Chakren: 7 wundervolle Energiezentren

19. Juli 2018 en Kuriositäten 0 Geteilt
Das Bild zeigt die Umrisse einer Frau und die Positionen der einzelnen Chakren.

Im östlichen Kulturkreis geht man vielerorts davon aus, dass der menschliche Körper sogenannte Energiezentren besitze. In ihnen laufen verschiedene biologische und psychologische Aspekte unserer selbst zusammen. Daher gilt, wenn wir unsere Chakren ausbalancieren, wandeln wir auf einem Pfad der Gesundheit und des Wohlbefindens.

Laut Hinduismus können wir unsere Chakren durch unsere Beziehung zu uns selbst ins Gleichgewicht bringen. Dies kann auch in der Beziehung mit anderen Menschen, mit der Natur und mit dem Göttlichen geschehen. Folglich kann sich ein Ungleichgewicht eines Chakras in Störungen der sozialen und persönlichen Sphäre äußern.

Es ist wichtig, zu wissen, dass es eine Farbe, einen Ort am Körper und einen Klang gibt, die sich auf die jeweiligen Chakren beziehen. Wenn wir also meditieren, begünstigt jeder dieser Aspekte das Gleichgewicht und die Aktivierung der zugehörigen Chakren. Diese wundervollen Energiezentren wird euch dieser Artikel nun ein wenig näherbringen.

„Nichts geht jemals fort, bis es uns gelehrt hat, was wir wissen müssen.“

Pema Chödrön

Das erste Chakra: das Wurzelchakara

  • Name: Muladhara
  • Farbe: rot
  • Zugehöriges Element: Erde
  • Ort: Die Basis der Wirbelsäule
  • Ton: LamMuladhara

Dieses Chakra hat mit biologischer und psychologischer Unterstützung zu tun. Es hilft uns in unseren Beziehungen. Die Teile unseres Körpers, die mit diesem Chakra verbunden sind, sind die Wirbelsäule, die Beine, die Füße und das Immunsystem.

Außerdem ist dieses Energiezentrum das erste, das wir entwickeln, und dasjenige, das die restliche Entwicklung unseres Körpers unterstützt. Durch dieses Chakra beziehen wir uns auf die Natur, auf andere Menschen und uns selbst. Weiterhin verbindet es uns mit unseren Vorfahren. Das kann hilfreich sein, wenn wir uns gerade in einer schwierigen Phase befinden.

Auf psychologischer Ebene bezieht sich dieses Chakra auf Aspekte wie Sicherheit, Verteidigung und die Fähigkeit, Bedürfnisse zu erfüllen. Diese Aspekte geben uns Rückhalt. Das liegt daran, dass sie sich auf Stärke, Schutz, Lernen und Überzeugungen beziehen.

Wenn dieses Chakra nicht ausgeglichen ist, kann es zu Fehlfunktionen kommen, die mit fehlender Unterstützung zusammenhängen. Zum Beispiel können durch ein Ungleichgewicht im Wurzelchakra Probleme wie Rückenschmerzen oder Beinschmerzen entstehen, oder eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte. Depressionen und Ängste sowie andere psychische Probleme können sich ebenfalls entwickeln.

Um dieses Chakra auszugleichen, müssen wir uns bewusst werden, wie wir mit unseren Wurzeln umgehen, etwa wie wir uns mit unserer Familie und deren Überzeugungen identifizieren. Meditation hilft auch, dieses Chakra auszugleichen.

„Deine Überzeugungen schaffen keine Realitäten. Es ist deine Realität, die aus deinen Überzeugungen geschaffen wird.“

Richard Bandler

Das zweite Chakra: die wundervolle Art, wie wir miteinander umgehen

  • Name: Svadhisthana
  • Farbe: orange
  • Zugehöriges Element: Wasser
  • Ort: Um den Bauchnabel
  • Ton: VamSvadhisthana

Dieses Chakra steht für die dynamischen Beziehungen, die wir mit anderen, mit der Natur und mit uns selbst pflegen. Als solches bezieht es sich auf unsere Weltanschauung. Es hat aber auch mit Kreativität, Geldmanagement, Ethik und Sexualität zu tun. Mit anderen Worten, eben mit allem, was Interaktionen und Beziehungen einschließt. In unserem Körper befindet sich dieses Chakra hauptsächlich in unseren Geschlechtsorganen, unserem Darm, unserer Blase und unseren Wirbeln.

Dysfunktionen, die mit diesem Chakra im Zusammenhang stehen, haben mit Problemen in den oben genannten Organen zu tun. Ein Ungleichgewicht in diesem Chakra führt zu Problemen in unseren Bindungen. Weiterhin können Druck, Unzufriedenheit, Impulsivität und das Gefühl, die Welt wäre zweidimensional, entstehen.

Um das Sakralchakra im Gleichgewicht zu halten, sollten wir uns unseres kreativen Selbst bewusst werden. Auch sollten wir darauf achten, wie wir mit unserem Geld umgehen. Ebenfalls hilft es, unsere Empathie, die Fähigkeit, uns in eine andere Person hineinzuversetzen, und unsere Kommunikationsweise zu stärken. Dabei kann uns Meditation helfen, dieses Chakra zu öffnen.

