Ich werde leben bis zum Tod

20. November 2015 en Emotionen 3 Geteilt

„Das nächste Mal, wenn du in deinem eigenen Leben etwas entscheiden musst oder eine persönliche Wahl treffen musst, stell dir diese wichtige Frage: ‚Wie lange werde ich tot sein?‘ Vor dieser ewigen Aussicht kannst du nun entscheiden, wie du willst, und kannst die Menschen hinter dir lassen, die immer nur in Angst und Sorgen leben. Ebenso kannst du die Frage der Schuld und die Frage, ob du dir etwas erlauben kannst, verwerfen.

Wenn du nicht anfängst, so zu handeln, kannst du dir bereits ausmalen, wie dein Leben sein wird – nämlich so, wie andere Menschen es haben wollen. Klar, wenn deine Zeit auf Erden nur so kurz ist, sollte sie zumindest angenehm sein. Kurz: Es ist dein Leben, mach mit ihm, was du willst.“

Wayne Dyer

Was rufen diese Worte bei dir hervor? Utopie? Idealismus? Nicht umsetzbar in der Praxis?

Mögen sie dir erscheinen, wie sie wollen, diese Worte handeln von dir, oder genauer gesagt von deinem Leben, welches so oft verbittert und einsam endet.

Ohne fremde Personen vorzubringen, werden wir versuchen, dass du deinen inneren Zustand beruhigst, dass du mehr reflektierst und dass du anfängst, dir bewusst darüber zu werden, dass die größte Herausforderung nicht in deinen Lebensumständen liegt, sondern in dir selbst.

Ausgehend von diesem Artikel werden wir die Ideen, die dir idealistisch vorkommen, auseinandernehmen, analysieren und schließlich werden wir einen Ratschlag erarbeiten, damit du die Ideen durchführen kannst.

Das alles machen wir, weil wir im Grunde glauben, wir seien nur niedrige Wesen und das Leben ein Geschenk, aber deine Existenz ist ein Fakt und sie ist es wert, gelebt zu werden, ohne dass dein Kopf aus diesem Weg ein Trauma macht. Es ist nur ein Spaziergang, ein Spaziergang, der es wert ist, gemacht und respektiert zu werden, wie Frank Sinatra einmal sagte: „Ich werde mein Leben leben, bis ich sterbe.“

Erste Reflexion:

Hänge deine unlösbaren Probleme an den Strick und ebenso deine Sorgen, die niemals verschwinden werden. Hänge sie auf, sieh sie an und überlege: Was kann ich mit ihnen machen?

Wenn du damit nichts anfangen kannst, lass sie hängen. Wenn dir eine Sorge nützlich erscheint, um voranzukommen, ergreife sie. Wir werden später sehen, ob du sie wirklich tragen kannst. Den Rest lässt du dort.

Es geht nicht darum, die anderen vergammeln zu lassen, aber lass sie dem Wind, der Erde, der Sonne und dem Regen ausgesetzt. Vielleicht können diese natürlichen Kräfte etwas mit ihnen anrichten, aber dein Kopf kann nicht mehr. Es gibt keine Lösung, keinen Grund, warum sie in deinem Leben auftauchen, obwohl du Jahre zurückgedacht hast, was passiert sein muss, was sie in dein Leben gebracht hat.

Du hast alles getan, um eine Antwort zu finden, und all das vereint sich in dir. Aber die Sorgen finden keine Form, um in deinen Kopf hineinzupassen, ohne dir wehzutun. Deshalb lass sie gehen. Sie sind an einem größeren, weiseren Ort. Vielleicht wollten sie auch in eine andere Wirklichkeit gehen, weil dein Geist sie erstickt hat. Dreh dich um: Fühlst du dich jetzt erleichtert?

Zweite Reflexion:

Es gibt schlimmere Dinge als Sorgen und Unsicherheiten. Es gibt Traumata, Schmerzen, Verluste und Krankheiten. Es ist schwieriger, diese aus deinem Kopf herauszubekommen, aber du kannst es selbst in die Hände nehmen, es unterstützen, indem du nicht den experimentellen Wert aufgibst, den sie in deinem Leben hatten.

