5 Anzeichen dafür, dass ein Jobwechsel sinnvoll ist

· 18. August 2018

Die Arbeitswelt ist von ständigem Wandel geprägt. Viele Menschen sind auf der Suche nach einer Arbeit. Aus der Not heraus nehmen sie oftmals schlecht bezahlte Jobs an, um der Arbeitslosigkeit zu entfliehen. Viele sind mit ihrem Gehalt oder den generellen Konditionen deshalb unzufrieden. Dennoch kommt ein Jobwechsel für sie nicht infrage.

Die Beweggründe dafür, den Arbeitsplatz nicht zu wechseln, mögen vielfältig sein. Manchmal kann es jedoch schwerwiegende Folgen haben, wenn man in einer Position verbleibt, die einem nicht gefällt oder sogar zuwider ist. In einer täglichen Routine gefangen zu sein, die man ablehnt, kann sowohl den Körper als auch den Geist krank machen.

„Jeder Job ist nutzlos, der uns nichts beibringen kann.“

José Hernández

Im Allgemeinen ist es Angst, die eine Person an einem Jobwechsel hindert. Sie ist so stark, dass man es vorzieht, sein Leben und seine besten Jahre damit zu verbringen, etwas zu tun, was man nicht mag. Dabei ist diese Furcht fast immer unbegründet. Es ist eher eine Frage des Misstrauens gegenüber den eigenen Fähigkeiten. Es stimmt, dass es nicht einfach ist, einen neuen Job zu bekommen, aber es ist auch nicht unmöglich.

Vielleicht ist der eigene Arbeitsplatz nicht mehr so sicher wie früher oder man möchte mehr Geld verdienen. Diese Probleme sind jedoch deutlich leichter zu bewältigen als ein Job, den man schlicht nicht leiden kann. Um zu erkennen, ob es Zeit für einen Jobwechsel ist, sollte man über folgende Aspekte nachdenken.

1. Bekommt man kein Gehalt mehr, ist es Zeit für einen Jobwechsel

Es erscheint merkwürdig, aber es gibt viele Menschen auf der Welt, die derzeit ohne Bezahlung arbeiten. Manchmal soll man etliche Tage zur Probe arbeiten oder vor dem Arbeitsantritt noch diverse Male hospitieren, um sich mit den Inhalten des Arbeitsplatzes vertraut zu machen. All dies natürlich unentgeltlich.

Hände über ein paar Münzen und einer Pflanze

Manchmal kann es auch vorkommen, dass der Arbeitgeber, aus betriebsbedingten Gründen, nur einen Teil des Gehalts auszahlt. Vielleicht wird man dazu aufgefordert, Überstunden zu machen, die man später jedoch weder als Freizeit ausgleichen kann noch ausbezahlt bekommt. Wenn dies der Fall ist, sollte man darüber nachdenken, sich nach einem neuen Arbeitsplatz umzuschauen.

2. Die ständige Angst, entlassen zu werden

Viele Unternehmen arbeiten bevorzugt mit befristeten Verträgen. Für die Arbeitnehmer bedeutet dies, dass sie immer nur über einen kurzen Zeitraum hinweg die Sicherheit eines geregelten Einkommens haben. Manchmal gilt der Vertrag auch nur so lange, wie der Arbeitgeber zusätzliches Personal benötigt.

Viele Angestellte fühlen sich dadurch mit der ständigen Angst konfrontiert, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Besonders wer auf den Job angewiesen ist, kann so leicht manipuliert werden. Das Arbeitsklima ist oft voller Spannungen, unterdrückter Wut und Angst. In einem Job mit solchen Bedingungen ist es durchaus schwierig, zufrieden zu sein. Wer sich in einer solchen Situation befindet, sollte über einen Wechsel nachdenken.

3. Man findet seine Arbeit uninteressant

Arbeit ist mit Anstrengungen verbunden und immer wieder muss man auch Aufgaben erledigen, die einem vielleicht nicht besonders gefallen. Man sollte seinen Job jedoch zumindest ein wenig interessant finden. Wem die eigene Arbeit grundsätzlich missfällt, der sollte vielleicht über einen Wechsel nachdenken.

Mann wirkt gestresst von der Arbeit

Gefällt einem die eigene Tätigkeit nicht, kann dies erhebliche Folgen nach sich ziehen. Beginnt man zunächst nur damit, sich gegen bestimmte Aufgaben zu sträuben, kann diese Unzufriedenheit auch in einer Depression enden. Es ist nie zu spät, neue Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.

4. Die eigene Arbeit wird nicht geschätzt

Einer der Gründe, die als Motivation bei der Arbeit dient, ist das Feedback, das man erhält. Damit ist die Anerkennung der eigenen Bemühungen und Leistungen gemeint.

Wenn man das Gefühl hat, die eigene Arbeit würde nicht geschätzt, egal wie sehr man sich auch bemühe, ist es vielleicht eine gute Idee, einen Jobwechsel in Betracht zu ziehen. Fühlt man sich demotiviert, ist es kaum möglich, bei der Arbeit voranzukommen. Mit der Zeit wird man seine Tätigkeit als eine Last ansehen und nicht als eine Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln.

5. Gedanklich hat man die Arbeit bereits hinter sich gelassen

Manchmal gelangt man an einen Punkt, an dem man sich gedanklich von allem trennt, was mit der Arbeit zu tun hat. Dies äußert sich in dem Wunsch, möglichst früh Feierabend zu machen, oder zeigt sich dadurch, dass man ständig abgelenkt ist.

Gedanklich hat man bereits gekündigt. Man geht seiner Arbeit nur noch aus Gewohnheit, Angst oder Notwendigkeit nach. Der Verstand und das Herz sind jedoch bereits weit weg. Dieser Realität sollte man sich annehmen.

Frau umgeben von Notizzetteln

Sicherlich ist es nicht einfach, den Arbeitsplatz zu wechseln. Verbleibt man jedoch in einem Job, mit dem man nicht zufrieden ist, sind die negativen Konsequenzen weitreichend. Schließlich verbringt man einen großen Teil seines Lebens bei der Arbeit. Das Mindeste, auf das man hoffen sollte, ist das Gefühl, der eigenen Tätigkeit gern nachzugehen.