Die schönsten Buchzitate der meistgelesenen Bücher aller Zeiten

· 15. Dezember 2015

Wörter in Büchern sind wie Regentropfen: sie sind ausgewählt, damit sich unser Verstand mit Gedanken und sich unser Herz mit Emotionen füllt.

Die schönsten Buchzitate aller Zeiten:

Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.

Der kleine Prinz (Antoine de Saint-Exupèry)

Schmerzvolle und freudige Lebenserfahrungen haben unsere Seele geprägt. Diese Erfahrungen flüstern uns leise zu, wer wir sind, damit wir Menschen uns die Mühe machen, dieser Stimme Beachtung zu schenken und ihr zuzuhören.

Das Gleiche passiert auch mit den Menschen, die eine Spur in unserem Leben hinterlassen haben. Ganz gleich, ob sie gute oder schlechte Weggefährten waren – die Begegnung mit ihnen hat unseren Weg verändert. Diese kleinen, aber dennoch sehr wichtigen Veränderungen haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind.

Liebe und Verlangen sind zwei unterschiedliche Dinge: nicht alles, was man liebt, verlangt man auch; und nicht alles, wonach man verlangt, liebt man auch.

Don Quijote (Miguel de Cervantes)

Quijote

Das Verlangen kann den Augenblick, doch die Liebe das Leben verändern. Unser Verlangen mag vielleicht intensiv sein, doch ist es vergänglich. Unsere Liebe aber ist ein langsamer Zeitgenosse von unvergleichbarer Stärke.

Mit unserem Verlangen nehmen und mit unserer Liebe geben wir. Das Verlangen ist eine Bedingung und die Liebe eine Erklärung.

Es war die beste Zeit, es war die schlimmste Zeit. Es war die Zeit der Weisheit, es war die Zeit der Dummheit. Es war eine Zeit des Glaubens, es war eine Zeit der Ungläubigkeit. Es war eine Zeit der Erleuchtung, es war eine Zeit der Dunkelheit. Es war der Frühling der Hoffnung, es war der Winter der Hoffnungslosigkeit.

Eine Geschichte aus zwei Städten (Charles Dickens)

Eine Geschichte aus zwei Städten

Dieses Zitat stammt von den Publizisten des demokratischen Kandidaten auf das Bürgermeisteramt New Yorks, Bill de Blasio, der damit auf eine sehr reelle Weise auf die Ungleichheit in der Welt aufmerksam machen will.

Eine so reelle Ungleichheit, wie wir Menschen reell sind.

Im Laufe der Geschichte gab es eine Vielzahl von Bewegungen, die für rechtliche Gleichheit und für die Gleichberechtigung aller kämpften. Es waren bewundernswerte Bewegungen, die gegen Verachtung kämpften, was wir allerdings nicht mit dem Reichtum „anders zu sein“ verwechseln sollten.

Ich wollte ein Parfum kreieren, das nicht nur menschlich, sondern übermenschlich sein sollte. Der Duft eines Engels, so unbeschreiblich schön und kraftvoll, dass derjenige, der ihn riecht, von seinem Duft verzaubert sein sollte und nicht anders könnte, als sich in die Person, die es trägt, oder in Grenouille selbst, mit Leib und Seele zu verlieben.

Das Parfum (Patrick Süskind)

Das Parfum

Dieses Buchzitat handelt von unserem Bedürfnis, Liebe zu erfahren, uns geliebt und akzeptiert zu fühlen; von der Sicherheit, dass es gewiss irgendwo auf der Welt einen versteckten Ort gibt, an dem wir unserem seltsamen Verlangen nachgehen können.

Und sei es dieses Parfum…

Wie schön ist es doch, dass niemand nicht einmal eine Sekunde lang warten muss, bevor er anfängt, die Welt zu verbessern!

Das Tagebuch der Anne Frank (Anne Frank)

Das Tagebuch der Anne Frank

So wie Anne Frank sagt, müssen wir mit unseren wundervollen Ideen nicht erst im Wartezimmer Platz nehmen, bevor wir sie in die Tat umsetzen. Denn wenn wir das machen würden, würden sie alt und grau werden und für immer dort bleiben.

