Strategien, um die emotionale Gesundheit zu verbessern

25. Juli 2016 en Psychologie 0 Geteilt
Mädchen auf Blumenwiese mit Herz in der Hand

Wer emotional gesund ist, hat die Kontrolle über seine Gefühle und sein Verhalten und ist außerdem dazu in der Lage, mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen, starke zwischenmenschliche Bindungen aufzubauen und sich von Schicksalsschlägen wieder zu erholen. Aber genau so, wie wir Sport treiben, um körperlich gesund zu bleiben, benötigen wir auch eine gewisse innere Stärke, um uns mental zu stärken. Die emotionale Gesundheit verbessern kann deshalb eine dankbare und sehr gewinnbringende Erfahrung für alle Aspekte des Lebens sein.

Was ist die emotionale Gesundheit überhaupt?

Der Begriff „emotionale Gesundheit“ beschreibt das psychische Wohlbefinden im Allgemeinen. Dazu gehört ein gesundes Selbstbild, die Qualität der Beziehungen zu den Mitmenschen und die Fähigkeit, mit Gefühlen umzugehen und schwierigen Situationen die Stirn bieten zu können. Emotional gesund zu sein, bedeutet nicht nur, keine Probleme mit der Psyche zu haben. Mentale oder emotionale Stärke ist viel mehr als nur frei von Depression, Angst und anderen psychischen Erkrankungen zu sein.

Die emotionale Gesundheit verbessern und auf den Körper achten sind zwei Aufgaben, die Hand in Hand gehen

Emotionale Gesundheit bezieht sich auf ein gesundes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, die Fähigkeit, mit Stress umzugehen und sich von Tiefschlägen zu erholen, die Lust am Leben, die Tugend des Lachens und Vergnügens, die Fähigkeit, zufriedenstellende Beziehungen aufzubauen und zu erhalten, und die Flexibilität, Neues kennenzulernen und sich an die Veränderungen des Lebens anzupassen – unter anderem.

Diese Merkmale psychischer Gesundheit erlauben ein erfülltes Leben, was sich in Aktivitäten und gefestigten Beziehungen widerspiegelt. Es sind positive Eigenschaften, die auch dabei helfen, die Hürden des Lebens zu nehmen und mit Druck umzugehen.

Welche Rolle spielt die Resilienz bei der emotionalen Gesundheit?

Psychisch gesund zu sein, heißt nicht, keine schlechten Momente zu erleben oder niemals emotionale Probleme durchzumachen. Entscheidend ist, dass mental gesunde Menschen die großartige Fähigkeit besitzen, nach Schicksalsschlägen, Traumata und Stress wieder nach vorn zu schauen. Diese Tugend nennt sich Resilienz. Emotional gesunde Personen verfügen über Resilienz und damit über die benötigten Werkzeuge, um schwierige Situationen zu konfrontieren und weiterhin optimistisch zu bleiben.

Einer der Schlüsselfaktoren der Resilienz ist die Fähigkeit, Stress und Emotionen unter einen Hut zu bringen. Gefühle anerkennen und angemessen ausdrücken zu können, hilft dabei, nicht von einer Depression, Angst und anderen negativen Gemütszuständen übermannt zu werden.

Ein anderer Schlüsselfaktor ist ein starkes soziales Umfeld. Vertrauenswürdige Menschen an unserer Seite zu haben, die uns unterstützen und uns Auftrieb geben, multipliziert unsere eigene Kraft, uns von schwierigen Zeiten zu erholen.

Resilienz und emotionale Gesundheit

Die physische Gesundheit hängt mit der psychischen Gesundheit zusammen

Sich um seinen Körper zu kümmern, ist sehr wichtig, wenn die emotionale Gesundheit verbessert werden soll. Nach dem Motto „Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper“ fördern wir unsere emotionale Gesundheit auch, indem wie unsere physische Gesundheit wahren.

Wer Sport treibt, stärkt daher nicht nur sein Herz und seine Lunge. Beim Sport werden Endorphine freigesetzt, die für mehr Energie und einen positiveren Gemütszustand sorgen. Neben Sport sind diesbezüglich ausreichend Schlaf, eine gesunde Ernährung, natürliches Sonnenlicht und der Verzicht auf Alkohol, Zigaretten und Drogen wichtig. Um deine emotionale Gesundheit zu verbessern, musst du auf dich selbst aufpassen.

Dich um dich selbst zu kümmern, heißt, Aktivitäten nachzugehen, die die Freisetzung von Endorphinen anregen und so dazu führen, dass du dich gut fühlst. Nicht nur beim Sport werden Endorphine frei, sondern auch bei folgenden Aktivitäten:

  • Wenn du Gutes für andere tust und andere dich brauchen
  • Wenn du dich in Selbstdisziplin übst und deine Selbstbeherrschung trainierst
  • Wenn du Neues lernst
  • Wenn du dich an der Schönheit der Dinge, der Natur und der Kunst erfreust
  • Wenn du dein Stresslevel senken kannst
  • Wenn du kreativ wirst
  • Wenn du dir Raum und Zeit für Freizeitbeschäftigungen schaffst

Wenn du das Ziel hast, deine emotionale Gesundheit zu stärken, musst du dich auch um deine Bedürfnisse und Gefühle kümmern. Du darfst nicht zulassen, dass Stress und negative Emotionen dich zu sehr belasten. Versuche, ein Gleichgewicht zwischen deinen alltäglichen Verantwortungen und deinen Vorlieben in der Freizeit zu finden.

Sobald du auf dich achtgibst, wirst du feststellen, dass du nicht mehr so leicht ins Stolpern gerätst, wenn dir jemand Steine in den Weg legt.

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