Suche dich in allem, was dich glücklich macht

27. Juli 2017 en Emotionen 311 Geteilt

Wenn du dich verloren fühlst, das Gefühl hast, dass dir etwas fehlt und du nicht weißt, was, wenn das, was dich normalerweise glücklich macht, nun seinen Zweck verfehlt, oder wenn dir Lebensenergie fehlt, halte kurz inne und suche das Glück in dir selbst. Die beste Version deiner selbst und die Freude an den für dich schönen Sachen im Leben zaubern dir jeden Morgen erneut ein Lächeln ins Gesicht.

Dein Körper und dein Verstand sprechen mit dir, sie bitten dich um eine Auszeit, damit du in dir selbst die Fährte hin zum Glück aufnimmst. Höre ihnen gut zu und frage dich, was du wirklich willst. Manchmal verfallen wir dem Automatismus der Routine und finden tagsüber keine Zeit, mal eine Pause zu machen und uns darüber bewusst zu werden, was passiert, wie wir uns fühlen oder ob wir da sind, wo wir wirklich sein wollen.

In unseren alltäglichen Aufgaben stecken unsere Verpflichtungen. Aber nehmen wir uns auch Zeit für uns und für das, was uns glücklich macht? Wir müssen uns in dem finden, das uns zum Lachen bringt und uns motiviert, um uns weiterhin an den Möglichkeiten zu erfreuen, die wir durch unser Handeln erschaffen.

Es sind die kleinen Dinge, die uns mit dem Leben versöhnen. Das können eine warme Dusche, ein heißer Kaffee, Musik beim Joggen, ein Bier nach der Arbeit, ein guter Film oder ein gutes Buch sein. Es geht darum, Witze zu erzählen, zu küssen und geküsst zu werden, jemanden zum Lachen zu bringen…

Wenn es uns gelingt, uns dessen klar zu werden, wird es uns auch gelingen, innezuhalten und uns selbst zu finden. Wir müssen den Automatismus unterbrechen, der uns von einer Sache zur anderen bringt, vom Müssen zum Sollen und so weiter, und den „Spaßmodus“ auswählen, auch wenn wir immer noch das Gleiche tun.

Suche nach Ausnahmen und brich die Regeln

Manchmal wird unser Leben von Regeln bestimmt, Regeln die zu streng und zu strikt sind, die wir uns zumindest teilweise selbst auferlegen; Regeln, die uns gefangen halten und uns die Luft unter unseren Flügeln nehmen. Wenn ich mir einen sehr schweren Rucksack aufsetze, werde ich nicht leichten Schrittes gehen können und es wird schwieriger, ruhig und gelassen nach vorn zu schreiten. Ich werde leichter der Versuchung verfallen, meinen Weg abzukürzen, was ich aber eigentlich nicht machen sollte.

Mit Ausnahmen suchen meine ich, dass es natürlich Aufgaben und Verpflichtungen gibt, denen wir uns nicht entziehen können. Aber hin und wieder wäre es gut, sich einen Moment lang die Zeit zu nehmen, um einfach mal nichts zu machen, eine kleine Verpflichtung beiseitezulassen und sich auszuruhen oder alles fließen zu lassen, um neue Kraft zu schöpfen, zu atmen und mit einem großen Lächeln zurück an die Arbeit zu gehen.

Regeln sind dafür da, um sie zu brechen und vor allem, um sie an mich anzupassen. Ich mache meine Pläne, doch bin flexibel genug, um sie an Unvorhergesehenes anzupassen und manchmal auch an den Zufall oder einen Wunsch. Um mich vollkommen und glücklich zu fühlen, um ich selbst zu sein. Ich möchte nicht einfach irgendwo hineinpassen, ich möchte mich selbst erschaffen.

Wenn mich etwas ausbremst, wenn es mir etwas unmöglich macht, ich selbst zu sein, und ich dadurch mein Leben nicht genießen kann, muss sich etwas ändern. Vielleicht können wir die äußeren Umstände nicht ändern, dann ist es allerdings meine Aufgabe, meine Sichtweise auf sie zu ändern. Ich muss mich anpassen, damit ich mich befreit fühlen und eine positivere Perspektive einnehmen kann.

Herausforderungen und Möglichkeiten sehen

Ein neuer Arbeitsplatz, in eine unbekannte Stadt reisen, Menschen einer anderen Kultur kennenlernen, neue Orte besuchen, eine neue Aktivität ausprobieren – all das kann uns aus dieser Leere herausholen; wir können gleichzeitig uns selbst besser kennenlernen und uns an uns selbst erfreuen.

Was passieren kann, wenn wir in eine unbekannte Welt abtauchen, ist, dass ein Gefühl der Hilflosigkeit in uns aufkommt, und deswegen wagen wir es oftmals nicht, diesen Schritt zu gehen. Vielleicht müssen wir tatsächlich den Weg gehen, vor dem wir uns fürchten. Denn hinter unseren Ängsten verbergen sich die größten Schätze.

Wie würde ich handeln oder welche Entscheidung würde ich treffen, wenn ich keine Angst hätte? Diese Frage sollten wir uns vielleicht als erstes stellen, um eine neue Tür zu öffnen. Wenn wir in uns selbst nach dem Glück suchen, können wir die benötigten Mittel, dieses Terrain finden, das noch unentdeckt ist und uns so viel mehr geben kann, als wir glauben.

Hürden und Möglichkeiten, Herausforderungen und Chancen sehen, wo andere nur Fallen und Unglücke vermuten, ist eine Leistung, an der wir arbeiten und an der wir uns vor allen Dingen erfreuen können. Das Glück finden wir in den kleinen Dingen des Alltags. Uns dieser bewusst zu werden, um sie zu genießen, ist eine Aufgabe, die jeder von uns verfolgen sollte. Ab und an müssen wir nur innehalten und uns über all des Wundervolle bewusst werden, das uns umgibt.

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