12 Dinge, die wir von Kindern lernen können

· 12. April 2016

Kinder haben die Fähigkeit, uns mit ihrer Begeisterung anzustecken, mit ihrer Lebenslust, ihrer Fröhlichkeit, ihrer Leichtigkeit, sich an Veränderungen anzupassen. Sie verkörpern Lebensfreude, Entdeckungslust und tagtägliches Vergnügen.

Wir können von ihnen Vieles lernen, und sollten wieder ein bisschen Kind sein! Deshalb möchten wir im Folgenden 12 Lektionen mit euch teilen, die wir von ihnen lernen können.

So jung du auch sein magst, du bringst mir so Vieles bei

„So jung du auch sein magst, mein Kind, du bringst mir so Vieles bei. Du machst meine Welt viel schöner, viel spaßiger und interessanter und weniger kompliziert. Du führst mir vor Augen, wie wichtig es ist, über jegliche Dummheit zu lachen.
Ich weiß, dass deine Liebe aufrichtig ist, genauso wie deine lustigen Wörter, die manchmal keinen Sinn haben, aber gleichzeitg so viel Sinn machen.
Du lehrst mich, alles mit anderen Augen zu betrachten. Mit transparenten und ehrlichen Augen, die noch nicht mit den Konventionalismen und Klischees der Gesellschaft, die uns einschnürt, kontaminiert sind.
Bei dir ist einfach alles anders, neu, unerwartet, vielversprechend! Dir fehlt nichts, du lebst den Moment als wäre er dein letzter und dadurch fühle ich mich frisch und lebendig.“

Mutter und Tochter

12 Dinge, die wir von Kindern lernen können

1. Freue dich

Hör nicht auf, dich wie ein Kind über einen neuen Job, eine neue Liebe oder neue Freundschaften zu freuen. Dasselbe gilt sowohl für die kleinen Dinge des alltäglichen Lebens als auch für deine Erfolge.

Freude und Motivation sind der Motor, der dich antreibt, um deine Träume zu verwirklichen, vergiss das nicht.

2. Hab keine Angst vor Neuem

Es ist immer besser, im Nachhinhein zu bereuen, was man getan hat, anstatt zu bereuen, was man nicht getan hat. Hör auf Dinge zu dir zu sagen wie: „Und wenn ich diese Person, die ich so sehr mochte, nach einem Date gefragt hätte?“ – „Und wenn ich den Job, der mir so gefiel, angenommen hätte?“

Die Wirklichkeit besteht nicht aus Hypothesen und manchmal muss man Risiken eingehen, um weiterzukommen. Schränke dich nicht ein und gehe voran.

3. Hab Spaß wie ein Kind

Lass Vorurteile oder was man über dich sagen könnte hinter dir, so wie es Kinder machen. Sie genießen, lachen und haben Spaß, ohne sich dabei ständig darüber Sorgen zu machen, was andere über sie sagen könnten. Sie leben den Moment!

Genieße die kleinen Dinge im Leben, heiße jeden neuen Tag mit einem Lachen willkommen und füge deiner täglichen Routine eine Prise Humor zu.

4. Neugier

Wenn wir unsere Neugier verlieren, stirbt ein Teil von uns. Bewahre deine Neugier darauf, Neues lernen zu wollen, neue Orte kennenzulernen. Neugier trägt dazu bei, uns selbst zu verwirklichen.

5. Sei ehrlich

Erwachsene sagen oft nicht geradeheraus, was sie denken. Wir haben Angst davor, dass unsere Worte auf Ablehnung stoßen, vor dem, was andere über uns sagen könnten, oder davor, womöglich jemanden zu verärgern.

Wenn wir außerdem immer nur sagen, was andere hören wollen, fühlen wir uns nicht gut. Befreie dich, indem die ehrlich bist. Wie ein Kind. Wenn wir nicht ehrlich sind, ermöglichen wir anderen und nicht einmal uns selbst nicht, uns kennenzulernen.

6. Genieße den Moment

Man sagt: „Genieße die schönen Momente, denn die hässlichen kommen von allein.“  Lebe und genieße deine freien Momente.

Wenn wir krank werden oder wenn ein geliebter Mensch verstirbt, wird uns einiges klar. Eventuell sollten wir uns klarmachen, dass das Hier und Jetzt nur eine Zwischenstation ist.

Maedchen mit Windrad

7. Liebe frei von Angst

Wieso haben wir so viel Angst vor der Liebe? Kinder lieben einfach so. Sie denken nicht daran, dass ihr Haustier eines Tages sterben könnte oder ihre Kindheitsliebe nur eine Erinnerung sein wird, wenn sie erst einmal erwachsen sind.

Denke nicht an morgen und genieße heute. Die Liebe ist eines der schönsten Dinge, die wir erleben können. Wieso macht sie dir so viel Angst? Hast du Angst zu leiden? Früher oder später passiert es sowieso, auch das Leiden. Aber denke daran: „Niemand kann mir das Erlebte nehmen!“

8. Passe dich den Veränderungen an

Kinder sind authentische Lehrer, was die Anpassung an Veränderung angeht. Sie können umziehen, die Schule wechseln oder sogar in ein anderes Land ziehen und es ist kein Problem!

Und wir sind die Erwachsenen, was soll uns also schon passieren? Veränderungen erfrischen und bereichern das Leben.

9. Hab keine Angst, zu stürzen, denn du wirst wieder aufstehen

Hast du jemals ein Kind gesehen, das stürzt und dann nicht wieder aufsteht? Das Leben ist nicht anders. Oft ist es nicht mehr als unser Verstand, der uns beschränkt.

Sätze wie „Ich werde das nicht machen. Was ist, wenn es nicht klappt?“  verankern uns einzig dort, wo wir uns gerade befinden, aber bringen uns auf unserem Weg nicht voran. Stürze, um wieder aufzustehen, es ist kein Problem!

10. Kümmere dich nicht um die Erwachsenen

Wir kümmern uns zu sehr um das, was Menschen in unserem Umfeld sagen. Aber was willst du selbst?

Hör auf dein Herz und sei dir treu.

11. Frage ohne Angst oder Scham

Was ist so schlimm daran, nachzufragen? Denkst du, dass du dumm erscheinst, wenn du nachfragst? Überhaupt nicht, ganz im Gegenteil. Nachzufragen zeigt Demut und Lust am Lernen.

12. Ruhe dich aus

Wenn Kinder müde sind, gehen sie schlafen. Uns nicht genug auszuruhen führt zu chronischem Stress, mit dem wir nicht leben können. Atme tief durch, um Kraft zu tanken.

Schlussfolgerung:

Sei wieder Kind und verliere nicht die Freude am Leben! Wie? Sorge dafür, dass um dich herum immer Kinder gibt.