5 Tipps, um am Morgen besser aus dem Bett zu kommen

5. Juni 2017 en Psychologie 32 Geteilt

Früh aufzustehen kann eine wahre Herausforderung sein. Sei es, weil uns ein sehr stressiger Arbeitsalltag erwartet oder weil wir nicht genügend Stunden Schlaf hatten – der Wecker wird sofort zu unserem größten Feind. Doch das Aufstehen am Morgen fällt im Grunde genommen nicht so schwer, wenn wir daran denken, dass wir nicht gehetzt aufstehen müssen, wenn wir gleich aus den Federn kommen, und wir eigentlich auch keinen Vorteil davon haben, den Wecker auf in fünf Minuten zu stellen, da wir dann sowieso schon wach sind.

In diesem Artikel möchten wir dir die fünf Tipps geben, die dir helfen, morgens aus dem Bett zu kommen. Auch wenn sie von vielen belächelt werden, weil sie uns witzig erscheinen oder wir es sie schon einmal in irgendeinem Film gesehen haben, helfen sie uns tatsächlich. Dank ihnen kommen wir an dieses Ziel, das für viele von uns so schwer zu erreichen ist.

Wenn wir gesunde Schlafgewohnheiten entwickeln, genießen wir einen besseren Schlaf, um am nächsten Tag produktiver zu sein.

1. Um am Morgen aus dem Bett zu kommen, solltest du den Wecker weit weg stellen

Es ist dir sicherlich auch schon einmal passiert, dass du, als der Wecker geklingelt hast, noch so müde warst, dass du ihn unbewusst ausgeschaltet hast. Ein paar Minuten später bist du aufgewacht und hast festgestellt, dass du verschlafen hast, und sofort kam die Frage auf, wieso du ihn nicht gehört hast. Du hast ihn schon gehört, aber ihn ohne es zu merken ausgestellt! Aus diesem Grund sollten wir den Wecker so weit wie möglich von uns weg stellen.

Wir können noch so faul sein, es bleibt uns dann doch nichts anderes übrig, als aufzustehen, um dieses grauenvolle Geräusch auszustellen, das dich und deine Mitbewohner nervt. So wird es dir viel leichter fallen, in die Gänge zu kommen, und du wirst nicht der Versuchung verfallen, weiterzuschlafen, da du schon auf den Beinen bist! Wenn du das mit einem lauten Alarm kombinierst, den du nicht ignorieren kannst, wird es umso einfacher sein, aufzustehen.

2. Dein Schlafzimmer sollte aufgeräumt sein

Ist es nicht so, dass du gar keine Lust hast aufzustehen, wenn du die Augen öffnest und siehst, dass dein Schlafzimmer ein einziges Chaos ist? Deshalb ist es so wichtig, dass du in deinem Schlafzimmer für Ordnung sorgst, sodass es dich dazu einlädt, sowohl aufzustehen als auch einen erholsamen Schlaf darin zu finden. Hierbei gilt es auch, auf alles zu achten, das dich ablenken kann, so wie das Licht des heruntergefahrenen Computers oder das aufleuchtende Display deines Handys.

Wovon ist hier die Rede? Wir sprechen von deinem Handy, auf das um 2:00 Uhr morgens eine Nachricht eingeht, oder von deinem Fernseher, der nicht so programmiert ist, dass er sich komplett ausschaltet, weshalb er die ganze Nacht noch auf Stand-by läuft. All das führt dazu, dass du erst spät einschläfst oder mitten in der Nacht aufwachst.

Eine angenehme Zimmertemperatur, ein bequemes Kopfkissen und eine bequeme Matratze können die Qualität deines Schlafs wesentlich verbessern.

3. Wieso morgens nicht mit Musik aufstehen?

Am Morgen aufzuwachen und deine Lieblingsmusik anzumachen, kann eine hervorragende Möglichkeit sein, dich in Schwung zu bringen und den Tag mit guter Laune zu beginnen. Während du Musik hörst, kannst du dir auf entspanntere Weise die Zähne putzen, dich fertig machen, frühstücken und dich anziehen, als wenn das in absoluter Stille geschieht. Du solltest die Musik allerdings nicht zu laut aufdrehen, damit nicht auch noch die Nachbarn aufwachen.

Sicherlich fragst du dich, mit welcher Musik wir am besten aufstehen können. Am besten sollte es eine Musikrichtung sein, die dich motiviert, in den Tag zu starten, die deine Laune hebt und dir das Gefühl gibt, dass du heute alles erreichen kannst.

4. Auch Apps können uns beim Aufstehen helfen

Dank der neuen Technologien kannst du dir verschiedene Apps zunutze machen, die verhindern, dass du weiterschläfst. Manche dieser Apps sind sogar sehr hilfreich, damit du deinen Schlafrhythmus einhältst und so besser ausruhen kannst. Aber was können wir tun, wenn der Wecker klingelt und der Körper sich dagegen sträubt, das Bett zu verlassen?

Es gibt eine sehr interessante App namens „Puzzle Alarm Clock“. Diese App ist ein Wecker, der erst dann aufhört zu klingeln, wenn er sicher ist, dass du aufgestanden bist. Aber wie kann er das feststellen? Das funktioniert, weil du verschiedene Aufgaben oder Rätsel lösen muss, bevor du den Alarm letztendlich ausschalten kannst. Das ist eine neue, interessante und unterhaltsame Art und Weise, aus den Federn zu kommen.

Den Tag mit einem Spiel zu beginnen, das Konzentration verlangt, hat zur Folge, dass dir nichts anderes übrig bleibt, als das Gehirn hochzufahren.

5. Ernähre dich richtig vor dem Schlafengehen

Sich vor dem Schlafengehen richtig zu ernähren und am Morgen mit einer besseren Laune aufzuwachen, ohne den Wecker mehrere Male weiterzustellen, fällt uns leichter, wenn wir ein paar Verhaltensregeln einhalten. Eine dieser Regeln ist es, vor dem Schlafengehen keine üppige Mahlzeit zu sich zu nehmen, da eine träge Verdauung zu Schlaflosigkeit führen kann.

Man rät uns auch dazu, ab 6:00 Uhr abends aus genau demselben Grund kein Koffein mehr zu uns zu nehmen. Außerdem sollten wir auch darauf achten, um welche Uhrzeit wir ins Bett gehen. Es sollte eine Uhrzeit sein, die es dir ermöglicht, ausreichend Schlaf zu bekommen. Du kannst dir nicht vornehmen, erholt um 5:00 Uhr morgens aufzustehen, wenn du erst um 2:00 Uhr ins Bett gehst.

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir mindestens 6 Stunden Schlaf brauchen. Aber jeder Mensch ist anders, manche benötigen auch 7, andere 8 Stunden, um ausgeschlafen zu sein. Wichtig ist allerdings, zu lernen, wie wir unsere Schlafqualität steigern und gesunde Gewohnheiten entwickeln, die es uns ermöglichen, einen gesunden Schlaf zu haben. All das wird sich deutlich auf unseren Tag auswirken, auf unsere Art, ihn anzugehen, und auf unsere Produktivität. Bist du nicht auch der Meinung, dass es es wert ist, alles dafür zu tun, um einen guten Schlaf zu haben?

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