7 Wahrheiten über das Leben, die wir ständig vergessen

9. Januar 2018 en Psychologie 296 Geteilt
Wahrheiten über das Leben - Frau hält sich eine Blume vor ihr Auge, um sich der Wahrheit nicht stellen zu müssen

Es ist wirklich überraschend, wie leicht wir die wichtigsten Wahrheiten über das Leben vergessen. Mit der Zeit ignorieren wir sie einfach und legen nicht den Wert darauf, den wir sollten, weil unsere alten Gewohnheiten wieder das Ruder übernehmen. Es ist, als wären wir durch Schwerkraft mit diesen verbunden, mit unserer Komfortzone, in der wir die Übel wiederfinden, die wir schon seit Jahren begehen, aber die wir wenigstens kennen.

Deshalb wollen wir heute über einige der Wahrheiten des Lebens sprechen, an die wir uns immer erinnern sollten. Es handelt sich dabei um Wahrheiten, die in all ihren Details universal gültig sind.

Wahrheiten über das Leben, die leicht zu vergessen sind

Sei bescheiden und gib deine Fehler zu, sei intelligent und lerne aus ihnen, sei reif und korrigiere sie.

Warum müssen wir uns diese Wahrheiten immer wieder aufs Neue ins Gedächtnis rufen? Sie können uns helfen, uns auf unsere Ziele zu konzentrieren, sie zu erreichen, an uns zu glauben und zu wachsen. Sie sind der nötige Impuls, um alles zu erreichen, was wir wollen. Außerdem wird es uns zu einem emotionalen Gleichgewicht verhelfen, wenn wir diese Wahrheiten im Kopf behalten. Wenn wir diese Stabilität erst einmal erreicht haben, wird es uns so gut gehen, dass wir große Selbstzufriedenheit erfahren werden.

1. Du brauchst keine Entschuldigung, um zu vergeben

Warum warten wir immer erst auf eine Entschuldigung, bevor wir vergeben? Das liegt daran, dass Menschen uns manchmal so sehr verletzen, dass wir es einfach nicht vergessen können. Das führt zu Ärger, der uns in bittere, traurige Personen verwandelt. Ohne uns darüber bewusst zu sein, beginnen wir Ärger, Missgunst und Hass zu nähren.

Frau erinnert sich an vergangene Situation

Warum ist es so schwer, zu vergeben? Unser Stolz hält uns davon ab, zu vergessen und die negative Erfahrung, die wir mit dem anderen gemacht haben, hinter uns zu lassen. Wir glauben, dass es eine Demütigung vor dem anderen wäre, wenn wir vergeben, und sehen nicht ein, dass es eine sehr befreiende Handlung voller Liebe ist. Wenn wir den Schmerz hinter uns lassen, befreien wir uns gleichzeitig von einer schweren Ladung negativer Emotionen, die wir nicht gebrauchen können.

Vergib, auch ohne eine Entschuldigung, und verwandle all diese negativen Emotionen in positive Energie.

2. Du lebst das Leben, das du erschaffen hast

Glaubst du, dass du kein Glück hättest? Hast du den Verdacht, dass die Welt gegen dich wäre? Anders, als du vielleicht denkst, ist dein Leben das Ergebnis deiner eigenen Entscheidungen und nur du selbst kannst es ändern. Worauf wartest du?

Viele Menschen sind der Meinung, dass das Schicksal ihnen einen Streich gespielt hätte und sie deshalb schlechte und negative Zeiten erleben müssten. Sie sind sich nicht darüber bewusst, dass sie diese selbst erzeugt haben und auch beschließen können, sie zu verändern.

Übernimm die Verantwortung, gib nicht auf und blicke nicht zurück. Es gibt kein Pech. Es gibt Angst, Risiken einzugehen und Entscheidungen zu treffen. Auch wenn du denkst, dass es keinen Ausweg gäbe, es gibt immer einen! Beginne, Risiken einzugehen. Du wirst sehen, dass die Dinge sich positiv entwickeln, wenn du eine entsprechende Einstellung annimmst.

3. Das Leben ist unfair, akzeptiere das

Das Leben ist ungerecht und leider liegt es nicht in unserer Hand, alles Unrecht abzuschaffen. Wir denken und hoffen immer, dass die Dinge sich anders entwickeln. Aber wir können Situationen nicht von uns weisen, nur weil sie uns nicht gefallen.

Wir konzentrieren uns oft auf die schlechten Dinge, auf Scheidungen, gebrochene Herzen und Unfälle. Das mindert jedoch das Ausmaß, in dem wir unsere positiven Erfahrungen genießen können, die doch viel zahlreicher sind.

