5 Tipps zur Steigerung der Produktivität

· 18. September 2018

Deine Produktivität steigern zu wollen bedeutet nicht, mehr arbeiten zu müssen. Im Grunde genommen meint es sogar das genaue Gegenteil, denn produktiv zu sein bedeutet, mehr Aufgaben in kürzerer Zeit erledigen zu können. Das Ergebnis ist, dass du Probleme effizienter lösen und mehr Freizeit haben kannst.

Arbeit bedeutet Stress. Wenn du aber gestresst bist, bist du weniger produktiv und ermüdest schneller. Zu allem Übermaß leidet auch noch deine Stimmung. Es kann sogar so weit gehen, dass du die Auswirkungen des Stresses außerhalb der Arbeit spürst. Doch alles, was du versuchst, ist, den Tag und die Arbeit irgendwie herumzukriegen.

„Beginne mit dem, was notwendig ist; dann tue, was möglich ist, und schon erreichst du das Unmögliche.“

Franz von Assisi

Für eine Steigerung der Produktivität ist es nicht essenziell, deine Arbeitsleistung zu verbessern. Vielmehr ist eine Verbesserung deiner Lebensqualität das vorrangige Ziel. Es geht darum, dass du dich nicht von deinem Job herunterziehen lässt. Es bedeutet, auf dich selbst zu achten und dadurch bessere Ergebnisse zu erzielen. Die Erhöhung deiner Leistung ist also eine Folge, nicht die Voraussetzung für das Vorhaben! Und wir haben diesbezüglich gute Nachrichten: Wir geben dir fünf Tipps zur Steigerung der Produktivität.

Guten Morgen!

1. Erhöhe deine Produktivität zu Beginn des Tages

Ein produktiver Tag ist ein guter Tag. Er beginnt, sobald du aufwachst. Deshalb ist es eine gute Idee, etwas früher aufzustehen. Das wird dir zusätzliche Zeit geben, damit du nicht schon am frühen Morgen in Hektik gerätst.

Es ist wichtig, vor allem zu Beginn des Tages, ganz bei dir und motivierend zu sein. Visualisiere, wie dein Tag aussehen soll. Sprich mit dir selbst und lass dich davon inspirieren. Versuche, keinen Tag zu beginnen, ohne einen klaren Plan zu haben, was du erledigen und tun wirst.

2. Suche nach einer Gewichtung und einem Fokus

Fokussierung ist ein wesentlicher Bestandteil der Steigerung der Produktivität. Sie bedeutet, sich auf etwas Bestimmtes zu konzentrieren. Du kannst dir deine Aufgaben erleichtern, indem du deine Ziele definierst und einen entsprechenden Fokus setzt. Das wird dir helfen, deinen ganz eigenen Weg der Aufgabenbewältigung zu finden.

Es ist eine gute Idee, Themenkreise für deine Schwerpunkte zu entwickeln. Montag für das eine Thema, Dienstag für ein anderes usw. Die berühmte To-do-Liste funktioniert übrigens auch. Experten schlagen außerdem vor, dass du zuerst die am wenigsten motivierenden Aufgaben erledigst, das, was am nervigsten, mühsamsten oder schwierigsten ist. Dann kannst du dich auf den Rest eher freuen und besser konzentrieren.

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3. Erkenne die Zeiten, in denen du Höchstleistungen erbringst

Wir alle haben unterschiedliche emotionale und biologische Zyklen. Es gibt Zeiten, in denen du hellwach und motiviert bist. Beobachte dich für ein paar Tage, damit du diese Zeiten erkennen kannst. So entdeckst du auch die Zeiten, in denen du zu Höchstleistungen fähig bist.

Wenn du herausfindest, wann du die meiste Energie hast, hast du bereits einen großen Schritt gemacht. Was als Nächstes kommt, ist die Planung deiner anstrengendsten Arbeit für genau diese Zeiten. Dies ist einer der effektivsten Tricks, mit denen du deine Produktivität verbessern kannst.

4. Teile dir deine Zeit ein und deine Aufgaben auf

Zeit und Aktivitäten sind beide überschaubarer, wenn du sie aufteilst. Teile sie, so weit du kannst, in passende Portionen. Wähle bestimmte Zeiten für jede Aufgabe aus, die du erledigen möchtest oder musst. Vergiss jedoch nicht, auch etwas Zeit für Unerwartetes in deinem Zeitplan freizuhalten.

Stelle sicher, dass du deine Aufgaben bereits analysierst, während du diese Einteilung vornimmst. Finde den bestmöglichen Weg, Verpflichtungen zu unterteilen. Plane für jede Sektion eine bestimmte Zeit ein und halte dich daran. Das wird dir helfen, dich besser zu organisieren und dir ein beständigeres Erfolgserlebnis vermitteln.

Es wird dich langfristig auch davon abhalten, die Dauer deiner Aufgaben zu unterschätzen oder zu überschätzen. Indem du sie in einzelne Schritte aufteilst, wirst du wesentlich leichter erkennen, wie viel Zeit du für die gesamte Aufgabe benötigst.

5. Automatisieren und offline gehen

Jeder Job hat seine rein technischen oder formalen, stets wiederkehrenden Aufgaben. Wahrscheinlich hast du noch gar nicht darüber nachgedacht, aber das trifft auf absolut jeden Job zu. Die Herausforderung besteht nun darin, alle diese sich wiederholenden Aufgaben herauszufiltern. Sobald du das getan hast, kannst du sehen, ob es vielleicht eine Möglichkeit gibt, einzelne Routineschritte zu vereinfachen. Überprüfe, ob es einen Weg gibt, mehr als eine dieser Teilaufgaben gleichzeitig zu erledigen.

Eine Infografik zeigt ein Blkendiagram, welches aufwärts geht.

Für jede Aufgabe, die du automatisieren kannst, gibt es auch eine App. Schau doch einmal nach. Mit deren Hilfe legst du bestimmte Zeiten am Tag fest, in der du diese Aufgaben bewältigst. Dafür ist ein weiterer Faktor, nämlich die Trennung von den sozialen Netzwerken sehr wichtig. Gemeint ist, dass du das Internet deines Telefons ausschaltest und dich vollständig von allen sozialen Medien trennst. Die Forschung hat gezeigt, dass Menschen ihre eigentlich produktive Zeit nutzlos im Internet vergeuden.

Diese Tipps sind alle sehr einfach umzusetzen. Sie werden dir helfen, produktiver zu werden, ohne dass du viel an deiner Lebensweise ändern musst. Am Ende braucht es nur etwas Analyse, eine bessere Planung und neue Gewohnheiten, um eine wesentliche Verbesserung zu sehen.