Ertrage alle diese Dinge für eine bestimmte Zeit, solange du brauchst. Lerne von den Lektionen, die sie dir beigebracht haben oder die sie dir immer noch beibringen, denn es sind solche Lektionen, die dir helfen, weiter voranzugehen, um besser zu werden.

Bleib nicht in diesem Leiden, gib es an das Universum ab, sag ihm, was es mit ihm machen kann und du kannst im Gegenzug voranzuschreiten. Das Universum wird zufrieden sein.

Universum

Dritte Reflexion:

Schreite leicht voran. Jetzt ist der Zeitpunkt, die Magie wiederzuerlangen, die du eines Tages verloren hast. Sei intuitiv. Betrachte die Natur. Lächle. Tu all das, was du getan hast, jedoch ohne emotionale Last.

Erinnere dich daran, dass es nicht darauf ankommt, was du denkst, sondern darauf, was du machst. Trau dich!

Rosa_Wolke

Wenn du nervös, traurig oder verwirrt bist oder Angst spürst, dann sind das Gefühle, behandle sie auch als solche. Meide sie nicht, sie gehören zu dir. Sie sind unser Rucksack, aber sie unterbrechen nicht unser Handeln. Das tust du. Nicht sie sind es, was uns unterscheidet, sondern das, was wir mit ihnen machen oder was wir mit ihnen machen, auch wenn wir sie nicht haben wollen.

Nimm die Herausforderung an, dein Leben zu leben, obwohl du dich nicht auf alles vorbereitet fühlst. Wenn du alles gewusst hättest, wie langweilig wäre das denn?

Vierte Reflexion:

Gehen wir jetzt zu einer „komplizierten“ Phase über. Es ist Zeit zu wählen. Wir alle sterben auf die gleiche Weise, also mögen die anderen dich leben lassen, wie du es willst.

Was erlaubst du dir in diesem Punkt? Glaubst du nicht, es ist Zeit, Verstärker zu suchen? Die Dinge im Leben zu suchen, die dir gut tun?

Vielleicht fühlt es sich seltsam an, so viel Schmerz zurückzulassen. Das ist normal, denn Traurigkeit macht süchtig. Dein Kopf sagt dir traurige Dinge und du handelst danach, was er dir sagt; so war es schon immer.

Um diese Routine zu verändern, die dich so aufgehalten hat, warte nicht darauf, dass dein Kopf dir sagt: „Jetzt!“  Unser Kopf hat sich entwickelt, um uns vor Gefahren zu warnen, und ist deshalb wenig mitfühlend. Jetzt ist der Augenblick, die Dinge zu tun, die deine Seele und dein Instinkt dir sagen, aber du hast nie innegehalten, um zuzuhören.

Einen Anruf zu tätigen, zu lesen, ein Ticket zu kaufen und eine Reise zu machen, spazieren zu gehen oder einfach nur zu umarmen, das sind Dinge, die dir gut tun. Setz dich hin und reflektiere. Wenn du aufhörst, mit destruktiven Gefühlen zu kämpfen, wird alles anfangen, anders auszusehen.

Fünfte Reflexion:

Wähle. Wähle, wie du sein möchtest. Wie eine Seele mitten in diesem immensen Universum, das dich nicht nach Erklärungen fragt. Entscheide nicht nach Zweckmäßigkeit, nicht danach, was dein Geschlecht ausmacht, entscheide, was du mit deiner Zeit machen möchtest.

Wähle, was du siehst. Wähle die Personen aus, die dir nahe stehen. Wähle aus, was du liest. Mach den Fernseher aus. Selektiere aus, ohne schroff zu sein.

Bau dir ein Leben auf, das mit deinen Werten im Einklang steht, auch wenn die Mehrheit sie nicht teilt.

Es ist klar, dass dieses Leben manchmal hart ist, aber vielleicht macht der Tod dir Angst, anstatt dir zu zeigen, dass das Leben kurz ist und du es genießen solltest.

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