Wenn dich deine Gedanken krank machen

· 21. Januar 2016

“Es gibt etwas in unserem Geist, das weiter draußen, in der Stille liegt.
Das große Geheimnis, was hinter unseren Gedanken steckt.
Lass deinen Geist in Stille ruhen, und sonst nichts. “

Alles, was im Kopf passiert, kann real werden. Diese Prämisse ist sehr schön, wenn wir sie richtig anwenden. Klar, denn sie bezieht sich auch auf negative Gedanken. Unsere Gedanken sind so mächtig, dass manche Menschen sogar wirklich krank werden, wenn sie sehr viel an eine Krankheit denken.

Wir reden hier nicht über Hypochonder, diejenigen, die die ganze Zeit denken, dass sie krank sind. Hast du jemals etwas von dem Begriff „psychosomatisch“ gehört? Er bedeutet, die bestimmten Symptome, an die man dachte und glaubte, auch zu entwickeln. Zum Beispiel liest jemand etwas über Migräne und beginnt sogleich auch große Kopfschmerzen zu fühlen.

Doch es ist gar nicht so unwahrscheinlich, krank zu werden, weil zu viel gedacht wird. Psychologen weisen darauf hin, dass zu den Gründen, aus denen jemand krank wird, ihre negativen Gedanken zählen. Ein Grund ist die kognitive Verzerrung. Diese Art von Ungleichgewicht kann viele emotionale Störungen erzeugen, einschließlich selbst verursachter“Krankheiten.

Erfahrungen oder Anregungen, die wir im Laufe unseres Lebens sammeln, werden im Kopf gespeichert und dann wieder hervorgeholt, wenn sie benötigt werden. Wir selbst sind es, die die Schublade öffnen, um bestimmte Tatsachen,  Gefühle oder Erinnerungen hervorzuholen. Das kann uns erfreuen, depressiv machen, oder auch körperlich krank.

Doch wie Epiktet sagte: „Es sind nicht die Ereignisse, die geschehen, die die Menschen stören, sondern ihre jeweilige Interpretation der Situationen.“  Dies bedeutet, einen übermäßigen inneren Dialog über schlechte Nachrichten und negative Meinungen zu führen, kann uns in einen realen Krankheitszustand versetzen. Es ist nicht wie bei einem Hypochonder, der die Krankheit erfindet oder glaubt, sich krank zu fühlen, sondern der Geist hat wirklich die Fähigkeit, krank zu machen. Aber, und hier ist die gute Nachricht, auch zu heilen.

Wir könnten in diesem Artikel ebenso vom Placebo-Effekt sprechen, der die entgegengesetzte Wirkung der kognitiven Zerstörung hat, aber wir lassen dieses Thema für ein anderes Mal.

Das Schlimmste, was du deiner Gesundheit antun kannst, ist, negativ zu denken. Wenn du dir die ganze Zeit sagst: „Ich fühle mich schlecht“, „ich glaube, ich bin krank“, „gleich ich falle ins Bett“, „ich kann nicht mehr standhalten“, „wenn ich auf die Straße gehe und es kalt ist, werde ich mir bestimmt eine Lungenentzündung holen“,  so ist es sehr wahrscheinlich, dass all dies am Ende wahr wird, wenn du es die ganze Zeit denkst.

Einige sind nicht nur der Meinung, dass der Geist die Fähigkeit hat, uns krank zu machen oder zu heilen, sondern dass unsere Zellen und Organe uns „hören“ können und dementsprechend reagieren. Denk daran, dass dein Körper im Allgemeinen in Richtung der Erfüllung deiner Wünsche funktioniert. Du bist der König und deine Zellen deine Untertanen. Deshalb sagen sie: „Dein Wunsch ist mir Befehl, Majestät.“  Sei sehr vorsichtig, mit dem, was du denkst, weil es zur Realität werden kann. Dies gilt für Gutes und Schlechtes.

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Wenn deine Gedanken dich die ganze Zeit dazu bringen Angst, Unsicherheit, Unwohlsein oder Depression zu fühlen, wird dies von deinem Immunsystem registriert. Während es damit beschäftigt ist, deine Wünsche in Erfüllung zu bringen, stellt es die Sicherheitskontrolle ein, und lässt beliebige Viren oder Bakterien die Schranken passieren.

Hast du schon mal darüber nachgedacht, in welcher Zeit des Lebens wir am häufigsten krank werden? Richtig, wenn wir traurig sind. Wir können die Schuld nicht nur dem Winter oder den niedrigen Temperaturen geben, sondern auch unseren Gedanken.

Zum Beispiel, wenn du in der U-Bahn bist und ein anderer Passagier niesen muss, weil er Grippe hat, dann ist deine erste Reaktion zu denken: „Jetzt werde ich bestimmt auch krank.“  Diese Nachricht wird in deinem Körper aufgenommen und in diesem Moment beginnt der ganze Körper daran zu arbeiten, deinen Befehl in die Wirklichkeit umzusetzen. Dann, am nächsten Tag, fällst du mit Fieber, Halsschmerzen und Husten ins Bett. Es mag übertrieben klingen, aber es ist wahr.

Also die Idee ist, aufzuhören, über Krankheit nachzudenken, wenn man nicht krank werden will. Wenn du dich gerade in einem schlechten Zustand befindest, versuch dir vorzustellen, wie du dich im geheilten Zustand fühlen würdest. Lass deine Gedanken nicht von den Schmerzen und Symptomen fesseln.

Denke positiv, glaub daran, dass du gesund und stark bist und sieh, welche Veränderungen in deinem Körper auftreten.