Wir müssen das Leben so nehmen, wie es ist, mit seinen guten und schlechten Seiten. Wir können etwas dafür tun, mehr Gutes in unser Leben zu holen, oder doch zumindest das Gute am Schlechten zu sehen. Alles hat eine gute Seite, auch wenn sie manchmal schwer zu erkennen ist. Denke an ein gebrochenes Herz, das, so unangenehm es auch ist, auch eine Chance für neue Erfahrungen bekommt.

4. Lebe im Moment, denn er ist alles, was du hast

Die Gegenwart ist das, was zählt, aber viele Menschen leben in der Vergangenheit oder machen sich zu viele Gedanken über die Zukunft. Du hast nur diesen Moment, das Jetzt und Heute, und wenn du ihn nicht nutzt, wirst du das früher oder später bereuen.

Wir müssen nicht jeden Tag Abenteuer erleben, denn wir tragen auch Verantwortungen, die wir nicht einfach ignorieren können. Aber wenn wir wahrnehmen, was wir jetzt haben, und es mit den Leuten in unserem Umfeld genießen, werden wir viel glücklicher sein.

Wenn dir die Vergangenheit auf den Fersen ist, befreie dich von ihr, lerne aus den Dingen, die dich verfolgen, und lasse sie dann los. Wenn allerdings die Zukunft dein Problem ist, dann erinnere dich an das alte Sprichwort: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.

5. Beschäftigt zu sein ist nicht das Gleiche wie produktiv zu sein

Manchmal verwechseln wir Beschäftigung mit Produktivität und wir merken nicht, dass wir viel mehr Zeit für uns hätten, wenn wir etwas produktiver wären. Wenn wir unsere Arbeitszeit besser nutzen, sind wir viel weniger beschäftigt.

Verzerrter Kopf einer Frau

Wenn wir unproduktiv sind, beginnen wir, uns gestresst und unruhig zu fühlen. Außerdem verschieben wir angenehme Vorhaben, wie beispielsweise das Abendessen mit den Freunden, die wir sowieso schon seltener sehen, als wir eigentlich wollen.

Wenn wir uns besser organisieren und einige Techniken einführen, um unsere Zeit bei der Arbeit effektiver zu nutzen, wird es uns besser gehen und wir werden mehr Zeit für uns und die Menschen, die wir lieben, haben.

6. Große Erfolge folgen auf große Misserfolge

Wenn wir als Kinder laufen lernen, stolpern wir zunächst tausende Male, aber am Ende lohnt es sich doch: Wir können endlich laufen. Das gilt auch für alle anderen Bereiche unserer Existenz. Misserfolge sind notwendig, um unser Ziel zu erreichen. In unserem tiefsten Innern sind sie es, die dem Erreichten ihren Wert verleihen.

Das Problem entsteht in unserem Kopf, wenn wir jeden Misserfolg als einen Fehler betrachten, den wir so schnell wir möglich beseitigen müssen. Das damit verbundene Schamgefühl führt dazu, dass wir uns selbst blockieren und nicht weiter verfolgen, was wir erreichen wollten.

Betrachte jeden deiner Misserfolge als eine Chance, deinen Zielen ein Stück näherzukommen. Misserfolge sind nicht dein Feind, sondern dein Partner, und wenn du dich auf sie stützt, statt sie zu fürchten, wird dir das eine Hilfe sein.

7. Du bist eine Spiegelung der Menschen in deiner Umgebung

Die Menschen, mit denen wir zu tun haben, beeinflussen unsere Entscheidungen, unser Verhalten und unsere Sichtweise auf andere. Stell dir vor, du umgibst dich mit toxischen Personen. Glaubst du nicht, du würdest letztendlich eine von ihnen werden?

Nach außen schön - doch niemand weiß, was sich im Inneren eines toxischen Menschen abspielt

Oder vielleicht verwandelst du dich nicht selbst in eine toxische Person, aber du wirst die Folgen davon erleiden, von ihnen umgeben zu sein. Du wirst nicht mehr lächeln, du wirst zu einer traurigen Person, die sich für Umstände schuldig fühlt, für die sie überhaupt nichts kann…

Kurz gesagt können uns die Menschen in unserer Umgebung positiv oder negativ beeinflussen. Aber wir können entscheiden, wer an unserer Seite ist, und wenn wir es nicht können, liegt es in unserer Hand, ob wir uns von ihnen beeinträchtigen lassen.

Ich habe mich nicht verändert, ich habe nur dazugelernt, und lernen bedeutet nicht Veränderung, sondern Wachstum.

Dies sind einige Wahrheiten über das Leben, die uns jeden Tag helfen können. Es kann sehr nützlich sein, sie sich wie ein Mantra immer wieder vorzusagen.

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