5 Zitate von Albert Einstein über persönliches Wachstum

· 14. März 2018

Wir alle kennen Albert Einstein, den genialen Wissenschaftler aus dem 20. Jahrhundert. Sein wohl bekanntester Beitrag zum wissenschaftlichen Fortschritt war die Relativitätstheorie, doch obwohl er hauptberuflich Wissenschaftler war, hinterließ er uns auch einige Zitate, die wir für unser persönliches Wachstum nutzen können. Aus diesem Grund haben wir einige Zitate von Albert Einstein zusammengestellt, die diesbezüglich als Inspiration und Reflexion dienen können.

Albert Einstein ist als bemerkenswerter Wissenschaftler anerkannt, doch man sagt über ihn – sei es nun die Wahrheit oder ein Mythos -, dass er von seinen Lehrern nicht als besonders intelligenter Schüler betrachtet worden sei. Es sei für ihn schwierig gewesen, sich auszudrücken und er brauchte generell recht lange, um das Sprechen zu erlernen. Er sprach wohl erst, als er bereits drei Jahre alt war. In der Jugend kamen soziale Probleme hinzu. Die Wahrheit ist, dass es Albert Einstein nicht gelang, sich den Anforderungen der Sekundarstufe anzupassen, die er besuchte.

Man erzählt, dass einer seiner Professoren, Dr. Joseph Degenhart, zu ihm gesagt habe, dass er es im Leben nie zu etwas bringen würde. Dennoch gelang es Einstein, motiviert zu bleiben und die Relativitätstheorie zu formulieren. Diese Theorie, die diejenigen, mit denen er seine Kindheit verbrachte, wohl nicht einmal verstanden.

Im Folgenden stellen wir euch einige Zitate von Albert Einstein vor, Schlussfolgerungen, die ihm zu persönlichem Wachstum verholfen haben.

„Jeder ist ein Genie, doch wenn man einen Fisch nach seiner Fähigkeit beurteilt, auf einen Baum zu klettern, wird er sein ganzes Leben lang glauben, dass er nutzlos sei.“

Albert Einstein

Zwei Arten, das Leben zu sehen

„Es gibt zwei Arten das Leben zu sehen: Entweder man glaubt nicht, dass es Wunder gäbe, oder man glaubt, dass alles ein Wunder sei.“

Albert Einstein

Dies ist eines der Zitate von Albert Einstein, das uns dazu bringen kann, unsere Sicht auf das Leben zu überdenken. Betrachten wir uns als Opfer von allem, was uns passiert? Glauben wir, dass wir nicht in der Lage seien, zu beeinflussen, was mit uns passiert? Manchmal bedrückt uns etwas, das wir als negativ wahrnehmen, so sehr, dass wir die darin enthaltenen Möglichkeiten nicht erkennen können.

Der moderne Mensch blickt durch einen Schleier auf seine Umgebung. Spricht von Knappheit, nicht von Überfluss. Aus diesem Grund glauben wir, dass wir Güter oder Dienstleistungen erwerben oder kaufen müssten, die uns das geben sollen, wovon uns gesagt wurde, dass es uns fehlen würde. Für viele sieht es so aus, als ob ihr Besitz niemals, nicht einmal einen Augenblick lang, genug sein könnte. Deshalb fühlen sie sich arm, mittellos. Und wenn wir ehrlich sind, ist das ein Gefühl, das wir alle auf die eine oder andere Weise schon erfahren haben.

Frau, die mit großem Rucksack an einer Weggabelung sitzt

Eine neue Perspektive kann helfen, diesen Zustand zu überwinden. Statt alternative Sichtweisen zu verleugnen und abzulehnen, sollten wir versuchen, Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Bis wir es schaffen, uns darüber bewusst zu werden, dass unsere Sicht auf die Dinge den Unterschied zwischen einer gewonnenen und einer verlorenen Gelegenheit ausmachen kann.

Im Autopilot leben

„Nur wenige Menschen sehen mit ihren eigenen Augen und fühlen mit ihrem eigenen Herzen.“

Albert Einstein

Dieses zweite Zitat von Albert Einstein bezieht sich auf etwas, das viele von uns ganz unbewusst tun: im Autopilot leben. Unsere Überzeugungen, die im Wesentlichen von unserem Umfeld erworben sind, unsere Gewohnheiten und unsere Verhaltensmuster bestimmen unser Leben. So bleiben wir blind.

