Was ist ein Coach und was ist der Unterschied zu einem Psychologen?

· 6. November 2016

Was ist ein Coach? Das Wort Coach bedeutet so viel wie Trainer. Es handelt sich um eine Person, die dafür da ist, zu motivieren und Techniken zu vermitteln, damit jemand ein bestimmtes Ziel erreicht.

Die Aufgabe eines Fußballtrainers zum Beispiel ist es, den Spielern zu helfen, ihre fußballerischen Fähigkeiten auszubauen. Dabei ist es wichtig, Folgendes festzuhalten: Ein Trainer kann einer Person, die bereits gut Fußball spielen kann, helfen, zu glänzen. Er kann bei der Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten helfen. Aber was kann ein Fußballtrainer für eine Person tun, die nicht Fußball spielen kann, weil er gesundheitliche Probleme hat? Hier wäre es sinnvoller, zunächst an den Grundlagen zu arbeiten.

Dasselbe gilt für jeden anderen Kontext, in dem eine Person die notwendigen Werkzeuge zum Erreichen eines Ziels bereits besitzt oder nicht. Wenn dem so ist, kann ein Coach dabei helfen, diese zu verbessern. Er kann seinem Schützling lehren, die bereits vorhandenen Potentiale effektiver auszuschöpfen. Aber wenn jemand diese Fähigkeiten nicht besitzt und nicht an sie glaubt, kann ein Coach, im Gegensatz zu einem Psychologen, nicht viel ausrichten.

Das soll nicht heißen, dass Coaching nichts wert ist. Es gibt viele professionelle Coaches, die ein Talent haben, Menschen zu trainieren und ihnen zu helfen. Auch derjenige, der nicht Fußball spielen kann, wird mit einem Trainer dazulernen. Im Endeffekt muss jeder Einzelne sein Problem beurteilen und selbst entscheiden, wer ihm helfen kann.

Probleme

Warum es wichtig ist, zu wissen, was ein Coach ist

Ein Coach ist eine gute Option, wenn es uns grundsätzlich gut geht, wir aber nicht weiterwissen. Die Beziehung zwischen uns und dem Coach wird auf Augenhöhe aufgebaut. Denn wir wissen genau, was los ist, wir kennen unsere Ziele, brauchen aber jemanden, der uns anleitet und motiviert. Erwarte allerdings weder, dass er dir Antworten auf existenzielle Fragen geben kann, noch dass er deine emotionalen Konflikte lösen wird. Es geht hauptsächlich um einen Menschen, der uns zeigt, wie wir unsere Werkzeuge effizienter und effektiver einsetzen. Die Werkzeuge müssen wir aber zum Training mitbringen.

Warum es wichtig ist, den Unterschied zu einem Psychologen zu kennen

Einen Psychologen suchst du auf, wenn es dir nicht gut geht, und deine Gesundheit auf irgendeine Weise beeinträchtigt ist. Ein Psychologe wird deinen Geist untersuchen, damit du dich besser kennenlernst und es dir in Zukunft besser geht. Es ist kompliziert, die Aufgaben eines Psychologen genauer zu beschreiben, denn es gibt so viele verschiedene Methoden. Manche konzentrieren sich auf die Vergangenheit, manche auf die Gegenwart und andere auf beides. Auch gibt es Psychologen, die gleichzeitig Coaches sind.

Feststeht, dass die Beziehung zu einem Psychologen in jedem Fall ungleich ist. In ihm findet man nicht nur jemanden, der einen trainiert, um sich weiterzuentwickeln, sondern auch jemanden, der unsere Probleme erkennen und Lösungsvorschläge erarbeiten kann.

Folgendes ist dabei zu beachten: Die Zahl der Menschen, die Coachingdienste anbieten, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Wenn du dich für einen Coach entscheidest, versichere dich deshalb im Voraus, dass der Coach deiner Wahl Referenzen aufweisen kann. Nicht wenige geben sich als Coach aus, haben aber in Wirklichkeit gar keine Ausbildung. Ihre Leistungen werden von geringer Qualität sein, denn ihnen geht es einzig darum, Gewinn zu machen.

Solltest du dich für einen Psychologen entscheiden, stelle sicher, dass er ein abgeschlossenes Studium, eine Lizenz, und genug Erfahrung hat. Aber auch ein Psychologiestudium ist keine Garantie für gute Leistungen, denn das Studium ist sehr allgemein und deshalb ist es wichtig, sich auch über die Spezialisierung des Psychologen zu informieren.