Ausreden – 4 entscheidende Stolpersteine auf dem Weg zu deinem Ziel

· 18. November 2015

„Ich mach das morgen.“ – „Ich habe keine Zeit.“ – „Ich kann das nicht so gut.“  – All diese Sätze hast du sicherlich irgendwann einmal in deinem Leben gesagt und dir damit ziemlich viele Stolpersteine in und auf den Weg zu deinem Ziel gelegt.

Der Motor unseres Lebens sind die Ziele, die wir erreichen und die Träume, die wir erfüllen möchten. Es scheint so, als könnten diejenigen, die keine Ziele vor Augen haben, auf diesem Planeten gar nicht weiterexistieren. Doch bleibt das Ziel durch unsere Angst, Unsicherheit, ein geringes Selbstbewusstsein, eine falsche Selbstwahrnehmung oder Unwissenheit oft nur ein Traum oder eine Planung.

In diesem Moment beginnen wir damit, für die Erreichung unserer Ziele Entschuldigungen zu finden. Nicht jeder hat die gleichen Ausreden, denn wie sagt man so schön: Jeder Mensch ist eine Welt, aber in ähnlichen Situationen können Menschen ähnlich reagieren.  Vielleicht hast du nie zuvor genau denselben Satz gesagt oder gedacht, bestimmt aber etwas Vergleichbares und der Gedanke dahinter war derselbe.

Es ist egal, wie dein Ziel aussieht und wie schwierig es zu erreichen ist, oder was du alles tun kannst, damit es nicht nur ein Traum oder eine Wunschvorstellung bleibt – wichtig ist, dass du dich von Ausreden und Entschuldigungen trennst und dich darauf konzentrierst, dein Ziel zu verwirklichen.

Die häufigsten Ausreden, die einen am Weiterkommen hindern

„Ich habe keine Zeit.“  Das ist der Satz, der das 21. Jahrhundert prägt. Alles ist so schnelllebig und wir haben nicht mal eine Minute für das Wichtigste in unserem Leben Zeit. Wir leben von Tag zu Tag und genießen so gut wie gar nichts mehr. Unser Lebensrhythmus ist unheimlich schnell, da wird mir jeder zustimmen, aber es ist auch wahr, dass wir erreichen können, was wir wollen. Versteck dich nicht hinter deiner Entschuldigung, dass du keine Zeit für nichts hast.

Das zu tun, worauf du Lust hast, ist eine Frage der Prioritäten. Wenn du für etwas eine wirkliche Leidenschaft hegst, dann findest du auch die nötige Zeit dafür: du kannst früher aufstehen, ein schnelleres Verkehrsmittel nehmen, keine Überstunden machen usw. Finde heraus, wie du deine Zeit nutzen kannst, bevor du sie für Ausreden missbrauchst.

„Ich muss Geld sparen.“  Wenn du doch schon viel Geld für dein Ziel gespart hast, warum benutzt du es dann nicht auch? Ja es stimmt, dass die Wirtschaftskrisen, Konjunktur- und auch Kursschwankungen an der Börse einem einen Strich durch die Rechnung machen können, aber du kannst auch nicht dein ganzes Geld horten und darauf warten, dass etwas passiert.

Versuche, dir eine kleine Reserve für schlechte Tage anzusparen und nimm den Rest, um dir deinen lang ersehnten Traum zu erfüllen. Du weißt nicht, was morgen ist und was mit diesem Geld passieren wird. Besser ist es, auf intelligente Art und Weise damit umzugehen.

Selbstschutz

 

„Was werden die Anderen denken?“  Dieses Argument spukt uns immer im Kopf herum und wir müssen einfach lernen, es zu akzeptieren. Was werden meine Eltern davon halten, wenn ich mein Studium hinschmeiße, weil mir dieser Studiengang nicht gefällt? Was werden meine Schwiegereltern sagen, wenn ich mich dazu entschließe, meinen Job zu kündigen, um mich um die Kinder zu kümmern? Wie werden meine Freunde reagieren, wenn ich ihnen davon erzähle, dass ich mich selbstständig gemacht habe?

Eigentlich sollte es dir vollkommen gleichgültig sein, was andere über dich denken. Sie werden immer irgendeinen Grund finden, um dich zu kritisieren, ganz egal, was du machst. Wenn es dich wirklich so sehr interessiert, was die anderen von deinen Entscheidungen halten, dann sprich vor deinem Entschluss mit den Menschen darüber, die dir am nächsten stehen. Doch das letzte Wort, das hast immer noch du.

„Ich habe nicht die benötigten Fähigkeiten.“  Ein sehr geringes Selbstbewusstsein ist ein schwerwiegendes Problem, das uns daran hindert, unsere Träume zu verwirklichen. Wenn wir nicht an uns und unsere Fähigkeiten glauben, ist es unmöglich im Leben weiterzukommen und die gesteckten Ziele zu erreichen. Vergiss nicht, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Vielleicht fehlt dir nur ein wenig Erfahrung, Wissen oder Praxis, aber sag niemals zu dir selbst, dass du ein Taugenichts bist. Auch dann nicht, wenn alles schief läuft oder du es nicht einmal probiert hast.

Woher willst du wissen, dass du es nicht doch kannst? Natürlich wird der Weg steinig sein, aber deine Fähigkeit besteht darin, dich von der Angst zu befreien und den Kopf aus dem Sand zu ziehen. Zum Leben gehört es dazu, Fehler zu machen, Kritik einzustecken und daraus zu lernen, um diesen Fehler später nicht zu wiederholen und deinem Ziel wieder ein Stückchen näher zu kommen.

Trenne dich von Ausreden und Entschuldigungen und bleib dir selbst und deinen Zielen treu. Sage nicht, „Es ist nicht der richtige Zeitpunkt.“ – „das Ziel ist zu schwierig zu erreichen.“ – „Das gibt es alles schon.“ – oder „Ich habe Angst, zu versagen.“  Versuche alles, was dafür nötig ist und mach, was du machen willst. Wenn es anders als erwartet verläuft, dann sieh es positiv: Du hast es wenigstens versucht und eine Erfahrung mehr dazugewonnen.