3 Angewohnheiten, die für die Pflanze der Liebe Gift sind

21. September 2016 en Emotionen 552 Geteilt

Zu Beginn einer Liebesbeziehung wird Adrenalin freigesetzt, wir haben Schmetterlinge im Bauch und uns gefällt einfach alles am anderen. Doch die Zeit vergeht und beide Partner können eine andere Rolle einnehmen, die nicht mehr unseren Erwartungen von unserer besseren Hälfte in einer Partnerschaft entspricht. Dann ist nicht mehr alles so schön wie am Anfang und ohne dass es auch nur einer von beiden bemerkt, kann die Pflanze der Liebe nach und nach verwelken.

Die Liebe ist tatsächlich vergleichbar mit einer Pflanze, um die wir uns tagtäglich kümmern müssen. Wenn wir sie nicht genügend gießen, vertrocknet und verwelkt sie. Aber auch wenn wir ihr zu viel Wasser geben, faulen ihre Wurzeln und sie geht eines Tages ein. Aus diesem Grund ist es in einer Partnerschaft so wichtig, ein Gleichgewicht zu finden, bei dem die Liebe ausgeglichen und frei ist.

Es gibt einige Angewohnheiten, die für die Pflanze der Liebe im wahrsten Sinne des Wortes Gift sind und die dir vielleicht noch nicht einmal bewusst sind. Höre auf deine Intuition und gib auf erste Anzeichen acht, um abzuschätzen, ob es notwendig ist, etwas Bedeutendes in deiner Beziehung zu ändern, oder ob du, ganz im Gegenteil dazu, eine gesunde und ausgewogene Liebesbeziehung führst.

„Das Alter schützt vor Liebe nicht. Aber die Liebe schützt vor dem Alter.“

Jeanne Moreau

Die Negativität noch verstärken

Ein stressiger Job, keine Zeit für den Einkauf, ein unhöflicher Nachbar oder der Kühlschrank geht kaputt – all das sind Alltagssituationen, die uns sehr negativ stimmen können, wenn wir sie alle zusammennehmen, sie aber nicht mit positiven Situationen aufwiegen. Daraus resultiert eine negative Einstellung, die wir auf viele Bereiche unseres Lebens übertragen und sogar auf unsere Liebesbeziehung projizieren.

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Deine gesamten negativen Gedanken bei deinem Partner abzuladen bedeutet, ihm eine emotionale Last aufzubürden, die er nicht verdient hat. Dadurch verschwindet die Negativität nicht aus deinem Leben, du steckst sie nur in einen emotionalen Rucksack, der so viel wiegen kann, dass er irgendwann nicht mehr von den Schultern, auf denen er sitzt, getragen werden kann. Beschwerden belasten die Seele eines jenen, der sie ausspricht, und auch die der Person, die sie sich anhören muss. Daher solltest du dich weniger beschweren und dich lieber darauf konzentrieren, Lösungen für deine Probleme zu finden.

In bestimmten Momenten eine negative Einstellung zu haben, stellt für die Partnerschaft keine gefährliche Bedrohung dar. Aber wenn jeder Tag grau ist und das sogar zu einer Lebenseinstellung wird, wird die Pflanze der Liebe zweifellos irgendwann beginnen zu welken.

Andere Dinge dem Partner vorziehen

Das Leben kann schon mal ziemlich stressig sein: Kinder, Freunde, die Arbeit, das Studium, Hobbys, etc. Es scheint so, als würde all das Vorrang haben und als müsste man irgendwo dazwischen regelrecht Zeit für die Beziehung finden. Wie wäre es für dich, wenn dein Partner anderen Dingen mehr Priorität einräumen würde als dir und keine Zeit für dich hätte? Das Ende vom Lied ist dann, dass die Partnerschaft in die Brüche geht, weil es keiner von beiden auf Dauer aushält, immer nur die zweite Geige zu spielen.

Dem Menschen, mit dem du dein Leben teilst, oberste Priorität zu geben, ihm das Gefühl zu vermitteln, dass er für dich wichtig ist, und zu wissen, dass du auf seine Meinung zählen kannst, sind drei der besten Zutaten für die Liebe. Es geht nicht darum, deine Freunde von dir zu weisen, sondern darum, dass du deinem Herzblatt ebenso Zeit widmest und dass diese voller positiver Emotionen ist, die du auf natürliche Weise wieder zurückerhältst, und das trotz des Alltagsstresses.

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„Die wahre Liebe ist nicht die Eigenliebe, sondern es ist die Liebe, die es schafft, dass sich der Partner anderen und dem Leben gegenüber öffnet; er niemanden bedrängt, sich nicht abgrenzt, nichts und niemanden zurückweist, nichts und niemandem nachläuft, sondern lediglich akzeptiert.“

Antonio Gala

Zulassen, dass die Leidenschaft vergeht

Auch wenn in einer Beziehung eine ehrliche Kommunikation überaus wichtig ist, darf nicht vergessen werden, dass die Leidenschaft ein ebenso bedeutender Bestandteil für eine funktionierende Partnerschaft ist. Und deshalb dürfen intime Momente zu zweit nicht zu kurz kommen.

Sowohl Männer als auch Frauen brauchen und sehnen sich nach der physischen Zuneigung ihres Partners, und wenn diese Intimität konstant verwehrt wird, dann ist ein Auseinanderleben absehbar. Sex ist ein wundervoller Moment, um der besseren Hälfte näherzukommen und um die emotionale Verbindung zu ihr bestmöglich zu stärken.

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Es gibt Tage, an denen einfach keine Zeit dafür ist oder wir unglaublich müde sind. Dennoch ist es fundamental, unsere Pflanze der Liebe mit dem Wasser der Leidenschaft zu gießen, damit sie nicht verwelkt. Liebe und Sex sollten Hand in Hand gehen, damit eine Beziehung auch tatsächlich am Leben bleibt.

Falls du dich in einer stabilen Partnerschaft befindest, ist es gut möglich, dass es dich überrascht und du sogar erstaunt über die Verantwortung bist, dich selbst und eine andere Person zu lieben und zu umsorgen. Ein Großteil des Wohlbefindens und des Glücks deines Partners hängt von deinen Entscheidungen und Handlungen ab. Aus diesem Grund sollten wir uns stets vor Augen führen, dass es die kleinen Dinge in einer Beziehung sind, die große Resultate mit sich bringen.

Eine Partnerschaft ergänzt uns, aber sie macht
uns nicht zu dem, was wir sind

Seitdem Aristoteles etwas Ähnliches gesagt hat wie
„die Liebe besteht aus einer Seele in zwei Körpern“… >>> Mehr

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