um mich meinen Ängsten zu stellen. Mein Ziel war es, mich nicht mehr von meiner Angst leiten zu lassen. Nicht von der Angst vor Scheitern, Ablehnung oder Einsamkeit. Es ging mir vielmehr darum, diese Ängste zu Säulen zu machen, auf denen ein starkes Fundament für Gegenwart und Zukunft gebaut werden kann.

Nahaufnahme eines menschlichen Auges

Ich habe meinen inneren Dämonen in die Augen gesehen und habe mich selbst kennengelernt

Ich habe noch nie jemanden getroffen, der sich absolut sicher ist, was er tut. Stattdessen habe ich alle möglichen Leute getroffen, die nur so tun. Ich habe diese Leute immer beneidet. Nun, vielleicht bist auch du es gewohnt, so zu tun, als seist du stark. Zu denken, dass du deine wirklichen Gefühle hinter einem Lächeln verstecken könntest. Du hoffst, dass dies die Monster mundtot machen würde, die dich täglich quälen. Indem du dich auf diese Weise gibst, indem du versuchst, deinen Ängsten zu entkommen, anstatt ihnen zu begegnen, gibst du deinen Ängsten aber nur noch mehr Macht über dich. Wenn du so weitermachst, kannst du aufgrund deiner Angst nicht vorwärtskommen, denn im Dunkeln wachsen deine Dämonen und kontrollieren dein Leben.

Ich weiß, dass ich nicht perfekt bin und ich nicht alles richtig machen kann. Aber ich habe stets versucht, perfekt zu sein. Vielleicht wurde ich so zu demjenigen, der meine Dämonen dazu brachte, den Unterschied zwischen Menschsein und Perfektion zu verkennen. Als ich meinen Dämonen in die Augen sah, lernte ich mich endlich selbst kennen und erkannte meine Zweifel. So entdeckte ich, dass wir alle von denselben Dämonen besessen sind. Ich entdeckte auch, dass die Angst vor der Ungewissheit, nicht jede Situation kontrollieren zu können, die größte Angst von allen ist. Danach entschied ich mich, meine Unsicherheiten nicht mehr mit unzähligen Szenarios zu füttern, was schiefgehen oder mich zum Scheitern bringen könnte. Stattdessen entschloss ich mich, wie ein Phönix aus der Asche wieder aufzuerstehen und zu fliegen.

Ein Mädchen und ein Phönix, der aus der Asche aufsteigt.

Ich habe meinen inneren Dämonen in die Augen gesehen und bin aus der Asche wieder aufgestanden

So konnte ich meinen inneren Dämonen in die Augen sehen und aus der Asche aufsteigen. Von da an kontrollierte ich alles, was ich fühlte. Endlich lernte ich, zu akzeptieren, dass ich nicht alles kontrollieren kann, was um mich herum passiert. Ich habe gelernt, dass das Leben eine Folge unkontrollierbarer und unvorhersehbarer Ereignisse ist.

Angst ist oft nichts anderes als die Folge deiner Interpretation einer Situation, die du nicht kontrollieren kannst. Wenn du das akzeptierst, wirst du dich besser fühlen. Du wirst beginnen, zu leben, und sehen, was das Leben für dich bereithält. Genieße es, ohne die negativen Erfahrungen, die du bereits gemacht hast und die noch kommen werden, deine inneren Dämonen füttern zu lassen.

Jetzt weiß ich, dass ich nicht perfekt sein und ein märchenhaftes Leben führen muss. Ich weiß auch, dass ich nicht aufgeben oder mich von meinen Ängsten oder Fehlern mitreißen lassen sollte. Außerdem habe ich gelernt, dass ich glücklich sein kann, auch wenn ich nicht perfekt bin. Und du kannst das auch.