Die eigene Einstellung ist der Motor der Veränderung

16. März 2018 en Emotionen 204 Geteilt
Die eigene Einstellung - lächelnde Frau von Blumen umgeben

Die eigene Einstellung ist die stärkste Macht, die wir besitzen. Und doch ignorieren wir sie so oft. Zudem geben wir anderen die Schuld für das, was uns passiert. Wir beklagen uns über all unsere Probleme und fühlen uns, als wären wir das Opfer unserer Lebensumstände.

Die Frage, die wir uns selbst stellen müssen ist: Mit welcher Einstellung gehen wir durchs Leben? Über diese Frage nachzudenken und zu sehen, ob uns unsere Einstellung guttut oder nicht, lässt uns bewusster darüber werden, warum nur wenig oder nichts so gut läuft, wie wir es gern hätten.

Selbst wenn wir unsere Augen weit öffnen, werden wir sehen, dass unsere Probleme nicht so furchtbar sind, wie sie scheinen.

„Einstellungen sind ansteckend. Lohnt es sich, sich mit den deinen anzustecken?“

Dennis und Wendy Mannering

Unsere Einstellung in jeder Lebenslage wählen

Wir können uns aussuchen, wie wir mit unseren Lebensumständen umgehen, da wir mindestens darüber immer die Kontrolle haben. Die eigene Einstellung ist dabei ein wesentlicher Faktor. Denn dank ihr können wir das verändern, was uns passiert – oder wenigstens entscheiden, wie wir uns ihm stellen. Akzeptieren wir es oder lehnen wir es ab? Beklagen wir uns oder bewegen wir uns nach vorn? Schauen wir uns ein Beispiel an.

Sagen wir, du hast einen Partner, der sich immer beschwert. Seine Einstellung wird immer schlimmer und du wirst bitter. Du weißt, dass er eine gute Person ist, doch du bist in eurer Beziehung nicht glücklich. Jedoch bleibst du in dieser Beziehung, ohne irgendwelche Veränderungen durchzuführen. Derweil versuchst du, deinen Partner zu verändern. Du gibst ihm die Schuld dafür, dass die Beziehung so schlecht läuft.

Zwei verdeckte Gesichter

Von außen können wir sehen, was wir tun müssen: Wir haben zwei Optionen. Die eine ist, unseren Partner so zu akzeptieren, wie er ist. Ihn zu lieben und zu akzeptieren, ohne ihn verändern zu wollen. Die andere Option wäre, dass wir uns von ihm trennen und ihm die Chance geben, mit einer anderen Person glücklich zu werden.

Wie du sehen kannst, spielt die eigene Einstellung hier eine große Rolle. Sie erlaubt uns nämlich, aus einer Situation hinauszufinden, die wir nicht mögen. Dazu zählt, Entscheidungen für uns selbst zu treffen, uns selbst zu verändern und nicht darauf zu warten, dass die andere Person es tut. Dasselbe kann auch auf andere Umständen angewandt werden. Wenn wir uns verschulden, arbeitslos oder krank werden, oder wenn ein Familienmitglied stirbt.

Es ist nutzlos, sich zu beklagen, zum Himmel zu schreien und nichtstuend herumzusitzen. Es ist nutzlos, nach Schuldigen zu suchen, wenn es keine gibt. Aber es ist auch nutzlos das, was auf uns zukommt, nicht so zu akzeptieren, wie es ist. Wir stellen uns bedeutungslose Fragen, wie „Warum ich? Was habe ich falsch gemacht?“.

„An sich ist nichts gut oder böse. Unser Denken macht es erst dazu.“

William Shakespeare

Die eigene Einstellung ist der stärkste Antrieb zum Glück

Die eigene Einstellung ist der stärkste Antrieb zum Glück, um Entscheidungen zu treffen und um eine neue Richtung einzuschlagen. Mit der richtigen Einstellung können wir das Glück finden oder es behalten. Denn vergiss nicht, dass wir das Glück in uns finden müssen, ungeachtet dessen, was sich außen befindet.

Dank der Macht unserer Einstellung können wir sehen, dass es keine Grenzen gibt und dass wir uns von unseren Lebensumständen nicht überwältigt fühlen müssen. Egal wie ernst eine auch Situation sein mag, wie einen Job zu verlieren oder sich zu verschulden, wir werden es überstehen und wieder hinausfinden. Die eigene Einstellung ist unsere Lebenskraft.

Frau, die auf den lila Himmel blickt

Jedoch trüben unsere Emotionen manchmal diesen Hoffnungsschimmer. Die Probleme scheinen dann größer zu sein, als sie es müssen. Doch früher oder später werden wir keine andere Wahl haben, als die Situation zu akzeptieren und uns vorwärts zu bewegen. Warum machen wir das nicht von Anfang an? Warum fühlen wir uns unnötig schlecht?

Es ist wichtig, uns selbst zu vertrauen und nicht in unserer Komfortzone zu verweilen. Wenn wir das tun, dann schrumpfen wir, statt zu wachsen. Wenn wir in ihr verweilen, sehen wir so lange zu, wie sie sich verengt, bis wir uns von unseren eigenen Lebensumständen in die Enge getrieben fühlen. Aber wir müssen vor Veränderungen keine Angst haben. Im Grunde sind Veränderungen Neuanfänge, frischer Wind in einer andere Richtung. Es stimmt, dass wir etwas hinter uns lassen werden. Doch das, was auf uns zukommt, kann uns etwas viel Schöneres bieten, wenn wir die Geduld und Intelligenz dafür haben, es zu unseren Gunsten zu nutzen. Es ist eine Möglichkeit, zu lernen, uns zu verbessern und zu reifen. Aber auch eine, um zu erkennen, dass wir mit den Problemen umgehen können, die auf uns zukommen.

Lasst uns nicht vergessen, dass die eigene Einstellung der Motor der Veränderung ist. Wir können Entscheidungen treffen, um einen Konflikt zu lösen. Wir können das akzeptieren, was wir nicht mögen, aufhören, es abzulehnen und nach vorn blicken. Oftmals lassen uns Gedanken über die Zukunft diese schwieriger wahrnehmen, als sie wirklich ist. Aber auf Basis unserer Einstellung können wir Dinge wählen, die so einfach und unerlässlich sind, wie die Art, wie wir auf die Welt blicken.

Mann, der für seine Partnerin auf der Gitarre spielt

Eine kleine Veränderung in der eigenen Einstellung kann einen großen Unterschied machen. Sie kann eine „unüberwindbare“ Situation zu einer überwindbaren machen. Und einen schmerzhaften Lebensumstand zu einer Möglichkeit, stärker zu werden.

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