10 Strategien für exzellente Teamführung

· 19. September 2018

Teamführung, besonders am Arbeitsplatz, ist eine sehr gefragte Fähigkeit. Es ist logisch, dass jede Organisation, die die Konkurrenz schlagen will, qualifizierte Kandidaten in Führungspositionen bringen möchte.

Wenn wir ein paar Jahre zurückgehen, war unser Bild vom „Chef“ das einer strengen, anspruchsvollen Person. Allerdings hat sich dieses Profil in vielen Unternehmen bis heute dramatisch verändert. Wonach suchen die Personalabteilungen aber heutzutage in einem potenziellen Leiter? Lies weiter und finde es heraus!

„Wenn wir in das nächste Jahrhundert blicken, werden Anführer diejenigen sein, die andere ermächtigen.“

Bill Gates

Teamführung in Arbeitsgruppen

Die erste Strategie für die Teamführung ist die Bildung von Arbeitsgruppen. Wenn er die Mitglieder einer Arbeitsgruppe auswählt, ist ein guter Leiter in der Lage, sowohl die Fähigkeiten der Mitarbeiter als auch die Ziele der Gruppe zu berücksichtigen. Dazu muss er sich bewusst sein, ob die Mitarbeiter über die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen, um die vorgesehene Verantwortung wahrzunehmen. Eine weitere wichtige Eigenschaft der gewählten Mitarbeiter ist deren Fähigkeit, zusammenzuarbeiten und zu kooperieren.

Der Teamleiter muss sich zunächst darüber im Klaren sein, wer im Team ist. Danach muss er sich auf die zweite wichtige Strategie konzentrieren: die Definition der Aufgabe. Hier ist es von entscheidender Bedeutung, dass alle Mitglieder der Gruppe ihre Aufgabe ganz klar verstehen. Sie müssen wissen, was von ihnen erwartet wird. Ein guter Teamleiter stellt Erwartungen an die Gruppe und jeden Einzelnen und legt entsprechende Ziele fest.

„Die erste Aufgabe eines Teamleiter ist es, die Realität zu definieren. Die letzte ist es, danke zu sagen. Dazwischen ist der Teamleiter ein Diener.“

Max de Pree

Mitarbeiter in einer Besprechung

Die Bedeutung der Arbeit MIT der Gruppe

Sobald alles oben Genannte erfolgt ist, gibt es einen dritten wichtigen Punkt zu beachten, nämlich den Prozess der Strukturierung und Planung der Arbeit. Der Teamleiter muss die Arbeitsmethoden erklären und die Rollen der einzelnen Mitglieder der Gruppe sowie die Fristen für bestimmte Ziele festlegen.

Danach kommen wir zum vierten Punkt. Ein guter Teamleiter formt und entwickelt die Gruppenmitglieder. Eine gute Führungskraft ist sich der Weiterbildungsmöglichkeiten bewusst, die das Unternehmen bietet. Teamleiter sollten ihre Mitarbeiter ermutigen, diese Ressourcen zu nutzen. Ein Beispiel ist ein Mentoring-Programm. In diesem Sinne kommen wir zum fünften Punkt: Ein guter Teamleiter ist darüber hinaus in der Lage, der Gruppe Informationen und materielle, persönliche und finanzielle Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Die sechste Strategie für eine exzellente Teamführung besteht darin, dass der Leiter ein Gefühl von „Team“ fördert, Konflikte erkennt und löst. Er soll übrigens selbst Teil dieses Teams sein: Die siebte Strategie ist, dass der Leiter sein Team herausfordert und motiviert. Er sollte sich dazu an dem beteiligen, was die Gruppe tut. Mit anderen Worten, er soll selbst am Projekt arbeiten.

Arbeitskollegen schütteln sich die Hände

Während das Team das Projekt durchführt, sollte der Teamleiter leistungsbezogenes Feedback geben. Feedback zu geben ist die achte Strategie der Teamführung. Weiterhin ist es wichtig, dass die Planung regelmäßige Selbstprüfungen beinhaltet, in welchen die Teammitglieder analysieren, ob sie die Zwischenziele des Projekts erreichen. Mit anderen Worten, ein guter Teamleiter weiß, wie man der Gruppe Autonomie zuteil werden lässt und sie dennoch auf ihrem Weg führt. Dabei sollte der Teamleiter selbstständiges Arbeiten fördern, die Teammitglieder ermutigen, Lösungen für auftretende Probleme zu finden. Das ist die neunte Strategie für exzellente Teamführung.

Es ist auch wichtig für den Leiter, die Beziehung der Gruppe zum Rest des Unternehmens zu managen. Beziehungsmanagement ist daher die zehnte Strategie. Ein guter Leiter ist in der Lage, Probleme in der Gruppe zu erkennen und effektive Lösungen zu finden. Damit das möglich ist, muss sich der Teamleiter mit zwischenmenschlichen Fragen in und außerhalb der Gruppe befassen. Alles, was zwischen den Teammitgliedern passiert und ihre Leistung beeinflusst, bedarf seiner Aufmerksamkeit. Diese Strategie besteht also darin, dass die Führungskraft ein angenehmes soziales Umfeld fördert.

„Teamleiter sind fast immer Vereinfacher, die Argumente, Debatten und Zweifel überwinden können, um eine Lösung anzubieten, die jeder verstehen kann.“

Colin Powell