30 Zitate des eigenwilligen Präsidenten José Mujica

· 2. Mai 2016

Man kann die Ansichten von José Mujica, ehemaliger Präsident von Uruguay, teilen oder nicht. Man kann seine Entscheidungen infrage stellen, seine Politik oder das Bild, das er nach außen vermittelt. Aber wenn es eine Sache gab, die an ihm einzigartig war, dann war es die brillante Art, wie er seine Philosophie der Reflektion basierend auf sozialer Freiheit, Solidarität und Respekt verbreitet hat.

An dieser Stelle wollen wir euch eine Zusammenstellung seiner besten Zitate zeigen:

  • „Wenn ich viele Besitztümer hätte, dann müsste ich mich auch ständig um sie sorgen. Wahre Freiheit bedeutet, nur wenig zu benötigen.“
  • „Es ist möglich, eine bessere, humanere Welt zu haben. Aber vielleicht ist heute die wichtigste Aufgabe, erst einmal Leben zu retten.“
  • „So, wie die Dinge heute liegen, ist es nicht möglich, das Bedürfnis nach Extravaganz, das wir in uns tragen, zu stillen.
  • Macht verändert Menschen nicht, sie fördert lediglich zutage, wie sie wirklich sind.“
  • Ein besseres Leben zu haben bedeutet nicht, mehr zu haben, sondern glücklicher zu sein.“
  • „Ich glaube nicht an Gerechtigkeit. Aber ich möchte die Wahrheit darüber erfahren, was wirklich geschehen ist.“
  • „Ja, ich fühle mich manchmal wütend, so manches regt mich auf und manchmal rede ich auch einfach nur Unsinn. Aber ich darf keine Kultur des Hasses entwickeln. (…) Wir müssen immer den Respekt wahren, vor allem dann, wenn es uns am schwersten fällt.“
  • „Es gibt keinen Grund, Tränen wegen des Unvermeidlichen zu vergießen. Das Unvermeidliche muss konfrontiert werden.“
  • „Ja, ich bin müde, aber das wird sich nicht ändern, bis ich irgendwann in einem Sarg liege oder ein alter Trottel geworden bin.“
  • Unsere Welt braucht weniger von diesen globalen Organisationen aller Art, die Konferenzen und Treffen organisieren, die letztlich nur den Hotelketten und Fluggesellschaften nutzen. Und wir brauchen mehr Humanität und Wissenschaft.“
duenne Hand

  • Frei zu sein bedeutet, die meiste Zeit deines Lebens jene Dinge zu tun, die du wirklich genießen kannst.“
  • „Ich schaue nicht zurück, weil das wahre Heute in der fruchtbaren Asche des Gestern geboren wurde.“
  • Das Unmögliche benötigt ein bisschen mehr Zeit. Besiegt sind aber nur jene, die ihre Arme senken und ihre Träume aufgeben.“
  • „Lass nicht zu, dass jemand dich deiner Jugend beraubt. Natürlich wird unser Äußeres davon beeinflusst. Aber es gibt da eine anpassungsfähige Jugendhaftigkeit in einem Bereich in uns. Diesen entdecken wir nur, wenn wir in uns selbst hineinblicken. Er ist eng mit einem sehr einfachen und sehr kleinen Ausdruck verbunden: Solidarität mit dem Zustand des Menschen.“
  • „Der Mensch kann die Kräfte, die er entfesselt hat, nicht kontrollieren. Es sind eher genau diese Kräfte, die den Menschen kontrollieren.“
  • „Freiheit bedeutet, dass wir Dinge anders denken können. Um mit etwas in Übereinstimmung zu sein, bedarf es keiner Freiheit.“
  • „Wir pflegen einen sesshaften Lebensstil mit Gehhilfen, Schlaflosigkeit mit Pillen und Einsamkeit mit elektronischen Geräten.“
  • „Wir zerstören den Wald, den wahren Wald und versuchen an seiner Stelle anonyme Wälder aus Beton zu pflanzen.“
  • „Auch wenn unsere Ökonomie globalisiert ist, unsere Herzen, unser subjektives Empfinden kann nicht globalisiert werden.“
  • Heute besetzen wir den Tempel des Gottes, den wir ,freier Markt‘ nennen. Dieser Gott organisiert unsere Ökonomie, unsere Politik, unsere Verhaltensweisen, unser Leben und er versorgt uns sogar mit neuen Krediten und Kreditkarten, die uns ein Gefühl des Glückes geben.“
  • „Es scheint so, als seien wir nur deswegen auf dieser Welt, damit wir konsumieren und konsumieren. Und wenn wir nicht länger konsumieren können, dann haben wir ein Gefühl der Frustration, wir fühlen uns arm und an den Rand gedrängt.“
  • Wir werden so lange im Krieg sein, bis die Natur uns dazu zwingt, dass wir endlich zivilisiert werden.“
  • „Auf den längsten Wegen liegen die kürzesten Reisen.“
  • „Ich fühle in mir eine starke soziale Pflicht und ein Bedürfnis, den Amazonas zu beschützen, die Ozeane und unsere großen Flüsse in Amerika.“
  • Der moderne Mensch ist ständig in Eile, denn wenn die Wirtschaft nicht wächst, ist das eine Tragödie.“
  • Wir Leiter von Staaten leben so, als seien wir die Mehrheit. Dabei sind wir eigentlich eine Minderheit.“
  • „Es gibt Dinge, die erst dann wertvoll werden, wenn wir sie verloren haben. Sie sind Träume, die auf der Suche nach Emotionen durch die Straßen wandeln.“
  • „Wenn wir alle beginnen würden, so viel zu konsumieren, wie der durchschnittliche Amerikaner, dann bräuchten wir drei Planeten, um so weiterleben zu können.“
  • Wir versprechen ein Leben des Konsums und der Verschwendung. Aber damit leiten wir nur den Countdown gegen die Natur und gegen die Zukunft der Menschheit ein.“
  • „Politik ist der Kampf um das Glück eines jeden Menschen.