5 Übungen, um deine emotionale Intelligenz zu verbessern

· 12. Mai 2017

Emotionale Intelligenz. Sie ist zweifellos eine Dimension in unserem Leben, die wir entwickeln und angemessen kontrollieren können sollten. Es ist essenziell, zu wissen, wie man zuhört, die Emotionen anderer verstehen und unsere eigenen kontrollieren kann, und wie man gegenseitigen Respekt kommuniziert und fördert.

Es handelt sich hier um eine Art von Intelligenz, die in den Lehrplan von Schulen miteinbezogen werden sollte, sodass Kinder diese fundamentalen Fähigkeiten schon von früh an erlernen können. Die emotionale Intelligenz umfasst Selbstkenntnis, Selbstkontrolle und das Wissen darum, wie man Grenzen setzt und diese kommuniziert, um mögliche Manipulation zu vermeiden.

Wie du sicher weißt, ist der mit dem höchsten IQ weder der klügste Mensch auf Erden, noch hat er notwendigerweise einen besseren Job als du. Wahre Intelligenz ist nämlich jene, die mit Glück zusammenhängt. Sie macht uns stolz darauf, wer wir sind und was wir haben. Ob das nun eine Menge oder sehr wenig ist, ist nebensächlich. Warum also nicht diese simplen Übungen durchführen, um deine emotionale Intelligenz zu steigern?

1. Kenne dich selbst

Sich selbst kennenzulernen ist ein Abenteuer, das ein Leben lang dauert. Aber wir machen jeden Tag Fortschritte, indem wir uns Ziele setzen und Fragen stellen. Dies ist eine introspektive Übung, die wir jeden Morgen realisieren sollten. Frage dich selbst, was du heute und morgen tun willst.

Wenn es Nacht wird, dann analysiere, wie du dich den Tag über gefühlt hast. Hast du dich so verhalten, wie du es gern wolltest? Hast du deine Werten ausgedrückt und verteidigt? Schreibe es in ein Tagebuch. Das ist eine sehr simple, aber illustrative Übung. Stell dir Fragen, interviewe dich selbst.

 

2. Emotionale Regulierung

Stell dir deine Emotionen wie eine Waage vor. Es lohnt sich nicht, ins Extreme zu gehen oder ein Drama zu veranstalten, denn auf lange Sicht werden wir so immer verlieren. Lass dich nicht manipulieren oder so sehr gehen, dass du mit Wut und Zorn reagierst. Es ist ideal, ein gesundes Mittelmaß zu finden. Reize deine Emotionen nie bis zum Äußeren aus.

Wenn du bemerkst, dass du drauf und dran bist, zu „explodieren“, dann denke an einen kleinen, ruhigen und gut gelüfteten Raum. Dieser ist dein Gedankenpalast. Bevor du mutmaßt, schlussfolgerst und handelst, begibst du dich hierher. Erst nachdem du eine Selbstregulierung vorgenommen hast, solltest du eine Entscheidung treffen.

Niemand hat mehr Kontrolle über dein Leben als du, vergiss das nicht. Also lass dich nicht an fremde Orte bringen, an denen du deine Ruhe oder Identität verlierst. Arbeite an deinem inneren Gleichgewicht.

3. Empathie

Empathie ist ein Konzept, das wir alle kennen und schätzen. Trotzdem setzen wir es nicht so oft in die Praxis um, wie wir es tun sollten. Es ist leichter, uns in die Lage der Menschen zu versetzen, die uns positive Emotionen vermitteln. Wir können uns besser mit ihnen identifizieren und das Level von Verständnis und Nähe ist höher.

Aber was, wenn wir uns eines Tages in jemanden hineinversetzen, der uns unwohl fühlen lässt? Denke zum Beispiel an jenen Chef, der so wenig Respekt für dich hat, oder jenen Klassenkameraden, der schlecht über andere spricht und nur Streit sucht. Versuche, dich in ihre Lage zu versetzen und vielleicht entdeckst du dann, was hinter ihrem Verhalten steckt: Unsicherheit, geringes Selbstbewusstsein… versuche es, es kann eine gute Lernerfahrung sein.

4. Selbstmotivation

Vielleicht fühlst du dich heute einfach nicht so gut oder bist nicht in Stimmung. Aber von diesem Moment an werden wir eine einfache Übung machen: Lasst uns die positive Seite der Dinge betrachten und die negative wegschieben. Lasst uns jeden Tag aufstehen und etwas tun, das uns anregt und uns dem näherbringt, was wir erreichen wollen.

Ein Leben ohne Hoffnung ist kein Leben. Suche nach deiner täglichen Motivation.

Kleinigkeiten sind diesbezüglich sehr wichtig: den Tag in einem Café ausklingen zu lassen, in dem du noch nie zuvor warst, den Menschen anzurufen, den du schon lange nicht mehr gesehen hast, ein neues Kleid zu kaufen, einen Wochenendtrip zu planen, dich zum Yoga oder Zeichnen anzumelden. Ein bisschen mehr zu lächeln

5. Soziale Fähigkeiten

Lasst uns versuchen, etwas besser zu kommunizieren. Und nicht nur mit Worten, sondern auch mit Gesten. Komme den Menschen näher, die du um dich herum hast, lächle, berühre, ein Klopfen auf die Schulter oder eine Umarmung. Du wirst merken, dass die Reaktionen derer um dich herum anders sein werden.

Suche und biete positive Emotionen an. Versuche dem Menschen, der vor dir steht, ein bisschen besser zuzuhören und kämpfe dich durch seinen Blick. Vielleicht findest du mehr, als nur einfache Worte. Setze es in die Tat um, entwickle deine emotionale Intelligenz und werde glücklicher, indem du auch andere glücklicher machst.