8 Regeln Schopenhauers, um glücklich zu sein

· 25. November 2018

Die Regeln Schopenhauers, um glücklich zu sein, sind aus den Theorien jenes deutschen Philosophen entstanden, der für seinen Pessimismus bekannt ist. Seine Ideen drehten sich um die Theorie, dass wir Menschen in einer der möglichen Welten lebten, in denen Glück nichts anderes als eine künstliche Illusion wäre.

Tatsächlich wurde nach dem Tod des Philosophen ein Manuskript zwischen seinen Notizen und persönlichen Gegenständen gefunden, das den Titel Die Kunst, glücklich zu sein  trug. Seltsamerweise hatte er trotz der pessimistischen Ideen, die er zu seinen Lebzeiten verteidigte, in diesen Notizen eine Reihe von Regeln entwickelt und aufgezählt, mit denen unnötiges Leiden vermieden und auf diese Weise ein gewisses Glück erreicht werden sollte.

1. Vermeiden wir Vergleiche, um nicht in Neid zu versinken

Die erste der Regeln Schopenhauers, um glücklich zu sein, basiert darauf, das Gefühl des Neides zu vermeiden. Laut Schopenhauer sei Neid eine sehr negative Emotion und das Erfahren derselben stürze uns in einen Zustand der Unzufriedenheit. Dies könne uns vom Glück ablenken, weil wir Vergleiche mit anderen anstellen, die uns auf eine niedrigere Stufe stellen.

Um dieses Leiden zu vermeiden, ist es daher besser, uns darauf zu beschränken, Vergleiche zu vermeiden, da jeder Mensch anders ist und wir die Situation jedes Einzelnen akzeptieren sollten.

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2. Machen wir uns keine Sorgen um schlechte Ergebnisse

Eine weitere der Regeln Schopenhauers, um glücklich zu sein, lehrt uns, Misserfolge aufgrund von möglichen Fehlentscheidungen, die wir bei der Entwicklung eines Projekts getroffen haben, zu akzeptieren. Deshalb ermutigt uns der Danziger Philosoph in seinem Skript, jederzeit alle Anstrengungen zu unternehmen, damit wir uns nicht wegen eines schlechten Ergebnisses schlecht fühlen müssen, denn wir werden unser Bestes gegeben haben, um es zu erreichen.

3. Folgen wir unserem Instinkt zu jeder Zeit

Schopenhauer war sich bewusst, dass es sehr kreative Menschen und auch sehr logische Menschen gibt. Das lässt einige Menschen sich mehr dem Handeln und andere eher der Kontemplation widmen. Kurz gesagt, diese Regel zum Glück lehrt uns, uns von unserem Instinkt leiten zu lassen, damit wir wir selbst sein und uns besser kennenlernen können.

4. Machen wir uns nicht von anderen abhängig, um glücklich zu sein

Die vierte der Regeln Schopenhauers, um glücklich zu sein, weist uns an, das Glück nur von uns abhängig zu machen. Auf diese Weise können wir nicht von anderen Menschen enttäuscht werden, und ebenso wenig werden Entscheidungen außerhalb unserer Kontrolle unseren Geisteszustand beeinflussen.

5. Überschätzen wir uns nicht

Wenn wir uns unserer Grenzen bewusst sind und uns nicht von zu hohen Erwartungen mitreißen lassen, werden wir uns nicht überfordert fühlen, wenn wir sie nicht erfüllen können. Denken wir daher darüber nach, in welcher Situation wir uns befinden und welche Ziele für uns erreichbar sind. Es ist nicht so, dass wir nicht träumen dürften, aber es sind die an unsere Möglichkeiten angepassten Gedanken, die uns ein wirklich gutes Gefühl geben.

6. Bewahren wir die Kontrolle über unsere Erwartungen

Mithilfe der Regeln Schopenhauers, um glücklich zu sein, können wir lernen, sowohl unsere Erwartungen als auch unsere Wünsche anzupassen. In diesem Sinne können wir vermeiden, dass übertriebene Erwartungen an ein Projekt oder eine Person zu einer möglichen Ursache für Unglück werden. Kurz gesagt, diese Regel basiert auf einer realistischeren Sicht auf unser Leben und dem Wissen, wie man Hindernisse auf eine angemessene Art und Weise überwindet.

7. Schätzen wir das, was wir haben

Wenn es um Glück geht, ist es wichtig, zu wissen, wie wir über unseren materiellen Besitz hinausblicken können. Dies wird uns nicht nur daran hindern, Neid zu empfinden, wie wir im ersten Punkt erwähnt haben, sondern es wird uns auch helfen, das, was wirklich wichtig in unserem Leben ist, mehr zu schätzen. In diesem Sinne können wir eine bessere Beziehung zu unseren Freunden oder unserer Familie aufbauen, indem wir ihnen die Bedeutung geben, die sie wirklich haben.

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8. Achten wir mehr auf die Gegenwart

Die letzte der Regeln Schopenhauers, um glücklich zu sein, bezieht sich auf die Zeit, in der wir über unsere Vergangenheit und unsere Zukunft nachdenken. Wenn wir uns verirren, während wir über die Probleme der Vergangenheit nachdenken, wird uns das keinen Nutzen bringen, denn wir müssen akzeptieren, dass die Entscheidungen, die wir getroffen haben, nicht geändert werden können.

Andererseits kann zu viel Zeit mit Träumen über die Zukunft zu Unglück führen, wenn wir erleben, dass unsere Erwartungen und Sehnsüchte nicht erfüllt werden. Deshalb wollen wir das Geschenk genießen, das uns die Gegenwart macht.