Die 10 Gebote, die dein Kind verderben

16. August 2017 en Kuriositäten 1118 Geteilt

Ein Kind zu erziehen ist so kompliziert, dass immer auch die Gefahr besteht, es zu verderben. Aber wie können wir wissen, ob wir es verderben oder nicht? Welchen Weg sollten wir wählen: Disziplin oder verwöhnen?

Die Entscheidung für oder gegen bestimmte Erziehungsstile liegt natürlich bei den Eltern, Schutzbefohlenen, Erziehern und der Gesellschaft. Wir werden hier nicht die Wichtigkeit der Medien für die Erziehung herausstellen, die tatsächlich oft unterschätzt wird. Einfach nur, um diesen Artikel nicht noch weiter in die Länge zu ziehen, denn es gibt unzählige Faktoren, die auf unsere Kinder wirken.

Wir werden uns auch nicht darauf konzentrieren, ob Handlungen grundsätzlich gut oder schlecht sind. Nein, wir werden einen gewissen Abstand bewahren, um objektive Aussagen zu treffen, zu Verhaltensweisen, die angebracht sind, wenn du das Kind nicht verderben willst.

„Erzieht die Kinder und ihr werdet keine Menschen bestrafen müssen.“

Pythagoras

Die 10 Gebote, um ein Kind zu verderben

Auch wenn es viele Wege gibt, ein Kind zu verderben, haben wir uns hier auf zehn Anweisungen beschränkt, um dies zu erreichen. Sie sind so simpel formuliert wie die zehn Gebote.

Emilio Catatayud, ein spanischer Anwalt für Jugendrecht, hat die Basis für diesen Dekalog formuliert; wir haben ihm noch einige Aussagen hinzugefügt.

  1. Beginne damit, deinem Kind alles zu geben, was es verlangt. So wächst es mit der Überzeugung auf, dass ihm die ganze Welt gehöre und dass es das Recht habe, alles zu besitzen, was es begehrt. Jederzeit, an jedem Ort.
  2. Mach dir keine Sorgen über seine ethische oder spirituelle Erziehung. Warte damit, bis es ein gewisses Alter erreicht hat, um sich selbst für eine Richtung zu entscheiden. Ideelle Werte wird es bis dahin sicher von allein aufgestellt haben.
  3. Wenn dein Kind frech wird, dann lache darüber! Das wird es dazu ermutigen, noch lustigere Dinge zu sagen. Den Gebrauch von Flüchen und ähnlichen Ausdrücken zu verstärken, wird es in eine gelobte Person verwandeln. Und wir wissen ja schon, dass alle Clowns lieben.
  4. Schimpfe es nicht und sage ihm nie, dass das, was es tut, falsch ist. Das könnte ein Gefühl der Schuld hervorrufen. Niemand will, dass sich sein Kind schuldig fühlt, auch wenn das wohl angebracht wäre. Es ist am besten, ihm ein Spielzeug zu kaufen und zu hoffen, dass sich die Situation nicht wiederholt.
  5. Hebe alles auf, was es herumliegen lässt : Bücher, Schuhe, Klamotten, Spielsachen. So gewöhnt es sich daran, die Verantwortung auf andere abzuwälzen. Und wenn es dann mal heiratet, weiß es schon genau, wer das Haus putzen muss.
  6. Lass es alles lesen, was ihm in die Hände fällt. Gehe sicher, dass seine Teller, sein Besteck und seine Gläser keimfrei sind, aber schaue nicht, welcher Mist sich in seinem Kopf anhäuft. Lass es fernsehen und den ganzen Tag mit seinem Telefon, Tablet und der Konsole spielen.
  7. Streite im Beisein des Kindes oft mit deinem Partner. So wird es ihm nicht zu viel ausmachen, wenn die Familie eines Tages komplett zerbricht, vielleicht auch aufgrund seines eigenen Verhaltens.
  8. Gib deinem Kind all das Geld, was es ausgeben will. Lass es nicht ahnen, dass du für dieses Geld arbeiten musst. So kommt es nicht auf die Idee, sich ein unabhängiges Leben aufzubauen, um sich selbst ernähren zu können.
  9. Befriedige alle Wünsche deines Kindes. Opfer und Sparsamkeit können zu Frustration führen, die seine zukünftige Persönlichkeit verzerren könnte.
  10. Stelle dich in jedem Konflikt, den es mit seinen Lehrern, den Nachbarn oder anderen Kindern haben könnte, auf seine Seite. Du weißt, dass all diese Menschen Vorurteile gegen dein Kind haben und es wirklich nur stören wollen. Warum solltest du auch davon ausgehen, dass dein Kind nicht immer die Wahrheit sagt?

„Kinder müssen tolerant mit Erwachsenen sein.“

Antoine de Saint-Exupéry

Erziehung ist das Fundament des Erwachsenen

Das waren also die wichtigsten Verhaltensweisen, um dein Kind zu verderben. Bitte achte auf die Ironie und den Sarkasmus dieses Artikels. Diesen Regeln nicht zu folgen, wird dein Kind zu einer besseren Person machen.

Wie wir am Anfang erwähnt haben, können wir Erziehung als eine mehr oder weniger komplexe Aufgabe verstehen. Es gibt viele Erziehungsstile, aber keinen goldrichtigen, mit dem aus dem Kind in jedem Fall ein verantwortungsbewusster Erwachsener wird. Es sollte aber immer darauf geachtet werden, dass klare Grenzen definiert werden.

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