3 Tricks der Körpersprache, die dich sympathischer wirken lassen

· 21. Juli 2016

Hast du schon einmal das Gefühl gehabt, dass dir jemand sympathisch war – oder auch nicht -, ohne auch nur ein Wort mit ihm gewechselt zu haben? Gehörst du zu den Menschen, die nicht verstehen, warum andere Vorurteile über dich haben? Wärst du gern eine der Personen, die von Anfang an gut ankommen und auf andere sympathischer wirken als der Rest, so als würden sie sie bereits ihr ganzes Leben lang kennen?

Die Antwort auf all diese Fragen liegt in deiner Körpersprache: Dein Körper sendet kontinuierlich Signale aus. Nicht nur deine Stimme spricht für dich. Selbst wenn du schweigst, teilst du etwas mit. Wenn du bei anderen Leuten besser ankommen und sympathischer wirken willst, dann geht es nicht nur darum, andauernd Witze zu reißen oder zu versuchen, dich ständig ins Gespräch einzuschalten. Mehr noch, es kann sein, dass das sogar nach hinten losgeht.

Wenn du bei anderen besser ankommen willst, dann kannst du das erreichen, ohne den Mund aufzumachen. Die Art, wie du deine Augen bewegst, wie du dich hinzusetzt oder deine Arme einsetzt, und dazu viele andere Gesten, die ganz unbedeutend scheinen, können dir dabei helfen, einen guten ersten Eindruck zu machen und gut anzukommen.

Achte auf deine Haltung, drücke dich mit deinem Körper aus

Der menschliche Verstand urteilt kritisch über auf das, was er sieht, und nur so konnten wir uns als Spezies entwickeln. Im Bruchteil einer Sekunde ist unser Verstand dazu in der Lage, zu erkennen, ob eine Person eine Gefahr darstellt oder ob sie für das Überleben des Individuums wichtig ist. Es ist alles eine Frage des Instinkts.

In diesem Sinne verrät uns unsere Körpersprache. Wenn wir unsere Körpersprache kontrollieren, können wir den Instinkt der anderen leiten, um einfacher eine Bindung zu ihnen aufzubauen. Neben der bewussten Leitung der Wahrnehmung des anderen erlaubt uns die Beeinflussung unserer Körpersprache, selbstsicherer zu werden und uns so auszudrücken, wie wir es wollen.

Freunde unterhalten sich und achten auf die Körpersprache der anderen

Wenn wir nicht auf unsere Körpersprache achten, kann es passieren, dass wir eine Botschaft aussenden, die im Widerspruch zu dem steht, was wir eigentlich sagen wollen. Deshalb ist es wichtig, auf die Haltung zu achten. Wenn du durch deine Haltung oder deine Art, zu sein, eine Barriere aufstellst, dann gibst du anderen nicht die Chance, dich kennenzulernen, denn ihr Instinkt wird ihnen davon abraten.

Wenn du dich dumm stellst, dann werden sie dich als dumm ansehen. Wenn du dich zu schlau gibst, dann werden sie dich als pedantisch wahrnehmen. Wenn du als Proll auftrittst, dann werden sie in dir einen Vollidioten sehen. Wenn du also sympathischer wirken willst, dann verhalte dich auch so und achte auf deine Haltung.

Aber was für eine Haltung nimmt eine sympathische Person ein? Man sollte nicht nur übertriebenes Gehabe, wie gerade beschrieben, vermeiden. Das Geheimnis der Sympathie liegt darin, sich um andere zu sorgen, stets zu sehen, was man tun kann, um den Leuten zu helfen, jedoch ohne darauf zu bestehen oder es damit zu übertreiben. Es geht darum, sich hilfsbereit zu zeigen, aber nicht unterwürfig oder aufdringlich.

Achte auf deine Körperhaltung und verbessere deine Körpersprache

Die Körperhaltung als Teil unserer Körpersprache beeinflusst die erste Meinung, die wir uns von anderen und die sich andere von uns bilden. Unter anderem sehen wir an der Körperhaltung, was die Person über sich selbst denkt und ziehen daraus unsere Schlüsse.

Um eine positive Einstellung zu vermitteln, solltest du aufrecht und entspannt stehen. Dein Körper ist zwei Kräften ausgesetzt, die eine zieht dich in Richtung Boden und verwurzelt dich in der Erde, die andere lässt dich nach vorn schauen und weitergehen – und das solltest du auch zeigen. Schultern zurück, Brust raus. Um deine Wirkung auf andere durch deine Körperhaltung zu verbessern, stelle deine Beine leicht von einander getrennt auf und halte deinen Rücken gerade, aber ohne steif zu wirken.

Was wie eine Yoga-Session erscheint, macht den Unterschied zwischen einer arrogant wirkenden und einer sympathisch wirkenden Person aus, zwischen einer pessimistischen, niedergeschlagenen und einer lebenslustigen, fröhlichen Person.

Wenn du mit einer Person sprichst, dann solltest du eine offene Haltung zeigen, ohne die Arme vor der Brust zu verschränken, weil du so in dich selbst zurückgezogen wirkst. Öffne dich gegenüber der Person, mit der du sprichst. Dies zeigt, dass du Vertrauen hast und dich wohlfühlst. Außerdem solltest du es vermeiden, dich auf etwas abzustützen oder mit etwas in deinen Händen zu spielen, da dies auf Passivität und Unsicherheit hindeutet.

Kommunikation ohne Worte

Lächle und grüße

Egal wie du dich fühlst, egal ob du die Leute kennst oder nicht, egal wo du bist: Wenn du sympathisch erscheinen willst, dann lächle und grüße immer. Egal ob der andere nicht dazu in der Lage ist, seinen Mundwinkel zu bewegen oder nicht reagiert, egal wie oft du ihn diese Woche schon gesehen hast. Lächeln und Grüßen sollte eine Gewohnheit sein. Mach es immer.

Du musst weder jemanden schreiend begrüßen noch die Aufmerksamkeit des anderen oder einer ganzen Gruppe zwanghaft auf dich ziehen. Lächle einfach, grüße und baue Blickkontakt mit jeder einzelnen Person auf. Unterstütze diesen mit einem kurzen Kopfnicken, auch wenn du die Leute nicht kennst.

Nähere dich den dir bekannten Personen langsam und nimm dir ein bisschen Zeit, auch wenn du sie vielleicht nicht allzu gut kennst. Dies zeigt Vertrauen und Offenheit, die an den anderen nicht unbemerkt vorbeigehen wird.

Ein alter Trick, der sehr gut funktioniert, wenn du niemanden kennst und dennoch als soziale und sympathische Person erscheinen willst, besteht darin, deine imaginären Freunde auf natürliche, unübertriebene Weise zu grüßen. Die anderen haben keine 360°-Sicht und können nicht alles kontrollieren, was in ihrer Umgebung passiert. Aber jedem gefällt es, mit beliebten Menschen zu tun zu haben.

Andererseits sollte dein Lächeln von Grund auf zu deinem Gesichtsausdruck gehören. Es geht nicht darum, den Mund zu etwas zu zwingen, sondern das Gefühl des Glücks zu verinnerlichen, sich so zu geben, als würdest du wirklich etwas sehen oder erleben, was dir gefällt. Und wenn dem nicht so ist, dann denke an etwas Schönes. Dies wird dafür sorgen, dass dein Gesicht entspannt bleibt, insbesondere der Bereich der Stirn, und dein Blick wird gleich viel sympathischer wirken.