Es gibt für mich auf der ganzen Welt nichts Verdächtigeres als die Liebe – weder Mensch, noch Teufel, noch sonst etwas – denn sie dringt noch tiefer in die Seele ein als irgendetwas anderes. Es gibt nichts, das das Herz stärker berührt und es mehr in Beschlag nimmt als die Liebe. Aus diesem Grund versteckt sich die Seele in den tiefsten Ruinen vor der Liebe, wenn sie mit keinen anderen Waffen zu kämpfen vermag.

Der Name der Rose (Umberto Eco)

Der Name der Rose

Die Liebe war schon immer für die schönsten, aber auch gleichzeitig für die schlimmsten Taten verantwortlich. Sie war und ist der Grund, wieso die inakzeptabelsten Mittel gebraucht wurden. Sie macht blind und beendetedas Mitgefühl. Doch dafür wird ein hoher Preis gezahlt, der oftmals von anderen ungewollt mitgezahlt wird.

Die Liebe hat sowohl Gewinner als auch Verlierer hervorgebracht.

Nicht alles, was Gold ist, funkelt. Nicht jeder, der wandert, ist verloren.

Der Herr der Ringe (J.R.R. Tolkien)

Herr der Ringe

Wir Menschen bilden uns immer eine erste Meinung, wenn wir jemanden kennenlernen. Ein erster Eindruck, der dafür zuständig sein wird, welche Beziehung wir zu diesem Menschen eingehen werden – und wir möchten, ohne es zu wollen, unserem Eindruck folgen.

Wenn wir beispielsweise denken, dass eine Person unhöflich und unangenehm ist, dann gehen wir mit diesem Menschen anders um, was wahrscheinlich dazu führt, dass auch unser Gegenüber sich anders verhält, oder wenn er das von vornherein tat, sich sein Verhalten dadurch nur verstärkt.

Daher kann es sein, dass vor uns ein Mensch steht, hinter dessen Fassade sich ein wahrer Schatz verbirgt – doch wir selbst sind es, die zu Beginn des Kennenlernens seinen Glanz unterdrückt haben. Aber auch das Gegenteil kann passieren.

Im Folgenden möchten wir dir noch weitere Buchzitate vorstellen, damit du uns als geschätzter Leser deine Meinung zu ihnen mitteilen kannst:

Du magst sein wer du willst, magst machen, was du willst, aber wenn du dir etwas unbedingt wünschst, dann weil dieser Wunsch in der Seele des Universums geboren wurde. Er ist dein Auftrag auf der Erde.
Der Alchimist (Paulo Coelho)

Es ist schon komisch, dass wenn man Angst davor hat, dass etwas passiert, und sich wünscht, dass die Zeit langsamer vorbei geht, sie scheinbar noch schneller verfliegt.
Harry Potter und der Feuerkelch (JK Rowling)

Die Welt war so unwissend, dass viele Dinge noch nicht einmal einen Namen hatten, und um sie zu nennen, musste man mit dem Finger darauf deuten.
Hundert Jahre Einsamkeit (Gabriel García Márquez)

Trotz dir, trotz mir und trotz, dass die Welt unterzugehen beginnt, liebe ich dich.
Vom Winde verweht (Margareth Mitchell)

Die Freude hat manchmal eine merkwürdige Auswirkung: Sie erdrückt das Herz fast genauso sehr wie der Schmerz.
Der Graf von Monte Christo (Alexandre Dumas)

–  Plötzlich ging er den Korridor entlang, und als er an mir vorbeiging, spiegelte ich mich für einen Moment in seinen überraschend goldfarbenen Augen und ich sah mich selbst. Für einen kurzen Moment wollte ich sterben. Es raubte mir den Atem und mein Herz blieb stehen.
Das Geisterhaus (Isabel Allende)

Der Mensch betrachtet vieles aus der Ferne, um sich seiner Angst nicht stellen zu müssen, als dass er versucht, seine Wünsche aus der Nähe zu erreichen.
Sakrileg (Dan Brown)