Emotionale Leere: eine schwere Last

Irgendwann haben wir alle schon einmal das Gefühl der emotionalen Leere erlebt, das uns entmutigt und uns die Motivation nimmt. Doch was können wir tun, um diese Situation zu bewältigen?
Emotionale Leere: eine schwere Last

Letzte Aktualisierung: 09. November 2021

Hattest du jemals das Gefühl, dass nichts einen Sinn ergibt, dass alles umsonst ist, auch wenn du dich noch so bemühst? Wir haben oft das Gefühl, dass uns etwas fehlt, auch wenn wir alles haben. Welche Ursachen hat diese emotionale Leere? Sie entsteht normalerweise, wenn Dinge schieflaufen oder wenn wir trotz guter Ergebnisse nicht erreichen, was wir uns tatsächlich wünschen.

Du fühlst dich so, als ob du in einer dunklen Höhle wärst und keinen Weg siehst. Manche Psychologen vergleichen diesen Zustand mit dem Blick in einen Brunnen. Du fühlst dich dabei oft einsam und findest keinen Trost. Das Gefühl der Unruhe ist nur schwer zu kontrollieren.

Emotionale Leere: eine schwere Last

Wie verhalten wir uns, wenn wir uns so fühlen?

Die Verhaltensweisen sind individuell verschieden, doch tendenziell versuchen Betroffene unbewusst, die Leere mit extremen Mustern zu füllen: Übermäßiges Rauchen, Essen oder Trinken ist eine häufige Konsequenz. Sie versuchen, mit diesen Verhaltensweisen die Angst zu besänftigen, die durch die Unzufriedenheit und Leere entsteht.

Warum?

Betroffene fragen sich häufig nach dem Warum. Meist besteht ein Zusammenhang mit dem Selbstwertgefühl und der Selbstwahrnehmung. Du entwickelst im Laufe der Jahre eine Reihe von Erwartungen und Überzeugungen, die jedoch nicht immer der Wirklichkeit entsprechen. Wenn sich diese Erwartungen nicht erfüllen, wirst du entmutigt und verlierst die Motivation. Mit der Zeit entsteht emotionale Leere, die sehr belastend ist.

Emotionale Leere: Was tun?

Du bist deine wichtigste Priorität

Du musst versuchen, Dinge, die du nicht verändern kannst, zu akzeptieren. Dies ermöglicht es dir, deine Frustration zu reduzieren. Allerdings ist das kein einfaches Unterfangen, deshalb ist es ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Du musst dich selbst tiefer kennenlernen und dich schätzen, um herauszufinden, was für dich in deinem Leben wirklich wichtig ist. Du kannst dann auch besser verstehen, warum du emotionale Leere spürst. Vielleicht warst du dir selbst fremd und hast deine Handlungen auf falsche Ziele gelenkt, die deinen wahren Bedürfnissen nicht gerecht werden.

Vergiss nicht: Wenn du Veränderungen in deinem Leben erzielen möchtest, musst du aktiv werden, deine Willenskraft durchsetzen und die nötigen Ressourcen nutzen.

Schaue nicht einfach nur zu

Wenn du emotionale Leere experimentierst, bist du vielleicht dazu geneigt, zu warten, bis das Gefühl wieder verschwindet oder sich eine Lösung ergibt. Du musst selbst aktiv werden und eine Lösung suchen. Beschäftige dich mit Aktivitäten, die dir Spaß machen und versuche, dich zu öffnen. Jeder Tag bietet neue Chancen, du musst sie nur nutzen, um dich persönlich weiterzuentwickeln und neue Herausforderungen zu genießen.

Probleme als Herausforderungen betrachten

Emotionale Leere malt einen dunklen Horizont, doch meist sind es Vorurteile und Trägheit, die das Denken vernebeln. Die Einstellung ist in diesem Fall grundlegend: Wenn du Probleme als Herausforderungen betrachtest, hast du bereits einen wichtigen Schritt getan.

Stell dich der Realität

Vielleicht weigerst du dich, die Realität zu sehen und unveränderbare Situationen zu akzeptieren. Dadurch bist du ständig unzufrieden, nicht nur mit dir selbst, sondern auch mit anderen. Du musst deine Gefühle anderen gegenüber hinterfragen und dir bewusst darüber werden, was wirklich gut für dich ist.

Frau experimentiert emotionale Leere

Emotionale Leere und emotionale Intelligenz

Die emotionale Leere entsteht oft, wenn die emotionale Intelligenz zu wenig entwickelt ist. Unser Leben wird von unseren Gefühlen bestimmt, auch wenn wir uns dessen oft nicht bewusst sind. Emotionen zu identifizieren und zu kontrollieren, ist jedoch keine leichte Aufgabe. Oft hören wir nicht auf uns selbst und das hindert uns daran, uns emotional zu entwickeln.

Wenn du deine Emotionen verstehst und fähig bist, sie zu kontrollieren, kannst du sie entsprechend steuern und so dein Wohlbefinden fördern.

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