Ein Brief für dich, der aus dem Himmel heraus auf mich aufpasst

· 10. Juli 2016

Schon seit einiger Zeit habe ich das starke Bedürfnis, der Welt, dem Leben, mitzuteilen, dass ich dich vermisse, und der Wunsch wird mit jedem Tag, ja mit jedem Moment, stärker. Momente, in denen ich mir wünsche, dass deine Seele wie früher zusammen mit meiner wäre, lächelnd, und unsere Liebe teilend, eine solche Liebe, die wir alle zu erleben verdient haben, die aber nur wenige von uns fühlen können.

Es ist gar nicht nötig, zu sagen, dass du mich von oben, mit deinen geöffneten Flügeln vom Himmel herab, beobachtest. Ein Himmel, in dem die Sterne auf das Meer treffen. Ein Himmel, in dem das Reinste zum Gewöhnlichsten wird, wo du mit all deiner Herrlichkeit leuchtest. Ich weiß, dass du von oben herab auf mich aufpasst, und ich weiß auch, dass du mich vermisst.

„Wenn alle Gestirne am Himmel erlöschen, wenn alle Vögel beim Fliegen erstarren, völlig erschöpft davon, immer noch auf dich zu warten, auch an diesem fernen Tag werde ich weiter auf dich warten.“

Jose Ángel Buesa

Meine Gefühle für dich sind ewig

Ich weiß genau, was du für mich fühlst, denn ich spüre es tief in mir, in meinem Herzen, und es dringt durch jede Pore meiner Haut nach außen, in Form ewiger Liebe. Von dort oben. Von dort, wo du dich ausruhst, von dort, von wo aus du all den Menschen, die hier unten weiterleben und -lernen, die Gabe der Ewigkeit schenkst.

Dort oben, an dem Ort, von dem sie sagen, und wie ich es auch durch deine Erinnerung gezeigt bekomme, dass dort alles besser ist. Wo der Frieden regiert und die Lebenslichter stärker leuchten, mit jedem Schritt, den du tust. Schritte, die du machst, um mich sicherer fühlen zu lassen, mit denen du mir das Gefühl gibst, dass du mich vermisst, dass du dir wünschst, dass es mir gut geht.

Schritte, die mir mit aller Deutlichkeit dabei helfen, weiterzumachen. Egal, was mir passiert oder in meinem Leben geschieht. Egal, welche Hindernisse sich auf meinem Weg auftun. Du wirst immer für mich da sein, um mir den Weg zu weisen.

Ich weiß, dass du nicht möchtest, dass sich mein Leben in Stillstand versetzt, weil ich dich verloren habe, ich bin mir darüber seit dem Moment bewusst, in dem ich dich verloren habe. Dieser Moment, in dem du deine schönen Flügel erhoben hast, diese Flügel voller Licht, voller Liebe für das Leben und für mich. Diese Flügel haben es uns beiden erlaubt, zusammen zu sein, sicher, geliebt und verstanden.

Schmetterlingsfrau

Ich erinnere mich jeden Tag an dich

Alle sagen mir, dass ich weitermachen soll. Dass ich nicht so verlassen zurückschauen soll, sondern, wie du es immer gesagt hast, den Karren in die Hand nehmen soll und alles erreichen soll, was ich mir vorgenommen habe. Aber es wird schwer für mich. Jeder Schritt fällt mir schwer, weil du nicht da bist, und ich kann es nicht vermeiden, dass ich einfach nur einschlafen will, um zu träumen, dich wieder an meiner Seite zu haben. Ein Traum, von dem ich weiß, dass du dies genauso fühlst, du es aber schaffst, zu warten, weil du verstehst.

Du hast schon immer das Leben verstanden, seine Essenz und Schönheit. Wen gibt es Besseres als dich, um mich bei dem Lernprozess zu begleiten, mich wieder lebendig zu fühlen. Dein Charme, deine Augen, deine Schönheit und vor allem dein Herz. All das fehlt mir und lässt mich in einer anderen Realität leben, in der du nicht fassbar bist und du es auch nie wieder sein wirst.

Weißt du was? Du bist weiterhin die erste Seele, an die ich denke, wenn mir etwas Tolles passiert, wenn ich etwas mit jemandem teilen will, reden will oder ich Hilfe brauche. Und mit Sicherheit kann ich das nur in meinen Träumen tun, wenn ich mir die Hände auf die Brust lege und die Schläge meines Herzens spüre.

Ich habe Zeit gebraucht, sehr viel Zeit, um mich weiterhin am Leben mit dir zusammen zu erfreuen. Und du weißt gar nicht, wie sehr ich es bereue, nicht besser für dich gewesen sein zu können. Ich weiß, dass ich die Dinge gut gemacht habe, oder zumindest das, was ich in diesem Moment für gut gehalten habe.

Ich gestehe dir, dass es seltsam für mich ist, hier zu sein und all das zu erleben, ohne dass du auf meiner Seite bist. Es ist ganz komisch für mich, in dein Zimmer zu gehen und dich nicht zu sehen, mich nicht an deinem Lächeln und deiner Freude zu erfreuen, mit denen du mich begrüßt. Ich sage dir, es ist eine Situation, die meinem Herzen völlig fremd ist, deren Ursache man einfach nicht begreifen kann.

Fallende-Blaetter

Du bist mein Engel, mein Vorbild

So wie immer, ganz ruhig, weil ich genau weiß, dass du weiterhin da bist, an meiner Seite, auf mich aufpasst, mich bei jedem Schritt begleitest, den ich mache, wie du es immer getan hast. Wegen all dem bist und wirst du mein ewiger Engel sein. Dieser Lichtengel, den wir alle Menschen in unserem Leben haben und der uns begleitet.

Du bist wie ein wunderbares und einzigartiges Wesen, das, obwohl du nicht mehr bei mir bist, zumindest nicht körperlich, und obwohl ich dich weder sehen noch hören, und weder riechen noch fühlen kann, du es trotzdem schaffst, meine Seele durch deine Erinnerung und deine Essenz einzunehmen, in jedem Moment, egal ob ich mich stark oder schwach fühle.

Von der Erde aus, auf die ich mit Kraft meine Füße stelle und auftrete, widme ich dir all meine Erfolge. Jeder unglaubliche Moment ist für dich und nur für dich. Weil ich es natürlich mit denjenigen teile, die ich liebe, und die weiterhin an meiner Seite sind. Du hattest die Macht, aus mir einen besseren Menschen zu machen, mein Herz noch mehr scheinen zu lassen.

Deshalb tausenden Dank dafür, für immer und ewig du zu sein. Denn ich werde weiterhin versuchen, deinem Beispiel zu folgen und mich in jemand so Gutes und Gutherziges zu verwandeln, wir du es warst und bist.

Dafür, dass du dieser Engel bist, der alle von uns erleuchtet, die weiterhin in den Himmel schauen, und danke sagen, dass wir uns so lebendig gefühlt haben und du uns geholfen hast, so zu sein, wie wir sind. Denn niemals niemals werde ich aufhören, nach oben zu schauen, in die Sterne und in den Himmel. Dorthin, wo du bist.

„Ich glaube, wenn wir immer in den Himmel schauten, würden uns irgendwann Flügel wachsen.“

Gustave Flaubert