Fünf Tipps, die beim Umgang mit akademischem Stress helfen

21. Februar 2019

Wenn Prüfungen vor der Tür stehen, wünschen sich die meisten Schüler und Studenten, dass ihre Noten ihre harte Arbeit reflektieren. Ihre persönliche Herausforderung besteht darin, alle Tests mit guten Noten zu bestehen. Da sie dazu neigen, sich deswegen zu stressen, sollten sie – und gegebenenfalls ihre Eltern – eine Reihe von Tipps kennen, die ihnen beim Umgang mit akademischem Druck helfen können.

Schauen wir uns fünf Strategien an, die dabei von großem Nutzen sein können.

Einen Zeitplan erstellen

Fehlende Planung verstärkt akademischen Stress. Wenn wir nicht vorausplanen, nähren wir den Gedanken, dass wir unsere Zeit nur verschwenden. Besser wir organisieren jeden Tag der Woche nach Prioritäten, z. B. Wiederholung bestimmter Themen und Studium. Dies hilft nicht nur, Informationen zu verinnerlichen, sondern reduziert auch Unruhe und Nervosität vor Prüfungen und macht es deshalb leichter, akademischen Stress zu mindern.

Wir können mit einem Wochenplan beginnen. Es ist wichtig, realistisch zu bleiben und die zur Verfügung stehende Zeit zu bewerten, damit wir unsere Prioritäten direkt festlegen können. Vergessen wir auch nicht, andere Aspekte zu berücksichtigen, die für uns von Vorteil sein können, wie Freizeit und Entspannung.

Eine Person trägt ihre Termine in einem Kalender ein.

Während der Prüfungszeit neigen wir dazu, weniger zu schlafen, damit wir mehr lernen können. Schlafen und Lernen gehen jedoch Hand in Hand und sind gleichermaßen wichtig. Erholsamer Schlaf hilft dem Gehirn, das zu verarbeiten, was es tagsüber gelernt hat.

Ablenkung vermeiden

Es ist keine leichte Aufgabe, sich viele Stunden darauf zu konzentrieren, verschiedene Themen zu lernen. Daher sollten wir Ablenkungen vermeiden. Zögern wir nicht, das aus unserem Umfeld zu entfernen, was unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen könnte.

Zunächst sollten wir einen geeigneten Lernort auswählen. Wir sollten uns an diesem Ort wohlfühlen und alles zur Hand haben, was wir brauchen, wie Notizen, Computer, Bücher und Stifte. An diesem Ort sollten wir uns ein angenehmes, ansprechendes und ablenkungsfreies Klima schaffen. Dabei sollten wir laute Orte vermeiden, unser Telefon auf stumm schalten, um Benachrichtigungen zu vermeiden, die uns in unserer Konzentration stören.

Lenken wir unseren Fokus auf unsere Aufgabe. Berücksichtigen wir, dass wir bereits eine Zeit für Ablenkungen festgelegt haben – eine Zeit, die wir mehr genießen werden, wenn wir mit allem fertig sind.

Pausen machen

Es ist wichtig, unsere Lernzeit aufzuteilen. Wir können nicht stundenlang lernen, ohne uns auszuruhen. Pausen sind notwendig, damit wir wieder einen klaren Kopf bekommen. Nutzen wir diese Zeit, um unsere Augen auszuruhen und die Muskeln zu dehnen, die sich beim Sitzen versteifen. Der Umgang mit akademischem Stress wird einfacher, wenn wir uns Entspannungspausen gönnen.

Wir können diese Pausen entsprechend unserer festgelegten Lernzeiten einlegen. Zum Beispiel einige Minuten nach Beendigung eines Themas, das intensive Konzentration erfordert. Für diese Erholungszeit wird empfohlen, eine Aktivität in einem klar begrenzten Zeitraum durchzuführen.

Dies bedeutet, dass es sich um eine kurze körperliche Aktivität handeln sollte, wie beispielsweise das Aufhängen von Wäsche oder ein kurzer Spaziergang um den Block, wenn wir nur ein paar Minuten zur Verfügung haben. In entsprechenden Abständen sind auch längere Pausen einzuplanen, in denen wir uns beispielsweise beim Joggen frischen Wind um die Ohren pfeifen lassen können.

Eine junge Frau joggt durch den Park.

Sport

Die mentale Anstrengung, die wir während des Lernens leisten, kann uns sehr müde machen und uns stressen. Müdigkeit wiederum hat negative Auswirkungen auf unsere Lernleistung. In dieser Hinsicht kann Sport uns helfen, unsere Routine zu durchbrechen und uns vom Studium abzulenken. Außerdem werden Endorphine freigesetzt, die das Gedächtnis angeregen, und wir fühlen uns insgesamt besser.

Wenn wir einen Sport ausüben, sollten wir während der Prüfungszeit nicht damit aufhören, sondern gerade dann auf eine geordnete Trainingsroutine achten. Auch demjenigen, der sonst nicht sportlich aktiv ist, sei empfohlen, in einem Park zu spazieren oder zu joggen, denn der Kontakt mit der Natur hilft, zu entspannen und klar zu denken.

Entspannungstechniken im Umgang mit akademischem Stress

Wir können auf Entspannungstechniken zurückgreifen, um akademischen Stress zu bekämpfen. Achtsamkeitstechniken sind heutzutage sehr beliebt, da sie uns bewusst machen, was wir tun, und uns helfen, uns zu fokussieren. Sie fördern unser Wohlbefinden, verbessern unser Selbstwertgefühl und reduzieren Blutdruck und Muskelverspannungen.

Hier sind weitere Beispiele:

  • Musik hören: Wir verbessern unsere Stimmung, regen unser Gehirn an und die Musik hilft uns, zu entspannen.
  • Tiefes Atmen oder Zwerchfellatmen: Legen wir uns hin, legen wir eine Hand auf unseren Bauch und konzentrieren wir uns auf unsere Atmung.
  • Geführte Gedanken: Atmen wir tief ein, schließen wir dann unsere Augen und richten wir unsere Gedanken auf eine imaginäre Szene, die ein Gefühl von Frieden, Ruhe und Entspannung vermittelt.

Auf den ersten Blick können diese Techniken schwierig erscheinen, aber wenn wir diese Übungen regelmäßig durchführen, werden sie leichter und der Umgang mit akademischem Stress wird einfacher. Eher früher als später werden wir diese Techniken automatisch und mühelos ausführen können.

Diese Tipps helfen übrigens nicht nur bei Prüfungen, sondern sind auch auf andere Bereiche in unserem Leben anwendbar!