7 Tipps, um aus einer vergangenen Beziehung zu lernen

· 4. Januar 2016

Gescheiterte Beziehungen sollten dazu dienen, aus den in der Vergangenheit gemachten Fehlern zu lernen. Mit dem ersten Partner ins Schwarze zu treffen, ist nicht einfach. Deshalb sollte die Beziehung dazu dienen, mehr über die Anderen und über einen selbst zu entdecken.

Mit jeder Beziehung kannst du neue Dinge über die Liebe lernen, über die Anziehung, über das, was dir Schaden zufügt, über das, was andere verletzt und darüber, was du bereit bist, für den Anderen zu geben oder zu opfern – oder was eben nicht.

In einer Beziehung zu scheitern tut weh, aber wir müssen uns immer an die Lektion halten. Tatsächlich gibt es nichts Vergleichbares zum emotionalen Scheitern, um sich selbst besser kennenzulernen und um mehr über Haltungen und Glauben zu lernen.

Es mag eine schwere Arbeit sein, aber es ist wichtig, zu analysieren, woran man gescheitert ist, und sich selbst zu entdecken, um zu erkennen, was schlecht gemacht wurde und was verbessert werden muss. Damit wirst du deinen Horizont erweitern und es beim nächsten Mal besser machen, indem du vermeidest, die gleichen zerstörenden Muster zu wiederholen, die schon beim letzten Mal die Beziehung kaputt gemacht haben.

Egal, ob der Fehler in der Wahl des Partners oder bei Kommunikationsproblemen, der Haltung oder anderen Dingen lag, die Fehler zu erkennen, wird dir helfen, als Person zu wachsen und eine gesündere Beziehung zu erreichen.

Schlechte Entscheidungen bedingt durch die Erfahrung

Deine Erfahrung im Leben kann dafür sorgen, dass du einen Partner aussuchst, der dem ähnelt, was du kennst. Wenn du daran gewöhnt bist, eine bestimmte Beziehungsform in deinem Umkreis zu sehen, wirst du nach diesem Muster auch deinen Partner aussuchen, weil du es schon so kennst.

Es kann sein, dass du deine Zweifel hast, weil du siehst, dass dieses Muster die Menschen nicht glücklich macht. Es kann sogar sein, dass du glaubst, du seist in der Lage, dies zu ändern; oder du gibst auf und denkst, dass dies zum glücklichen und erwachsenen Dasein dazugehört.

Ebenso kann es passieren, dass das, was du kennst, dir Übelkeit bereitet und du etwas suchst, das dem kompletten Gegenteil entspricht, als wenn du dadurch aus dieser Welt, die dich unterdrückt, heraustreten könntest. Aber im Grunde solltest du wissen, dass die Dinge nicht besser laufen, nur weil man anders ist.

Um aus diesen Fehlern zu lernen, liegt der Schlüssel darin, das Muster zu erkennen, welches deine Möglichkeiten begrenzt, und zu wissen, ob diese Entscheidungen durch deine Erfahrungen im Leben bedingt sind. Im Folgenden zeigen wir dir 7 Aspekte, die dir helfen können, zu verstehen, was genau passiert ist:

1. Zu lange warten

Manchmal investiert  der eine mehr als der Andere und denkt, es müsste so passen. Aber damit eine Beziehung funktioniert, müssen beide sich in gleichem Maße engagieren. Der Andere ist nicht verpflichtet, im gleichen Maße zu antworten, sondern es ist etwas, das man verdienen muss.

2. Die Zeichen nicht beachten

Einige Menschen neigen dazu, offensichtliche Zeichen dafür zu ignorieren, dass die Beziehung schwere Zeiten durchläuft, oder Zeichen, die davor warnen, dass der Partner vielleicht nicht für dauerhafte oder positive Beziehungen gemacht ist. Die Liebe, die Notwendigkeit und der Wunsch, dass diese Beziehung funktioniert, oder die Mutlosigkeit, vorwärtzuschreiten, machen das Verständnis blind und lassen dich das Offensichtliche nicht sehen.

zerbrochenesHerz

3. Zu früh das Handtuch werfen

Es ist wichtig, sich Zeit zu lassen, um zu verstehen, was passiert, um die Ursache der Lage zu verstehen und um zu sehen, in welchem Teil man selbst gerade versagt. Zu schnell zu fliehen kann ein Zeichen für die Angst vor der Intimität sein oder für die Unfähigkeit, zu erkennen, dass sich Menschen mit der Zeit ändern können, wenn sie die Liebe in ihrer Beziehung wertschätzen. Der Kampf gegen den Impuls, Schluss zu machen, und eine Klärung mit etwas Geduld und Verständnis kann eine Beziehung retten.

4. Lange Zeit ohne Liebe leben

Lange Zeit ohne Liebe zu leben, rechtfertigt nicht, dass man sich ändern müsse. Wir alle sind es wert, geliebt zu werden, und wir verdienen einen Partner, der uns wirklich liebt. Es gibt wenige Dinge, die schlimmer sind als in einer Beziehung zu bleiben, die dir nicht gut tut oder in der du dich nicht geliebt oder geschätzt fühlst. Diese Art der Beziehung, in der die Forderung nach Liebe nicht blüht, kann nicht funktionieren.

5. Sich mit zu viel emotionalem Ballast beladen

Schmerzhafte Erfahrungen in der Vergangenheit können zu einer großen Last werden, wenn du deinen Schmerz nicht hinter dir lässt. Du musst dir selbst vergeben und dich nicht mit Reuegefühlen, Schuld, Scham, Zorn oder Schmerz belasten, wenn du eine neue Beziehung eingehst. Wenn du das nicht tust, wird all dies dich daran hindern, deine neue Beziehung in vollen Zügen genießen zu können, und du wirst dauerhaft an dir und am Anderen zweifeln.

6. Sich der Beziehung anpassen

In gefühlsgebundenen Beziehungen zu scheitern, kann das Selbstbewusstsein schädigen, so weit, dass jemand sich daran gewöhnen kann, sich mit dem zufrieden zu geben, was man antrifft. Dies schließt sogar ein, dass du einen Partner akzeptierst, der dich schlecht behandelt, der dich als minderwertig ansieht und der dich ungerecht behandelt.

Der Fehler ist es, zu denken, dass Dinge halt so für dich laufen und du nichts Besseres erstreben kannst. Und wenn du eine neue Beziehung beginnst, fällst du wieder da rein, weil dies hier besser ist als nichts. Aber dem ist nicht so. Du musst dich nicht mit allem begnügen. Du musst die Zeichen kennenlernen, die dir diese Art von Mensch anzeigen und sie mit allen Mitteln meiden.

7. Gib zu, dass du Fehler begangen hast

Es kann schwer sein, zuzugeben, dass man in einer Beziehung Fehler begangen hat. Es ist einfacher, die Schuld auf jemand anderen abzuwälzen. Man muss dem Spiel der Schuld ein Ende setzen und sich auf das konzentrieren, was man man ändern muss und auf das, was zum Scheitern der Beziehung beigetragen hat.