Die einzelnen Stufen des Arbeitslebens

· 28. Februar 2019

Während deines gesamten Arbeitslebens begegnest du immer wieder Freunden und Feinden. Du erlebst das Gefühl von Wettbewerb, die Freude über erreichte Ziele, und du wirst aus deinen Fehlern lernen. Doch nicht nur das: Du hast auch die Chance, deine Vorstellungen in die Tat umzusetzen. Deine Arbeit ist ein wichtiger Teil deiner Identität und deines sozialen Umfelds und sie strukturiert dein Leben. Eine Karriere ist jedoch so viel mehr als nur das.

Dein Berufsleben wird sich je nach Stadium, in dem du dich befindest, ganz unterschiedlich gestalten. In diesem Artikel werden wir die Ergebnisse aus Studien und Forschungen zu den einzelnen Stufen des Arbeitslebens genauer untersuchen.

Wir können dir schon jetzt sagen, dass es drei große Phasen des Arbeitslebens gibt: die Jobsuche, die Aufrechterhaltung einer Arbeit und den Ruhestand. Lass uns tiefer in sie eintauchen.

Die Suche nach Arbeit

Eines der Hauptziele von jungen Erwachsenen ist es, einen Job zu finden, der es ihnen ermöglicht, gleichzeitig produktiv und unabhängig zu sein. Um unabhängig werden zu können, wählen die meisten jungen Leute die am besten bezahlten Jobs. Im Gegensatz zu dieser Beobachtung stehen ältere Erwachsene, die bereits unabhängig sind: Sie stufen die Zufriedenheit mit ihrer Arbeit als wichtiger ein.

Die Jobsuche ist der Beginn des Arbeitslebens.

Du musst bedenken, dass es viele Faktoren gibt, welche die Art und Weise beeinflussen, in der Menschen nach einem Job suchen. Einer der wichtigsten ist die Unterstützung der eigenen Familie. Diese Unterstützung kann sich direkt oder indirekt auf die Arbeitssuche einer Person auswirken. Es ist zum Beispiel dann ein Fall von direkter Hilfe, wenn jemand aus der Familie der suchenden Person hilft, über einen seiner Kontakte einen Job zu finden. Dies kann wesentlich dazu beitragen, bestimmte Positionen oder einen bestimmten Status zu erreichen. Die Familie kann die Suche aber auch indirekt beeinflussen. Zum Beispiel, wenn sie für eine gute Ausbildung sorgt oder bestimmte Normen, Werte und Verhaltensweisen fördert.

Ein weiterer zentraler Aspekt bei der Jobsuche ist der soziale Status. Untersuchungen zeigen, dass Eltern ihren sozialen Status an ihre Kinder weiterzugeben neigen, was wiederum deren Arbeitsleben beeinflusst.

Arbeitsleben im Beruf

Sobald eine Person eine Arbeit findet, verlagert sich ihr Ziel darauf, diese Arbeit aufrechtzuerhalten oder eine bessere Position zu erreichen. Es ist jedoch wichtig, zu wissen, dass das Arbeitsleben heute viel unvorhersehbarer ist als das noch in der jüngeren Vergangenheit der Fall war. Deshalb sind junge Menschen heute stärker motiviert, ihren Job auch ein- oder mehrmals zu wechseln.

Es gibt zwei essenzielle Faktoren, die bestimmen, wie sehr jemand seine Arbeit wertschätzt und ob er auf seinem Arbeitsplatz bleibt oder nicht. Diese beiden Faktoren sind das Gehalt und das Arbeitsumfeld. Dein Lohn ist die extrinsische Motivation, die du aus deiner Arbeit ziehst. Trotz der Tatsache, dass er anfangs sehr wichtig ist, rückt die Bezahlung im Laufe des Arbeitslebens aber meist an die zweite Stelle. Dann wird das Arbeitsumfeld zum eigentlichen Motivationsfaktor. Es bestimmt deine Zufriedenheit mit deinem Job. Letztendlich ist es auch das Ziel der Beschäftigung, einer Person zu ermöglichen, bestimmte Produktivitäts- und Lebensziele zu erreichen. Die Möglichkeiten dazu sind tendenziell eher mit dem Arbeitsumfeld als mit dem Gehalt verbunden.

Der Ruhestand: Das Ende des Arbeitslebens

Alle Lebensphasen müssen einmal ein Ende haben und der Ruhestand ist das Ende des Arbeitslebens. Man muss jedoch bedenken, dass der Ruhestand nicht wie eine schreckliche Auszeit vom Arbeitsleben sein muss. Er sollte vielmehr wie ein Übergang gestaltet werden.

Der Ruhestand ist das Ende des Arbeitslebens.

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, den eigenen Ruhestand zu betrachten:

  • Flitterwochen: Hierbei handelt es sich um jene Rentner, die anfangen, Aktivitäten nachzugehen, die sie schon immer machen wollten, aber nicht konnten, weil sie arbeiteten. Sie haben jetzt endlich die Zeit, zu reisen, etwas Neues zu lernen, neue Hobbys zu entdecken usw. Diese Menschen neigen dazu, freiwillig und glücklich in den Ruhestand zu gehen. Sie haben auch genug Geld, um diese „Flitterwochen“ zu genießen.
  • Ruhe und Entspannung: Diese Rentner entscheiden sich dafür, sich von ihren beruflichen Verpflichtungen einfach nur zu erholen.
  • Kontinuität: Diese Rentner wiederum setzen ihre bisherigen Aktivitäten auch nach der Pensionierung fort. Hier finden wir Menschen, die mit ihrer Arbeit sehr zufrieden waren und ihr weiterhin nachgehen wollen. Der Unterschied ist, dass sie nicht die gleichen Arbeitsverpflichtungen haben wie zuvor.

Wie wir sehen können, ist der Ruhestand das Ende des Arbeitslebens, aber nicht das Ende des Lebens als solches. Manche Menschen betrachten ihn als Lebenskrise. Es ist jedoch nur eine weitere der Stufen des Arbeitslebens mit neuen Herausforderungen und Zielen.