Das dritte Chakra: persönliche Stärke

  • Name: Manipuraka
  • Farbe: gelb
  • Zugehöriges Element: Feuer
  • Ort: Solarplexus
  • Ton: RamManipuraka

Bei diesem Chakra dreht sich alles um Selbstachtung, Absicht, Koordination und Kontrolle. In Bezug auf das emotionale Selbst ist dies jenes Chakra, das über Vertrauen, Selbstsorge und Fürsorge für andere sowie Verantwortung im Entscheidungsprozess beestimmt. Wenn dieses Chakra unausgeglichen ist, haben wir Probleme in all diesen Bereichen.

Der Magen, die Leber, die Bauchspeicheldrüse, die Nieren, die Nebennieren und das Zentrum der Wirbelsäule sind die Organe dieses Chakras. Wenn es nicht im Gleichgewicht ist, manifestiert es sich unter anderem in Angst, Einschüchterung, Ess- und Verdauungsstörungen.

Durch Meditation können wir dieses Chakra wieder ausbalancieren. Wir müssen nur unsere innere Stärke finden und visualisieren, was wir wirklich wollen.

„Das Maß dessen, was wir sind, ist das, was wir mit dem machen, was wir haben.“

Vince Lombardi

Das vierte Chakra: die unglaubliche Kraft der Emotionen

  • Name: Anahata
  • Farbe: grün
  • Zugehöriges Element: Luft
  • Ort: Die Mitte der Brust
  • Ton: YamAnahata

Dies ist das Energiezentrum bedingungsloser Liebe. Es bezieht sich auf Verständnis, Zuneigung und Vergebung. Auf der physischen Ebene hat es mit dem Herzen, den Lungen, dem Kreislaufsystem und dem Zwerchfell, aber auch mit den Schultern und Armen zu tun. Ein Ungleichgewicht des Anahata Chakra verursacht Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Atembeschwerden.

Das Anahata Chakra drückt sich auf emotionaler Ebene in Liebe und Hass, Egomanie, Einsamkeit, Engagement, Vergebung, Mitgefühl, Hoffnung und Vertrauen aus. Daher zeigen sich zugehörige emotionale Störungen oftmals in Abhängigkeit, Verwirrung, Unglauben, Misstrauen und der Unfähigkeit, zu vergeben oder sich festzulegen.

„Liebe bedingungslos. Fordere nichts zurück. Vieles kommt von allein – das ist eine andere Sache. Sei kein Bettler. In der Liebe sei ein Kaiser. Gib es einfach und schau was passiert. Es wird tausendfach zurückkommen.“

Osho

Das fünfte Chakra: das Halschakra

  • Name: Vishudda
  • Farbe: blau
  • Zugehöriges Element: Ether
  • Ort: Kehle
  • Ton: HamVishudda

Das fünfte Chakra ist das Chakra des Willens und der Selbstdarstellung. Die Organe dieses Energiezentrums sind unter anderem der Mund, die Zähne, der Rachen, die Luftröhre, die Schilddrüse, die Halswirbel und der Hypothalamus. Physische Dysfunktionen, die mit diesem Chakra verbunden sind, beziehen sich genau auf diese Teile unseres Körpers. Heiserkeit und Schilddrüsenerkrankungen wären als Beispiele zu nennen.

Emotional hängt dieses Chakra mit der Wahl, dem Ausdruck, dem Glauben, dem Wissen, dem Urteilsvermögen, der Befragung, der Sucht und unserer Zielstrebigkeit zusammen. Es geht also um unsere Fähigkeit, auszudrücken, was wir fühlen, Entscheidungen zu treffen und unseren Träumen zu folgen. Das heißt, wenn dieses Chakra unausgewogen ist, wirkt sich das negativ auf unsere Urteils-, Kommunikations- und Entscheidungsfähigkeit aus.

„Wer Willen hat, hat Stärke.“

 
Menander

Das sechste Chakra: die Kraft unseres Geistes

  • Name: Ajna
  • Farbe: indigo
  • Zugehöriges Element: Licht
  • Ort: zwischen den Augenbrauen und hinter der Stirn
  • Ton: Aum

Ajna

Dieses wunderbare Energiezentrum steht mit Weisheit, Intuition und Wahrnehmung im Zusammenhang. Auf physischer Ebene bezieht es sich auf unser Nervensystem, die Augen, die Ohren und die Nase. Ein Ungleichgewicht in diesem Chakra trägt zu neurologischen Störungen und verzerrter Wahrnehmung bei.

Psychologisch manifestiert es sich in der Art, wie wir uns selbst sehen, als auch darin, wie wir emotionale Intelligenz und Toleranz gegenüber den Ideen anderer Menschen begreifen. Mit anderen Worten, es ist die Fähigkeit, dass wir unsere eigenen Überzeugungen und Einstellungen bewerten können. Das Chakra bezieht sich daher auch auf Introspektion und gutes Urteilsvermögen. Folglich gilt, wenn unser fünftes Chakra unausgeglichen ist, werden wir auch in unserem sechsten Probleme feststellen können.

„Sei glücklich, jeder Ort ist hier und jeder Moment ist jetzt.“

Buddha

Das siebte Chakra: die spirtuelle Verbindung

  • Name: Sahasrara
  • Farbe: weiß
  • Zugehöriges Element: Kosmischer Klang
  • Ort: Krone des Kopfes
  • Ton: StilleSahasrara
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