7 physische Symptome bei emotionalen Problemen

17. Februar 2018 en Emotionen 248 Geteilt
Physische Symptome bei emotionalen Problemen - Frau mit verspanntem Nacken

Körper und Geist bilden eine Einheit. Deshalb hinterlassen emotionale Probleme immer Spuren im Organismus. Das ist absolut verständlich, wenn wir bedenken, dass das Gehirn der Mittelpunkt des menschlichen Körpers ist, dass sämtliche Organe vom Gehirn gesteuert werden und aus diesem Grund immer mit ihm kommunizieren.

Man könnte sagen, dass viele physische Leiden mit emotionalen Problemen zu tun haben oder auf sie zurückzuführen sind. In diesem Sinn sollten wir auf physische Symptome unseres Körpers achten, denn sie sind im Allgemeinen die Anzeichen dafür, dass in unserem Inneren ein gewisses Ungleichgewicht besteht.

Einige dieser physischen Symptome sind weitverbreitet. Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um isolierte Erkrankungen, sondern um emotionale Probleme, die sich im Körper bemerkbar machen. Nachfolgend möchten wir dir deshalb sieben physische Symptome aufzeigen, die auf emotionale Probleme hinweisen können.

„Das Geheimnis einer guten Gesundheit ist, dass der Körper in Bewegung bleibt und sich der Geist entspannt.“

Vincent Voiture

1. Kopfschmerzen – ein physisches Symptom bei emotionalen Problemen

Häufige Kopfschmerzen sind weitverbreitete Beschwerden. Millionen von Menschen weltweit leiden darunter. Das kommt nicht von ungefähr: Kopfschmerzen stehen im Zusammenhang mit Stress und Erschöpfung. Deshalb ist es offensichtlich, dass so viele Menschen von diesem Problem betroffen sind.

Die Bedeutung von Kopfschmerzen kann in einem einzigen Wort zusammengefasst werden: Anspannung. Es gibt innere Kräfte, die gegeneinander arbeiten. Normalerweise ist es der Wunsch, die Dinge zu Ende zu bringen und gut zu machen, und im Gegensatz dazu steht die fehlende Zeit. Oder das Bedürfnis, sich auszuruhen, im Gegensatz zur Pflicht, seinen Aufgaben nachzukommen.

Hinter einseitigen Kopfschmerzen verbergen sich besonders oft emotionale Probleme. Wenn dem so ist, haben Medikamente nicht den gewünschten Effekt.

Frau mit Mond auf dem Kopf

2. Nackenschmerzen

Ein steifer und schmerzender Nacken ist ein eindeutiges Anzeichen extremer Anspannung. Nicht in allen Bereichen des Lebens, aber in einem ganz besonders: Wenn wir Probleme damit haben, zu verzeihen. Groll und Hass manifestieren sich durch starke Muskelverspannungen im Nacken.

Schwierigkeiten damit zu haben, anderen zu vergeben, kann auch von Gefühlen wie Ablehnung oder Verachtung begleitet werden. Wenn dir der Nacken wehtut, solltest du dir des Groll bewusst werden, den du noch nicht hinter dir gelassen hast. Wenn du es schaffst, dich von ihm zu lösen, kann es sein, dass deine Nackenschmerzen verschwinden.

3. Steife Schultern und Schulterprobleme

Die Schultern sind der Teil des Körpers, der dafür gemacht ist, um schweres Gewicht zu tragen. Das gilt sowohl für physisches Gewicht als auch für Gewicht auf mentaler Ebene. Schulterschmerzen, besonders wenn es sich um Muskelkrämpfe handelt, sind deshalb ein Zeichen für Überlastung.

Höchstwahrscheinlich trägst du eine zu schwere Last mit dir herum, wenn deine Schultern schmerzen. Vielleicht ist da eine Verantwortung, die nicht zu dir passt, oder eine Verpflichtung, bei der du das Gefühl hast, dass du ihr nicht nachkommen kannst. In jedem Fall sind Schulterschmerzen ein physisches Symptom bei emotionalen Problemen im Zusammenhang mit zu großem Druck.

Frau mit Rosen auf dem Rücken

4. Beschwerden im oberen Rücken

Der obere Rücken ist ein weiterer Körperteil, in dem sich Anspannungen und emotionale Probleme bemerkbar machen. Wenn du dort Schmerzen verspürst, kann es gut sein, dass du dich sehr allein fühlst. Es handelt sich dabei um ein Anzeichen darauf, Schwierigkeiten damit zu haben, sich mit anderen zu verbinden. Darüber hinaus kann es auch auf eine fehlende Eigenliebe schließen lassen.

Das Selbstwertgefühl ist möglicherweise angegriffen. In diesem Fall ist es gut möglich, dass du Ängste verspürst. Diese haben normalerweise mit wenig zufriedenstellenden sozialen Beziehungen zu tun.

5. Beschwerden im unteren Rücken

Schmerzen im unteren Rücken haben ebenfalls mit einer Überbelastung zu tun. Doch in diesem Fall sind nicht abstrakte Verantwortungen der Auslöser von Schmerzen, sondern Sorgen über Materielles oder Finanzielles.

Hier geht es primär um Geldsorgen. Vielleicht hast du zu viel ausgegeben oder hast zu hohe Schulden. Im Grunde genommen gibt es da die Angst davor, nicht dazu in der Lage zu sein, angemessen mit ökonomischen Verantwortungen umzugehen.

6. Schmerzen in den Händen

Unsere Hände sind der Bereich des Körpers, der in direktem Zusammenhang mit dem Ausdruck und dem Kontakt zu anderen steht. Wenn du Beschwerden mit oder Schmerzen in deinen Händen hast, solltest du überprüfen, wie deine Beziehungen zu deinen Mitmenschen sind.

Es kommt häufig vor, dass der unerfüllte Wunsch besteht, vertrauensvolle Beziehungen einzugehen oder noch mehr davon zu haben. Beschwerden mit oder Schmerzen in den Händen sprechen von sozialer Zurückhaltung, die wir gern überwinden wollen. Doch vielleicht hast du noch nicht den richtigen Weg gefunden, um das in die Tat umzusetzen.

7. Knieprobleme

Schmerzen im Knie sind eine weitverbreitete Unannehmlichkeit. Fast immer haben sie mit einem überreizten Ego zu tun. Sie tauchen auf, wenn man selbst der Mittelpunkt der Besorgnis ist und man eine leicht abwertende Einstellung anderen gegenüber hat. Knieschmerzen lassen auf das Bedürfnis schließen, dieser Seifenblase entkommen zu wollen, die uns resistent dagegen macht, uns unseren Mitmenschen gegenüber großzügig zu zeigen.

Beine mit Blumen auf den Oberschenkeln

Der Körper ist wie ein Buch, in dem jedes Kapitel einen Teil der Geschichte erzählt. Jeder Bereich unseres Organismus schickt uns ständig Nachrichten. Kannst du sie verstehen? Das ist die Frage, die du dir stellen solltest. Besonders wenn du weißt, dass du emotionale Probleme hast, aber dich noch nicht dazu entschieden hast, ihnen die Stirn zu bieten, oder nicht weißt, wie du das anstellen sollst.

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