Die Enkel, ein Vermächtnis der Liebe zwischen Kindern und Eltern

Die Enkel, ein Vermächtnis der Liebe zwischen Kindern und Eltern

Letzte Aktualisierung: 17 August, 2017

Man sagt, dass man mit der Ankunft der ersten Enkel erst entdecken kann, was wirkliche Liebe ist. Es ist ein Verhältnis, das weit über die Blutsverwandschaft hinausgeht, es ist die Union zwischen zwei Generationen, die eine permanente emotionale Spur hinterlässt, denn es gibt nichts Befriedigenderes als ein Enkel und später Opa oder Oma zu sein.

Gleichzeitig werden mit der Ankunft dieser neuen Familienmitglieder auch die Beziehungen zwischen den Eltern und den Kindern neu geschrieben: Wenn es früher wunderbar war, eine Mutter zu sein, so wird diese Freude nun noch dadurch vervielfacht, die Mutter einer Mutter oder eines Vaters zu sein. Es ist eine weitere Etappe in unserem Lebenszyklus, in der wir uns alle bereichern können, Unterschiede überwinden und unsere Bindungen noch erweitern können.

Die Verbindung zwischen weiter entfernten Generationen ist manchmal intensiver und spezieller als die zwischen den sich näheren Generationen. Man nimmt seine Rolle weniger ernst und es etabliert sich eine einzigartige Sprache: Die der Komplizenschaft und der Liebe, welche stets die gemeinsamen Abendessen oder die Geschichten begleiten, die man unter einer warmen Bettdecke erzählt bekommt.

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Die Ankunft der Enkel und die Schaffung neuer Bindungen

Zwischen den Großeltern, jedem Elternteil und jedem Enkelkind bildet sich eine interessante generationelle Konstellation, in dem jeder Einzelne seine Position zu definieren hat. Am heutigen Tag ist es für uns alle ganz klar, dass die Großeltern für das Wohlbefinden ihrer Enkel fundamental wichtig sind. Jedoch bleibt stets der Zweifel erhalten, ob auch diese Erziehungsarbeit leisten müssen.

Wir wissen, dass wir in einer Gesellschaft alle verantwortlich für die Erziehung der nachfolgenden Generation sind, angefangen bei den Eltern selbst, der Schule und auch den Kommunikationsmedien. Die Großeltern haben jedoch ihre Arbeit der Erziehung bereits mit uns erfüllt, und jetzt haben sie es bei ihren Enkeln verdient, in eine etwas entspanntere Rolle zu treten, die vor allem durch viel Aufmerksamkeit und durch dieses unersetzliche, emotionale Vermächtnis geprägt ist.

Es gibt keinen besseren Ort zum Ausruhen und Träumen als den Schoß unserer Großeltern. Sie sind unsere Vitamine, sie sind ein Bündel aus Jahren und goldenen Haaren, die in ihrem Inneren ein Kind, wie wir es sind, versteckt halten.

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Heutzutage bilden die Großeltern eine wichtige Figur in der Gesellschaft:

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Das beste Vermächtnis der Großeltern an ihre Enkel ist die Dankbarkeit

Den Kindern beibringen, für alles in ihrer Umgebung dankbar zu sein, könnte eines der besten Vermächtnisse sein, die ein Opa oder eine Oma dem Enkelkind bieten kann. Interessanterweise wirft man den Erwachsenen oft vor, den Kindern zu viel Geschenke zu machen, ihnen zu viel Geld zuzustecken oder zu viel Süßigkeiten an einem einzigen Tag zu geben.

Die Großeltern sind weise und wissen, dass das beste Vermächtnis, was sie den neuen Generationen bieten können, emotionale Spuren sind.

  • Dankbarkeit zu zeigen ist eine wunderbare Form, beizubringen, was Anerkennung bedeutet. Die Kinder lernen, den Wert der Dinge zu erkennen und die Welt mit mehr Respekt zu betrachten.
  • Dankbarkeit bedeutet auch, die Welt sich nicht so schnell drehen zu lassen, bedeutet, zu verstehen, dass jede Sache ihre Wege, ihren Rhythmus, ihre Prinzipien hat, dass das “ich will das jetzt sofort haben”  nicht immer möglich und auch nicht immer empfehlenswert ist.
  • Ein weiterer essentieller Aspekt der Dankbarkeit ist das Lernen von Wertschätzung dessen, was wirklich wichtig im Leben ist. Wenn die Kinder dies bereits im frühen Alter verstehen, dann helfen wir ihnen, in Reife und Weisheit aufzuwachsen.
Umarmung

Mein Opa hat die Weisheit eines alten Wolfs, der alles weiß. Seine Falten erzählen tausende Geschichten und trotzdem hat er Augen eines Kindes, das niemals aufgibt und das es genießt, mein bester Freund zu sein.

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigng von Pascal Campion und Gartz Etz