Arthur Conan Doyle: Fünf großartige Zitate

11. März 2020
Sicherlich hast du schon von Arthur Conan Doyle, dem Erfinder des berühmten Sherlock Holmes, gehört. Heute werden wir dir einige der berühmtesten Zitate vorstellen, die uns dieser Autor hinterlassen hat.

Arthur Conan Doyle ist als Schriftsteller weltberühmt. Allerdings wissen nur wenige Menschen, dass er auch als Arzt praktizierte. Dieser sehr schaffensfreudige Autor schrieb viele verschiedene Bücher, historische Romane, Theaterstücke und lyrische Werke. Dennoch ist er besonders als Erfinder von Sherlock Holmes bekannt.

Heute wollen wir uns mit einigen der berühmtesten Zitate von Arthur Conan Doyle befassen. Wenn du sie liest, wirst du verstehen, wie er die Welt sah.

Aber bevor wir dies tun, wollen wir dir noch erzählen, dass Arthur Conan Doyle in jeder freien Minute schrieb, die er zwischen der Behandlung seiner Patienten hatte. Die Tätigkeit als Arzt hat ihn nie wirklich erfüllt und als Schriftsteller war er daher auch wesentlich erfolgreicher.

So begann er in seiner Freizeit damit, Kindergeschichten zu schreiben. Daraufhin verfasste er Theaterstücke und Lyrik, bevor er sich schließlich dem Romanschreiben widmete, wofür er auch am bekanntesten ist. Aber nun wollen wir sehen, welche Zitate uns dieser emblematische Autor hinterlassen hat.

Arthur Conan Doyle - Sherlock Holmes Denkmal

Wie Arthur Conan Doyle die Welt sah

1. Wenn wir nur sehen, kann uns das täuschen

“Du siehst, aber du beobachtest nicht.”

Wenn es etwas gibt, was in den Sherlock Holmes Romanen besonders auffällig ist, dann ist es die Art und Weise, wie diese Figur selbst die kleinsten Dinge beobachtet, die von anderen Menschen gar nicht bemerkt werden. Hierin liegt die Magie dieser Romane und auch der Grund für das große Interesse, das sie bei seinen Lesern hervorrufen.

Arthur Conan Doyle fordert uns in diesem Zitat dazu auf, zu beobachten, anstatt nur hinzusehen. Beobachten bedeutet, dass du aufmerksam darauf achtest, was um dich herum passiert und jede Veränderung wahrnimmst. Wie viele Dinge entgehen uns, wenn wir „nur hinsehen“?

2. Arthur Conan Doyle über Hoffnungen

“Es macht keinen Sinn, sich Hoffnungen zu machen und sich von ihnen zu nähren und dann enttäuscht zu werden.“

Das zweite unserer Arthur Conan Doyle-Zitate erlaubt es uns, über etwas sehr Wichtiges in unserem Leben nachzudenken. Wenn wir uns Hoffnungen machen und bestimmte Erwartungen haben, dann kann es passieren, dass sich diese Hoffnungen nicht erfüllen und wir enttäuscht sind. Häufig ist diese Enttäuschung auch sehr schmerzvoll.

Daher müssen wir diese Selbsttäuschung vermeiden. Nicht nur, um zu vermeiden, dass wir selber enttäuscht sind, sondern auch, um zu verhindern, dass andere Menschen von uns enttäuscht werden. Wenn wir damit aufhören, uns falsche Hoffnungen zu machen, werden wir dadurch ehrlicher mit uns selbst werden. Dies ist eine sehr wichtige Qualität für verschiedene Bereiche unseres Lebens.

3. Arthur Conan Doyle über den Wert kleiner Dinge

“Es ist schon lange ein Grundsatz von mir, dass die kleinen Dinge definitiv die wichtigsten sind.“

Zweifelsohne ist dies ein grundlegendes Zitat, dass wir alle verstehen können. Dennoch fällt es uns oft schwer, diese Einsicht auch umzusetzen. Diese kleinen Dinge sind nicht nur materielle Dinge, die wir besitzen, sondern auch die vielen „kleinen“ Erlebnisse und Erfahrungen, die wir oftmals gar nicht bemerken und wahrnehmen.

Dieses Zitat von Arthur Conan Doyle hängt eng mit dem ersten Zitat zusammen, denn durch mangelnde Beobachtung erkennen wir auch nicht den Wert einer Umarmung, eines Lächelns, eines Blickes oder der Gesellschaft unserer Familie.

4. Talent erkennt Genie

“Mittelmäßigkeit kennt nichts Höheres als sich selbst, aber Talent erkennt ein Genie sofort.“

Das vierte Zitat hilft uns zu verstehen, dass wir niemals wachsen oder herausragend sein werden, wenn wir in kleinen Kategorien denken, stets bleiben, wie wir sind und unsere Komfortzone nicht verlassen.

Du musst deine Talente einsetzen und sie nutzen und wenn sich diese Arbeit auszahlt, dann wirst du erkennen, dass deine Ideen wahrhaft genial sind. Obwohl du ein angeborenes Talent haben magst, sind es erst deine Bemühungen, die dich erfolgreich machen. Genau das passierte auch im Leben von Arthur Conan Doyle. Erst als er damit begann zu schreiben, wurde klar, dass seine Arbeiten die Werke eines Genies waren.

Arthur Conan Doyle - Fotografie

5. Mache dich nicht über die Meinung anderer lustig

“Ich habe gelernt, mich niemals über die Meinung eines anderen Menschen lustig zu machen, egal wie merkwürdig sie auch erscheinen mag.“

Wir haben uns dazu entschieden, das wichtigste Zitat von Arthur Conan Doyle bis zum Schluss aufzuheben. Er sagte, dass es ein schwerer Fehler ist, sich über die Meinung anderer Menschen lustig zu machen. Obwohl du ihre Meinung seltsam finden magst oder sie vielleicht auch nicht verstehen kannst, hoffst du auch, dass sie deine eigenen Ansichten ebenso respektieren.

Ein weiterer Aspekt ist der, dass du die Meinung möglicherweise jetzt nicht nachvollziehen kannst, sie aber vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt verstehen wirst. Daher ist es wichtig, dass du die Meinung und den Standpunkt anderer Menschen respektierst (natürlich in einem vernünftigen Rahmen).

Hast du jemals die Bücher von Arthur Conan Doyle gelesen? Welches der Zitate hat dir am besten gefallen? Wir hoffen, dass sie dir ein besseres Verständnis dafür vermitteln konnten, wie dieser Autor gedacht hat. Ein Autor, der sich auf unbekanntes Terrain begeben hat, indem er mit dem Schreiben begann und dadurch völlig unerwartet sehr erfolgreich geworden ist.

  • Ledermann D, Walter. (2010). Sir Arthur Conan Doyle, Sherlock Holmes y las enfermedades infecciosas. Revista chilena de infectología27(5), 429-434. https://dx.doi.org/10.4067/S0716-10182010000600010
  • Morales Zúñiga, Luis Carlos. (2013). Sherlock holmes y la enseñanza de la investigación socioeducativa. Actualidades Investigativas en Educación13(3), 109-129. Retrieved June 07, 2019, from http://www.scielo.sa.cr/scielo.php?script=sci_arttext&pid=S1409-47032013000300005&lng=en&tlng=.
  • Moreno Aponte, R. (2016). De la ciencia deductiva de Sherlock Holmes al mundo de la cotidianidad de Alfred Schütz: una reflexión en torno a la relación sujeto-objeto. Civilizar Ciencias Sociales y Humanas16(31), 177-190.