Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – über unsere Willenskraft

· 19. Oktober 2018

Bevor wir unsere Reise begannen, waren wir bereits auf einem Weg. Wir sind unser eigenes Sammelwerk, das all unsere Werte, Bemühungen, Ziele und Träume beinhaltet. Hätten wir mehr Willenskraft, dann hätten wir die Fähigkeit, all das zu erreichen, was wir in unserem Leben erreichen wollen.

Wenn ein Baum gepflanzt werden muss, pflanzen wir ihn ein. Wenn es einen Fehler zu beheben gilt, beheben wir diesen. Muss etwas getan werden, packen wir es an. Hermann Hesse war überzeugt, wenn jemand wirklich etwas brauchen würde, dann finde er es. Und wenn er das tut, dann liegt das nicht daran, dass er Glück hatte, sondern dass er es dank seiner Willenskraft geschafft hat.

Sein eigener Wunsch hat ihn dazu getrieben. Für uns heißt das, dass wir alles erreichen können, was wir uns vorgenommen haben, obwohl es manchmal sicher schwierig wird. Unsere Ausdauer verleiht unserem Handeln den nötigen Antrieb.

Wir besitzen zwei innere Motoren: unseren Glauben und unseren Willen. Die sprichwörtlichen Berge, die vom Glauben versetzt werden, sind nichts im Vergleich zu dem, was unsere Willenskraft leisten kann. Wir erkennen nicht, was wir verändern können, wenn wir eine Situation nur durchdenken und den Dingen ihren Lauf lassen.

Eine Frau schaut auf das Wasser, während die Sonne untergeht.

Unseren eigenen Weg wählen

Niemanden von uns mangelt es an der Kraft, seine Ziele zu erreichen, nur manchmal haben wir nicht genügend Ausdauer. Die größten Herausforderungen werden kleiner, wenn wir genügend Willenskraft aufbringen können, sie anzugehen. Jeder Weg kann beschritten werden, wo genug Wille besteht. Dazu sagte Rudyard Kipling: „Ein Mann wird seinen Weg finden, wenn du ihn forderst. Aber wenn du ihm nur Aufgaben entsprechend seiner Fähigkeiten gibst, wird er es nicht tun.“

Wir sind nicht immer voll da. Wir verwenden nur einen kleinen Teil der physischen und psychologischen Ressourcen, die wir besitzen. So steht es auch um unsere Entschlossenheit. Wir sind viel besser darin, unserer Verantwortung auszuweichen, als nach vorn zu schauen und uns unseren Problemen zu stellen bzw. nach Lösungen zu suchen. Wir vergessen schnell, dass, wenn wir an uns selbst glauben, wir entdecken werden, wie wir das Leben in vollen Zügen genießen können.

Es ist eine große Herausforderung für uns, in einer Welt authentisch zu sein, die ständig versucht, uns in jemand anderen zu verwandeln. Die Wege, die wir wählen, spiegeln unsere eigenen Entscheidungen wider. Wollen wir am Ende unsere Träume unter einen Teppich kehren und deswegen einfach aufgeben? Sollte dem so sein, dann sollten wir uns darauf beschränken, nur den ausgetretenen Pfaden zu folgen. Wenn wir jedoch lieber außerhalb dieser Pfade wandern und querfeldein gehen, dann können wir wir selbst sein, in einer Welt, die wir geschaffen haben.

„Wenn wir all die Dinge täten, zu denen wir fähig sind, würden wir uns buchstäblich selbst verblüffen.“

Thomas Alva Edison

Eine Frau joggt auf einer Straße.

Unsere Willenskraft ist die stärkste treibende Kraft

Unsere Willenskraft ist der Impuls, der uns hilft, unsere Träume zu erreichen. Jemand mit einer starken Willenskraft ist sich bewusst, dass seine Entscheidungen richtig und wichtig sind, auch wenn sie mit Schwierigkeiten und Widerstand verbunden sind. Jedoch wird jemand, dem es an Willenskraft mangelt, bald aufgeben, wenn er sich mit Widrigkeiten konfrontiert sieht.

Unsere Willenskraft ist mit unserem Verlangen verbunden. Wenn wir etwas nicht genug wollen, wird auch unsere Willenskraft zu schwach sein, unsere Ziele zu erreichen. Auf der anderen Seite, wenn unser Wunsch groß genug ist, dann werden wir Ausdauer beweisen, bis wir unser Ziel erreicht haben.

Ein Mann sitzt am Meer und denkt nach.

Wie wir gesehen haben, ist es nicht genug, etwas nur zu wollen. Wir brauchen die entsprechende Willenskraft, um Berge zu versetzen, um voranzukommen und den Samen des Selbstvertrauens keimen zu lassen.

„Erfolgreiche Menschen haben Angst, erfolgreiche Menschen haben Zweifel und erfolgreiche Menschen haben Sorgen. Sie lassen sich einfach nicht von diesen Gefühlen aufhalten. „

T. Harv Eker