3 Schlüsselfragen, die dir helfen, dich selbst besser kennenzulernen

· 14. Februar 2019

Wie kannst du dich selbst kennenlernen, wenn du nicht einmal weißt, wer du bist? Und kannst du wissen, wohin du gehst, wenn du dich selbst nicht wirklich kennst? Ist es möglich zu wissen, wen du an deiner Seite haben willst, wenn du nicht weißt, wohin dein Weg dich führt? Diese drei Fragen sollen dir helfen, dich selbst besser kennenzulernen: Wer bist du? Wo willst du hin? Mit wem willst du gehen?

In diesem Artikel wollen wir über diese Fragen und ihre möglichen Antworten nachdenken. Sie sollen dich dazu bringen, zu reflektieren, was du tust und wie du von nun an handeln willst. Deine Antworten sollen dir als die drei wichtigsten Koordinaten auf der Landkarte deines Lebens dienen.

Wer bist du?

Beginne mit dieser delikaten Übung der Selbstbeobachtung. Hast du dich jemals gefragt, wer du bist? Hast du jemals eine Beschreibung von dir selbst angefertigt, die so genau war, dass jemand, der sie lesen würde, dich problemlos wiedererkennen könnte? Es ist eine schwierige Aufgabe, aber keine unmögliche.

Frau im Gegenlicht

Zu wissen, wer du bist, bedeutet, deine Stärken und Schwächen zu kennen. Zu wissen, was du magst und was du nicht magst. Du kennst dich wirklich, wenn du dich mit dem verbinden kannst, was du denkst und fühlst, mit deinen Gedanken und Emotionen. Und du kannst erkennen, wer du bist, dich selbst respektieren und gleichzeitig schätzen lernen, indem du dich über alle anderen Prioritäten stellst.

In der Lage zu sein, diese Frage zu beantworten, ist einer der Schlüssel, um dich selbst besser kennenzulernen. Denn es bedeutet, dass du einige Zeit damit verbringst, über dich nachzudenken. Dann kannst du dich selbst definieren und entdecken, dass du mehr bist als das, was du besitzt, mehr als die Lasten, die du trägst. Du bist mehr als deine Umgebung: Du bist du!

Wo willst du hin?

Sobald du weißt, wer du bist, ist es wichtig, zu erforschen, wohin du gehen möchtest. Mit anderen Worten: Wofür setzt du deine Ressourcen ein? Gefallen dir wirklich alle Projekte, an denen du beteiligt bist? Bis zu welchem Punkt hast du dazu beigetragen, dorthin zu gelangen, wo du dich heute befindest? Welche Kontrolle hast du über dein Leben? Weißt du, was du willst? Was sind deine Ziele? Wo beginnt dein Weg? In welche Richtung gehst du?

Diese Fragen sollen dich dazu anregen, deine Entscheidungen so zu treffen, dass sie dich auf einen Weg führen, auf dem Leiden und Ernüchterung nicht die Protagonisten sind, dich in die Lage versetzen, den tatsächlichen Wert deiner Ressourcen einzuschätzen und deine Prioritäten in die richtige Reihenfolge zu bringen.

Mit wem willst du gehen?

Weißt du wirklich, mit wem du zusammen sein willst? Ist es deine eigene Entscheidung, mit wem du deine Zeit verbringst? Verlässt du dich auf andere Menschen, um die Ziele erreichen, die du dir gesetzt hast? Oder verfolgst du die ihrigen? Oft sind es deine Mängel oder Bedürfnisse, die dich zwingen, dich auf andere zu verlassen. Manchmal können diese dein Urteilsvermögen trüben und den Unterschied zwischen eigenen und fremden Träumen verschwimmen lassen.

Dies ist die dritte Schlüsselfrage, die dir helfen soll, dich selbst besser kennenzulernen. Wenn du in der Lage bist, zu sagen, wer du bist und wohin du gehst, solltest du diejenigen mit Bedacht wählen, der dich auf deinem Weg unterstützen und dir bei Bedarf helfen kann. Schließlich ist es sinnvoll, dich mit Menschen zu umgeben, die sich um dich kümmern und dir sagen können, was sie meinen, ohne zu beschönigen. Auf der anderen Seite solltest du dich von den Menschen fernhalten, die dir eine Last sind, oder sie zumindest nicht in wichtige Projekte einbeziehen.

Paar hält Händchen

Um dich selbst besser kennenzulernen

Nur du kannst wissen, wer du bist, wohin du hinwillst und mit mit wem du gehen willst. Und diese Erkenntnisse müssen in dieser Reihenfolge gesammelt werden, sonst riskierst du es, dich zu verwirren und andere über deinen Weg entscheiden zu lassen.

Wenn du deine Antworten gefunden hast, bist du bereit, Entscheidungen zu treffen und deinen Weg mit seinen Höhen und Tiefen fortzusetzen. Wenn es dir gelingt, dein Inneres zu sehen und zu erkennen, machst du dich bereit, deine Arme zu öffnen und zu empfangen, was wirklich etwas Positives zu deinem Leben beiträgt. Und gleichzeitig kannst du die Menschen um dich herum bereichern.

„Es ist dein Weg, und nur deiner. Andere mögen mit dir gehen, aber niemand kann ihn für dich gehen.“

Buddha