Der Mythos von Aphrodite und Ares

31. Januar 2020
Der Mythos von Aphrodite und Ares ist aus verschiedenen Gründen sehr interessant. Erstens handelt es sich um ein Thema, das in der griechischen Mythologie immer wieder vorkommt: die Assoziation zwischen Schönheit und Krieg. Diese beiden mythologischen Götter bewahren diese Assoziation.

Der Mythos von Aphrodite und Ares ist einer der interessantesten in der griechischen Mythologie. Beginnen wir damit, dass Aphrodite die Göttin der Schönheit und der sexuellen Liebe war. Sie tauchte aus dem Meer auf und war schöner als jedes andere Wesen. Götter, Sterbliche oder andere, die sie sahen, waren verzaubert von ihrer Schönheit und sie wusste es. Tatsächlich ist dies ein Grund, warum sie so eitel war.

Hephaistos war der Gott des Feuers, der Schmiede und der Handwerker und war insgeheim in Aphrodite verliebt. Hephaistos war der Sohn von Hera und der Gott der Götter, Zeus. Er war auch eine ziemlich unanschauliche Kreatur, also das genaue Gegenteil von Aphrodite. Laut dem Mythos von Aphrodite und Ares, ärgerte sich in der Tat sogar seine eigene Mutter über sein hässliches Aussehen, als Hephaistos geboren wurde, und vertrieb ihn vom Olymp.

Hephaistos war lahm und bucklig. Er hatte auch einen unangenehmen Blick. Angesichts der demütigenden Ablehnung, die er von seiner eigenen Mutter erfuhr, beschloss er, sich zu rächen. Er entschloss ich dazu, in seiner Werkstatt einen magischen Thron zu errichten und Hera darauf sitzen zu lassen. Ohne es zu merken, blieb sie darauf stecken und konnte sich nicht bewegen.

Hephaistos und Aphrodite

Natürlich begann Hera damit, Hephaistos zu bitten, sie zu befreien. Im Gegenzug stellte er nur eine Bedingung: dass die Götter ihm Aphrodite als Frau geben würden. Folglich erfüllte Zeus seinen Wunsch. Der Mythos von Aphrodite und Ares besagt, dass die Göttin der Schönheit über diese Situation nicht erfreut war. Sie hasste Hephaistos, da er nicht so schön war wie sie.

Hephaistos versuchte unermüdlich, Aphrodites Zuneigung zu gewinnen. In seiner Werkstatt entwarf er schönen Schmuck für sie. Sie hatte jedoch kein Interesse an dem Gott des Feuers. Im Gegenteil, wann immer sie die Chance hatte, war sie ihm untreu, indem sie mit anderen Göttern und sogar Sterblichen zusammen war.

Auf der anderen Seite gab es Ares, den Gott des Krieges, der Gewalt, der männlichen Männlichkeit und der Verteidiger der Schwachen. Auch er war der Sohn von Hera und Zeus. Im Gegensatz zu Hephaistos sah er jedoch gut aus. Und auch er hatte eine Schwäche für Göttinnen und Frauen. Allerdings machte er sich nie die Mühe, sie zu erobern, sondern er machte sie sich einfach zu eigen.

Aphrodite war die Göttin der Schönheit und der sexuellen Liebe.

Der Mythos von Aphrodite und Ares

Nach dem Mythos von Aphrodite und Ares verliebte sich der Kriegsgott unsterblich in die Göttin der Schönheit. Im Gegensatz zu der Art, die er für seine anderen Liebhaber nutzte, beschloss er, sie für sich zu gewinnen. Er kaufte ihre Geschenke und machte ihr ständig Komplimente, um ihre Liebe zu gewinnen. Die beiden verbrachten viel Zeit miteinander, bis Aphrodite seine Liebe vollständig erwiderte.

Hephaistos, ihr Ehemann, verbrachte jede Nacht in seiner Werkstatt. Die beiden Liebenden nutzten diese Situation, um sich bis zum Morgengrauen zu lieben. Ares wurde immer von einem jungen Mann namens Alectryon begleitet, dessen Aufgabe es war, die Tür zu bewachen. Er tat dies, um sie wissen zu lassen, wann Helios, die Sonne, am Horizont erschien. Helios sah alles. Daher mussten die beiden ihre Romanze geheim halten und es war notwendig, einen Wachmann zu haben. 

Wenn es um die griechischen Götter geht, so konnte jeder Gott oder jede Göttin alle Arten von Liebesbeziehungen mit jedem haben, den er oder sie wollte. Nicht erlaubt war jedoch, nur einen Liebhaber zu haben und ihn zu pflegen. Mit anderen Worten, formale Untreue. Doch die Beziehung zwischen Aphrodite und Ares war genau das.

Ares verliebte sich unsterblich in die Göttin der Schönheit.

Bestrafung

Alles schien gut zu laufen. Doch eines Tages schlief Alectryon, müde von einer anstrengenden Tagesroutine, ein, während er Wache hielt. Natürlich konnte er Aphrodite und Ares nicht sagen, dass Helios am Horizont erschienen war. Er sah die Liebenden unter denselben Laken, in denen Aphrodite mit Hephaistos schlief. Voller Empörung suchte er den Gott des Feuers auf und erzählte ihm alles.

Der Mythos von Aphrodite und Ares besagt, dass Hephaistos sich so verletzt fühlte, wie nie zuvor. Wie immer dachte er nur an Rache. Zu diesem Zweck entwarf er ein fabelhaftes Netz aus Goldfäden. Sie waren so dünn, dass sie nicht zu sehen waren, aber gleichzeitig waren sie extrem widerstandsfähig. Sein nächster Schritt war der, das Netz aus Goldfäden über das Bett zu hängen. Dann erzählte er Aphrodite, dass er auf eine Reise gehen würde.

Ares, der immer über Hephaistos Pläne informiert war, nutzte die Gelegenheit und machte sich sofort auf den Weg zu Aphrodite. Während sie sich liebten, fiel das Netz aus Goldfäden auf sie herab und sie waren darin gefangen. Sofort war Hephaistos zur Stelle und rief alle Götter dazu auf, sich ebenfalls vor Ort zu versammeln. Sie alle lachten so heftig über die Situation, dass ihr Lachen ewig  anzudauern schien.

Nachdem dies geschehen war, wurden die Liebenden freigelassen und jeder von ihnen musste seinen eigenen Weg gehen. Ares bestrafte Alectryon, indem er ihn in einen Hahn verwandelte und ihn jedes Mal zum Singen brachte, wenn die Sonne erschien. Der Gott der romantischen Liebe, Eros, wurde aus der Liebe von Ares und Aprodithe geboren. Obwohl sich die beiden nicht wiedersehen konnten, brachen sie die Regel: Sie hatten noch sieben weitere Kinder.

de Inda, C. M. (2001). Una comedia vital. El episodio de Ares y Afrodita. Cuadernos de Literatura, (10), 47-54.