Um voranzukommen, musst du aus deinem eigenen Gefängnis hinauskommen

· 29. Januar 2018

„Wie kann ich im Leben vorankommen?“,  fragst du? Nun, es gibt Zeiten, in denen es scheint, als gäbe es keine Möglichkeit, um voranzukommen. Zeiten, in denen alles immer nur schlimmer wird und sich das Universum gegen dich verschwört. Jedoch sind die meisten Situationen nur so schwierig, wie wir sie machen. Vorankommen heißt, es zu wagen, aus deinem eigenen Gefängnis zu treten.

Es ist normal, Menschen zu sehen, die alles, was passiert, hochspielen. Menschen, die nervös werden, weil sie nicht in der Lage sind, das Ergebnis jeder Entscheidung, die sie treffen, zu kontrollieren. Wissen wollen, wie die Dinge sein werden, bevor die Zukunft beginnt, oder sich bis zur letzten Minute auf sie vorzubereiten – oder es zumindest zu versuchen – löst anhaltende Frustration aus.

Das Leben kann viel leichter sein, wenn wir unsere Tür nicht vor neuen Möglichkeiten verschließen. Der Versuch, an allem festzuhalten und alles zu kontrollieren, ist zum Scheitern verurteilt. Er beraubt uns wundervoller Momenten und der Möglichkeit, neue Dinge zu tun und uns selbst zu überraschen.

Höre auf dich selbst, höre auf, gegen dich anzugehen, und vertraue auf den Weg, um voranzukommen

Das Leben hat so viel mehr zu geben als das, was dein Verstand erfassen kann. Warum schließen wir uns in einem Gefängnis ein, wo absolut alles kontrolliert und vorausgeplant wird? Das soll nicht heißen, dass du verloren umherwandern sollst, sondern eher, dass du die Tür zu irgendeinem Schicksal, das auf dich wartet, offen lässt. Denn egal, was passiert, das Schicksal wird dich vom Wege abbringen. Aber wir in den meisten Fällen wählen, ob wir deswegen leiden oder uns der Herausforderung stellen wollen.

Frau mit Pusteblume

Doch wie findest du deinen Weg? Höre auf dich selbst. Wenn du dazu in der Lage bist, ehrlich zu sein, die fremden Stimmen verstummen zu lassen, die dir sagen, was du zu tun hast, oder was „politisch korrekt“ ist, wirst du in der Lage sein, deine innere Stimme zu vernehmen. Und wenn du fühlst, dass du etwas tun musst, das außerhalb deines Plans liegt, etwas anderes, gehe dich selbst nicht an. Entdecke, was sich dein Inneres wünscht. Entschlüssle, was du brauchst, und suche nach einem Weg, um es im Rahmen deiner Möglichkeiten zu tun.

Vertraue auf den Weg. Nur auf diese Weise kannst du es genießen, und es dir zunutze machen. Nur auf diese Weise kannst du die Mittel finden, um das zum Ausdruck zu bringen, was du brauchst, um deine Emotionen und Gefühle preiszugeben, um zu wachsen, du selbst zu sein, und voranzukommen.

Du hast den Schlüssel zu deinem Gefängnis

Oft wird unser ganzes Potenzial in ein Gefängnis gezwungen, zu dem nur wir den Schlüssel haben. Doch warum tun wir das? Warum erschaffen wir für uns ein Leben, das uns die Flügel stutzt, statt uns dabei zu helfen, zu fliegen? Warum finden wir uns mit einem unbedeutenden Leben ab, obwohl wir solch ein großes Potenzial haben?

Die Wahrheit ist, dass die Vorstellung, nur mit dem zu leben, das kontrolliert und vorausgeplant werden kann, auf Bequemlichkeit beruht. Es uns bequem zu machen kann jedoch hinderlich sein. Öffne die Tür deiner Zelle, indem du damit beginnst, die begrenzte Sicht, die dich nicht darüber hinaus sehen lässt, loszuwerden. Die Sicht, die dich nicht über die Möglichkeiten nachdenken lässt, die sich dir präsentieren.

Es ist wahr, dass es manchmal die Konsequenz aus vergangenen Erfahrungen ist, wenn wir es uns bequem machen. Das Leid und der Schmerz erhöhen unsere emotionale Last mit Angst, Komplexen und einschränkenden Überzeugungen. Doch wie wäre es, wenn du diese schwere emotionale Last in eine Werkzeugkiste umwandelst?

Du hast den Schlüssel… und die Fähigkeit, die Tür zu öffnen

Eine Sache ist es, zu wissen, dass du den Schlüssel hast. Doch es ist eine ganz andere Sache, mutig genug zu sein, die Tür zu öffnen und hinauszugehen. Die Angst versteckt sich hinter jeder Entscheidung, die wir treffen. Die Angst vor dem Versagen, vor dem Ungewissen, davor, nicht gut genug zu sein, einen Fehler zu machen, oder verurteilt zu werden, hält uns auf.

Doch wenn wir nichts tun, beginnen wir, Reue zu fühlen, Angst davor, zu sterben, ohne gelebt zu haben. Du hast Angst vor dem Versagen? Hast du nicht auch Angst davor, die Möglichkeit, zu triumphieren, zu verlieren? Hast du Angst davor, es zu verpatzen, aber nicht davor, dir eine Chance durch die Finger rinnen zu lassen? Und hast du Angst davor, verurteilt zu werden, aber nicht davor, wie du dich in der Zukunft fühlst?

Wenn du es nicht zulässt, dass die Angst deine Taten steuert, wirst du es nie bereuen, eine wichtige Entscheidung gefällt zu haben. Selbst wenn du scheiterst, selbst wenn du es verpatzt … Jeder Schritt ist für dein persönliches Wachstum wichtig. Jeder Schritt wird dich näher zu deinen Zielen führen, selbst die Schritte, nach denen du fällst. Und du gibst dir selbst die Möglichkeit, die Freiheit zu fühlen, um mutige Entscheidungen zu treffen.

Erkunde die Welt außerhalb deiner Komfortzone, um voranzukommen

Dein Gefängnis ist deine Komfortzone. Niemand hält dich dort fest. Komm heraus und öffne deinen Geist der Welt gegenüber. Deine Komfortzone wird dort bleiben, wo sie war, falls du zurückgehen musst. Denke daran, dass du den Schlüssel hast. Du bist nicht nur frei, um wegzugehen, sondern auch, um zurückzukehren.

Du musst das Risiko auf dich nehmen, einen Fuß auszustrecken, und dann den anderen. Wenn du glaubst, dass du das Richtige tust, nimm das Risiko in Kauf. Doch du musst dich selbst nicht in etwas werfen, wenn du nicht vorbereitet bist. Tu es Schritt für Schritt. Nach und nach wirst du beginnen, dich sicherer, und vor allem besser mit dir selbst zu fühlen.

Die Ungewissheit über das Risiko spielt ihre eigene Rolle. Da du dich an die Ungewissheit gewöhnst, da du lernst, mit ihr umzugehen, wird dir die Angst Platz für die Neugier und den Wunsch machen, um weiterzumachen.