Die 10 Gesetze der Fülle

· 13. November 2018

Die Gesetze der Fülle beinhalten einige der sogenannte „Gesetze des Universums“. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Glaubenssätzen, die im Zusammenhang mit einer positiven Denkweise stehen. Laut den Gesetzen der Fülle haben wir sehr wahrscheinlich genau dort Erfolg, wo wir denken, dass wir ihn erzielen werden. Eine an die Fülle angelehnte Geisteshaltung hilft demnach dabei, das zu erreichen, was wir uns vornehmen.

Worauf beziehen wir uns, wenn wir von „Fülle“ reden?

Der Begriff „Fülle“ bezieht sich laut dem Duden 1. auf eine große Menge, Zahl; Vielfalt und 2. auf eine volle Intensität; volles Maß; [volles Genügen verschaffender] Reichtum, der in etwas liegt. Uns interessiert an dieser Stelle die zweite Bedeutung.

Mit Fülle ist in diesem Sinne also Wohlstand und Wohlbefinden gemeint. Wenn wir tiefer auf die Bedeutung dieses Begriffs eingehen, dann sprechen wir also von einem mentalen, psychischen und physischen Zustand, der uns hilft, unsere Ziele zu erreichen.

Frau mit Schmetterling auf ihrer Schulter

Die 10 Gesetze der Fülle

1. Das Gesetz der Erschaffung der Realität

Gedanken und Gefühle erschaffen die Realität, in der wir leben, oder, was auf das Gleiche hinauskommt: Alles Greifbare findet im Unangreifbaren statt.

Demnach sind wir selbst dazu in der Lage, das zu erschaffen, das wir sein, machen oder haben wollen, wenn wir es zuerst fühlen oder denken.

2. Das Gesetz der Erschütterung

Wir erhalten das, woran wir am meisten denken, sowohl, wenn wir es uns wünschen, als auch, wenn wir es uns nicht wünschen.

Bezugnehmend auf den vorherigen Punkt ist es also wahrscheinlicher, etwas zu erreichen, je mehr wir daran denken oder es fühlen. Wie der Name des Gesetzes selbst besagt, kann es negative Auswirkungen haben, falls unsere Gefühle oder Gedanken nicht positiv gestimmt sind.

3. Das Gesetz von Auslöser und Konsequenz

Alles, was uns im Leben widerfährt, ist ein Ergebnis.

Unsere Erfahrungen sind durch eine Reihe von Ursachen und damit zusammenhängenden Auswirkungen miteinander verbunden. Deshalb haben unsere Handlungen, Gedanken und Gefühle ihren Ursprung in unserer Vergangenheit und wirken sich auf unsere Zukunft aus. Die unmittelbare Folge dieses Gedankens ist, dass wir eine unendliche Macht über unsere Gegenwart haben, um zu beeinflussen, was mit uns geschieht.

4. Das Gesetz des Gleichgewichts

Fülle bedeutet, großzügig zu geben und edelmütig zu sein, wenn wir etwas bekommen.

Laut diesem Gesetz werde das, was wir der Welt geben können, in gewisser Weise wieder zu uns zurückkommen. Mit anderen Worten, wenn wir von der Welt Glück erwarten, ist das Beste, was wir tun können, dazu beizutragen, sie zu einem besseren Ort zu machen.

Rotes Herz aus Glas liegt in einer Hand

5. Das Gesetz der Reihenfolge

Das Leben folgt dem Schema sein-machen-haben.

Die Reihenfolge muss so und nicht anders sein. Erst müssen wir etwas sein, dann müssen wir wissen, wie man es macht, und daraufhin Ergebnisse erzielen. Wenn wir zum Beispiel eine erfolgreiche Bäckerei haben wollen, müssen wir zuerst Experten auf diesem Gebiet sein und dann das Produkt entwickeln. Wenn wir also diese Schritte befolgen, werden wir unser Ziel erreichen.

6. Das Gesetz des Handelns

Wie wir etwas machen, bestimmt die Art und Weise, wie wir alles machen.

Wir alle wenden eine eigene Handschrift an, in dem, was wir tun, eine charakteristische Handlungsweise. Diese Art des Handelns definiert uns, lässt andere vorhersehen, wie wir etwas tun werden. Letztendlich macht sie uns aus und diese Handlungsweise wird zu einem Teil von uns, der uns dazu einlädt, eine Kohärenz zu unseren Handlungen aus der Vergangenheit zu bewahren.

7. Das Gesetz der minimalen Anstrengung

Sich anzustrengen verursacht Stress und raubt Energie, etwas, das weit davon entfernt ist, in Fülle zu leben.

Es geht nicht darum, uns in unserem Leben überhaupt nicht anzustrengen oder unsere Aktivitäten ohne Lust darauf auszuführen, sondern darum, den einfachsten und produktivsten Weg zu finden, um an unser Ziel zu kommen. Wenn es einen einfacheren Weg mit identischen Ergebnissen gibt, warum sollten wir dann unsere Energie vergeuden?

8. Das Gesetz von Mitteln und Zielen

Nur wenn wir heute glücklich sind, können wir morgen Glück finden.

Wie wir beim Gesetz der Reihenfolge gesehen haben, müssen wir zuerst sein, um etwas haben zu können. Wenn wir uns die Verwirklichung eines Ziels wünschen, müssen wir die notwendigen Mittel finden: In diesem Fall wird das Glück von morgen durch das Glück von heute bestimmt.

9. Das Gesetz des Ausdrucks der Tugenden

Anderen unsere Tugend zugutekommen zu lassen, erzeugt Fülle.

Wie wir beim 4. Gesetz gesehen haben, müssen wir großzügig sein, wenn wir wollen, dass die Welt großzügig mit uns ist. Indem wir das teilen, was wir gut machen, tragen wir zu einem harmonischen Miteinander bei.

Rosa Blüten werden von zwei Händen gehalten

10. Das Gesetz der Aufmerksamkeit

Wir verbinden uns mit dem Handeln und entfernen uns vom Ergebnis der Handlung.

Im Gegensatz zu dem, was wir uns unter diesem Gesetz vielleicht vorstellen, sollten wir nicht handeln und dabei an das Ergebnis denken. Es stimmt, dass uns andere mit Großzügigkeit begegnen, wenn wir großzügig sind. Aber unsere Aufmerksamkeit sollte nicht darauf gelenkt sein, was wir erhalten, sondern was wir geben.

Nachdem wir uns mit den zehn Gesetzen der Fülle beschäftigt haben, steht es jedem von uns frei, ob wir nach ihnen handeln und die Ergebnisse der persönlichen Reflexion in Bezug auf diese Gesetze in unser Lebens integrieren wollen.