Besserer Schlaf – Verabschiede dich von diesen 4 Gewohnheiten

2. Mai 2019

Fühlst du dich erschöpft und unmotiviert? Verantwortung, Stress, Termine und unerwartete Ereignisse benötigen viel Zeit und Energie. Daher können sie schnell zur Erschöpfung führen, vor allem wenn du nicht gut schläfst. Das Erkennen von Gewohnheiten, die sich negativ auf deinen Schlaf auswirken, ist entscheidend, um einen besseren Schlaf zu erreichen. Denn so füllst du deine Energiespeicher auf, kannst deine Verpflichtungen besser erfüllen und deine Freizeit mehr genießen.

Generell ist ein ausgeglichener Geist fokussierter. Aber damit du diese Ausgeglichenheit erreichen kannst, musst du versuchen, offline zu gehen, bevor du ins Bett gehst. Das kann durchaus kompliziert sein. Denn wenn du deine Augen schließt, rasen tausende Gedanken durch deinen Kopf und machen es dir oft schwer, einzuschlafen.

Eine Studie der Polytechnischen Universität Marche in Italien hebt die Gefahren von Schlafmangel hervor. Die Ergebnisse zeigen, dass fortwährender Schlafmangel das Gehirn dauerhaft beeinträchtigen kann. Darüber hinaus stellten die Wissenschaftler fest, dass chronischer Schlafentzug dazu führen kann, dass das Risiko, an neurologischen Störungen zu erkranken, steigt.

Gewohnheiten, die dich um einen besseren Schlaf bringen

Um diese Probleme zu vermeiden, solltest du dir diese vier Gewohnheiten bewusst machen, die deinen Schlaf beeinflussen. Wenn du dich von diesen schlechten Gewohnheiten befreist, kannst du wieder einen erholsamen Schlaf genießen. Besserer Schlaf muss kein Traum bleiben.

1. Hallo Couchpotato

Eine weitverbreitete Gewohnheit, die Schlaf negativ beeinflusst, ist das Leben als Stubenhocker. Wenn es an körperlicher Aktivität mangelt, verbraucht der Körper keine Energie. Das stört tendenziell den Schlaf. Darüber hinaus kann Bewegung helfen, deine Schlafzyklen auszugleichen, weil Bewegung die Freisetzung von Serotonin und Melatonin fördert.

Besserer Schlaf ist möglich, wenn du dein Handy aus dem Schlafzimmer verbannst.

Deshalb empfehlen Experten, dass du dich jeden Tag mindestens eine Stunde bewegen solltest. Wenn du intensiv Sport treibst, solltest du das jedoch mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen tun. Auf diese Weise hat dein Körper Zeit, herunterzufahren, bevor du einzuschlafen versuchst.

2. Verwendung elektronischer Geräte

Heutzutage verbringen viele Menschen einen Großteil des Tages mit ihrem Handy oder an ihrem Computer, um Benachrichtigungen abzurufen, im Internet oder in den sozialen Netzwerken zu surfen. Diese Hyperkonnektivität macht es schwer, den Moment zu genießen. Und nicht nur das: Zahlreiche Studien legen nahe, dass das blaue Licht der Bildschirme den guten Schlaf stört. Deshalb solltest du vor dem Schlafengehen keine Handys oder ähnliche Geräte benutzen, und schon gar nicht im Bett.

Anstatt dein Handy zu nutzen, solltest du ein oder zwei Stunden vor dem Schlafen gehen lieber zu einem Buch greifen. Denn Lesen vor dem Schlafengehen kann sich positiv auf den Schlaf auswirken.

„Wenn wir keine Ruhe in uns finden können, ist es sinnlos, sie anderswo zu suchen.“

François de La Rochefoucauld

3. Zu viel Stress

Jeder hat ein gewisses Maß an Stress, der sich aus Arbeitsverpflichtungen, familiären und finanziellen Problemen oder sogar aus banalen Situationen wie im Stau stehen speist. Das Problem ist, dass Stress es schwer macht, sich zu entspannen.

Laut Psychologen sei Stress in Maßen gesund. Unter Spannung wird Norepinephrin freigesetzt, ein Neurotransmitter, der deine Stimmung und deine Motivation hebt und deine Gedächtnisleistung verbessert.

Zu viel Stress kann jedoch zu einem hohen Kortisolspiegel führen, der das Gehirn beeinträchtigen kann. In der Tat wirkt sich Stress häufig zuallererst auf den Schlaf aus. Wenn du also denkst, dass dir Stress deinen Schlaf raubt, versuche, ihn zu minimieren. Dabei können dir Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation helfen.

Mann am Laptop erfährt die Auswirkung von Stress

4. Zu beschäftigt sein

Eine weitere Angewohnheit, die deinen Schlaf beeinflusst, ist exzessives Multitasking. Ohne es zu merken, bist du vielleicht süchtig danach geworden, beschäftigt zu sein. Wie du dir vielleicht vorstellen kannst, hat das Auswirkung auf deinen Schlaf. Wenn du ständig in deinem persönlichen und beruflichen Umfeld kämpfst, wird dies früher oder später deinen Schlaf beeinflussen.

Schaue dir die Dinge genau an, die du jeden Tag tust. Welche sind notwendig und welche sind überflüssig? Wenn du denkst, du brauchst mehr Stunden Schlaf, konzentriere dich nur auf Aufgaben, die wirklich deine Aufmerksamkeit erfordern.

Wenn du übermäßig erschöpft bis, kannst du dich nicht richtig ausruhen oder entspannen. Dann musst du deine Arbeitslast reduzieren, um deine Freizeit genießen zu können. Wenn möglich, empfehlen wir, einige deiner Aufgaben an andere Personen zu delegieren.