Gute Kinder werden gute Erwachsene

15, März 2017 en Psychologie 521 Geteilt

Wir leben in einer Welt, in der Krieg und Frieden Seite an Seite leben, in der Menschen andere für ihre Vorteile benutzen, auch wenn der Preis für diesen Vorteil der Tod ist. Eine Welt, an der Erwachsene teilnehmen und von der Kinder lernen.

Der Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen ist Unschuld. Beide fügen Schaden zu, aber Kinder tun das, ohne über die Konsequenzen Bescheid zu wissen und ohne den Preis ihres Handelns zu akzeptieren. Allerdings trifft auf Erwachsene nicht das Gleiche zu. Wir sind uns des Schadens bewusst, zu dem unsere Handlungen führen und üben sie dennoch aus.

Die meisten Kinder werden mit einer gewissen Veranlagung für andere zu sorgen geboren, besonders für ihre Familie. Sie werden mit einer Art Güte geboren, einem Sinn für Hilfsbereitschaft und Altruismus, den ihnen niemand beigebracht hat. Es liegt in den Händen ihrer Bezugspersonen, sicherzustellen, dass diese Veranlagung erhalten bleibt, wenn sie einen Teil ihrer Unschuld verlieren, was ein logischer und natürlicher Prozess ist.

Wege, um die Güte in Kindern zu erhalten

Toleranz und Geduld beibringen

Einer der Schlüsselaspekte dabei, Kinder ohne Frustration zu erziehen, ist Geduld. Geduld wird ihnen zeigen, was sie zu tun haben oder was von ihnen erwartet wird. Und es wird keinen Sinn von Verpflichtung, sondern einen von erwachsener und reifer Konversation schaffen. Manchmal musst du ihnen gegenüber tolerant sein, sodass sie eine gewisse Kontrolle über die Situation behalten können, ohne dabei zu weit zu gehen.

Diese zwei Schlüsselaspekte, Geduld und Toleranz, müssen verinnerlicht werden und fungieren als Leitfaden in ihren Interaktionen mit anderen Menschen. Eine tolerante und geduldige Gesellschaft ist eine verständnisvolle und respektvolle Gesellschaft.

Bitte, danke und es tut mir leid

Diese drei Ausdrücke müssen ihnen eingebrannt werden, sodass sie zu netten und freundlichen Menschen werden können: „Bitte“, „danke“,  und, „es tut mir leid.“

  • Sie müssen lernen, dankbar zu sein, lernen, dass sie bekommen, was sie bekommen, weil sie es verdienen und nicht aus Zufall oder Glück. Es wird ihnen beibringen, dass man mit Mühe und Hingabe beinah alles erreichen kann und dass sie das verdienen, was sie bekommen.
  • Freundlich um Dinge zu bitten wird sie von Rüpeln unterscheiden, die Schnelligkeit und Verpflichtung vorziehen, um ihre Ziele zu erreichen. Ein einfaches Bitte ändert die Bedeutung von dem, um was sie fragen, komplett.
  • Sie müssen wissen, wie sie ihre Fehler erkennen und wiedergutmachen, ganz egal was auch der Grund für sie ist. Um Vergebung zu bitten wird sie ehrenhaft und konsequent machen.

Bindung als das Hauptwerkzeug

Eine gesunde Bindung zu gestalten, macht den Unterschied zwischen einem und dem anderen Kind aus. Eine familiäre Wärme muss geschaffen werden, die eine Quelle für Komfort und Konsequenz für sie sein wird. Das wird zu einem sicheren Umfeld führen, in dem sie spielen und die Welt entdecken können. Sie müssen vor nichts Angst haben, denn sie können immer auf die Sicherheit ihrer Familie zählen.

Diese Art von Bindung wird am effizientesten geschaffen, wenn du ruhig beobachtest und gelassen bleibst. Wenn das Kind stürzt und sich das Knie aufschlägt, dann darf die Bezugsperson nicht in Panik ausbrechen; sie muss ruhig bleiben und vorgeben, dass es nicht so wichtig ist. Das wird das Kind beruhigen und dazu führen, dass es in Zukunft lacht, wenn es im Park hinfällt.

Denke daran, dass die Angst des Kindes nicht vergeht, wenn du es mit Geschenken überhäufst, sondern nur dann, wenn du ihm beibringst, wie es Vertrauen in andere und in die Welt setzt. Wenn wir Kindern beibringen, dass die Welt voller Gefahren ist, dann dürfen wir uns nicht überrascht zeigen, wenn sie zu ängstlichen und emotional abhängigen Erwachsenen werden – besonders im Angesicht von Hindernissen.

Güte lehren

Es gibt viele Studien, die zeigen, dass Kinder eine natürliche Neigung zu helfen, zu teilen, und kurz gesagt, sozial gesund und gütig zu sein, haben. Diese Neigung kann beibehalten werden und hält sie davon ab, von den schlechten sozialen Angewohnheiten, die sie umgeben, vergiftet zu werden.

Um diese Neigung zu erhalten, musst du dich ihnen gegenüber einfach nur so verhalten, wie du möchtest, dass sie sich in Zukunft verhalten. Dabei kultivierst du ihre Sensibilität gegenüber anderen und reduzierst unangebrachte Verhaltensweisen.