Es ist schwer, diesen automatischen Modus zu verlassen. Doch es gibt viele Aktivitäten, z. B. Meditation oder Achtsamkeit, die uns dazu einladen, präsenter zu werden, wegzukommen von dieser mechanischen Lebensweise, die uns dazu bringt, uns wie Roboter zu verhalten. Es ist auf allen Ebenen bereichernd, sich mit seinem Inneren zu verbinden.

„Ich muss dafür bereit sein, aufzugeben, was ich bin, um zu dem zu werden, was ich sein will.“

Albert Einstein

Die Gefahr des Nichtstuns

„Es ist verrückt, immer wieder dasselbe zu machen und neue Ergebnisse zu erwarten.“

Albert Einstein

Was nützt es, immer über denselben Stein zu stolpern? Wir neigen dazu, zu erwarten, dass sich die Dinge von selbst ändern, ohne unsere Gewohnheiten und unsere Einstellungen zu hinterfragen oder reifer zu werden. Es ist, als würden wir die Verantwortung für das, was nicht passiert, einer übermächtigen Kraft zuschreiben. Nennen wir sie Glück oder Pech, immer suchen wir die Schuld bei anderen.

Sehr häufig begnügen sich die Menschen mit Beschwerden und der Opferrolle und sagen Dinge wie „Ich mag meinen Job nicht, aber ich kann ja keinen anderen bekommen“  oder „Ich weiß, dass mein Partner sich ändern wird, ich werde es schon schaffen, ihn dazu zu bewegen“.  Das ist, wie Albert Einstein sagt, verrückt!

Um andere Ergebnisse zu erzielen, müssen wir Änderungen an uns selbst vornehmen. Wir müssen uns bewegen, unsere Komfortzone verlassen, handeln, aber nicht einfach still sitzen bleiben.

Mann blickt auf einen See

Der Misserfolg liegt darin, aufzuhören, es zu versuchen

„Du scheiterst nicht, bis du aufhörst, es zu versuchen.“

Albert Einstein

Dieses Zitat Albert Einsteins regt uns an, daüber nachzudenken, was wir so lange für selbstverständlich gehalten haben, wonach wir aber selten handeln: Misserfolge sind kein Grund, das Handtuch zu werfen, denn man kann sehr viel von ihnen lernen. Misserfolge helfen uns, zu wachsen, und sie so zu nutzen, ermöglicht es uns, voranzukommen.

Viele Menschen denken, Versagen sei das Signal, das den Moment des Aufgebens kennzeichne und uns zeige, dass „das nicht unser Ding“  sei. Hätte Albert Einstein das geglaubt, gäbe es heute keine Relativitätstheorie. Hätten andere Wissenschaftler nach diesem Motto gehandelt, befände sich die Forschung noch dort, wo sie vor hundert Jahren war. Ja, das wahre Versagen tritt nur dann auf, wenn wir es nicht versuchen oder wenn wir die Reise verachten und uns nur auf das Ziel konzentrieren.

„Ein Genie besteht zu 1 % aus Talent und zu 99 %  aus Arbeit.“

Albert Einstein

Die Macht, das Denken zu ändern

„Die Welt, so wie wir sie geschaffen haben, ist das Ergebnis unseres Denkens. Sie kann deshalb nicht geändert werden, ohne unser Denken zu ändern.“

Albert Einstein

Auch wenn es schwer zu glauben ist, die Realität, die wir sehen, die Art und Weise, wie wir sie wahrnehmen, wird stark von unseren früheren Erfahrungen und von Filtern wie Optimusmus und Pessimusmus, die wir in unseren Blick integriert haben, beeinflusst. Darum macht es wenig Sinn, sich über die Umstände zu beschweren, denn wir müssen einfach unser Denken und unsere Art, diese Umstände zu betrachten, ändern, wenn wir einen Wandel herbeiführen wollen.

Dieses Zitat von Albert Einstein veranlasst uns, über diese Einstellung, die uns das Gefühl gibt, als hätten wir keine Kontrolle, nachzudenken. Denn tatsächlich entsteht jede Veränderung in uns selbst. Wir haben eine große Macht, nutzen sie aber nur selten.

Sternenbild

Wenn du dich in einem Prozess des persönlichen Wachstums befindest, eine Krise durchmachst oder wenn du das Gefühl hast, dass du nicht vorankommst, können dir diese Zitate von Albert Einstein vielleicht helfen, einen Schritt nach vorn zu gehen. Über jede dieser Aussagen nachzudenken, wird dir helfen, deinen Geist zu öffnen, alles, was du gelernt und automatisiert hast, infrage zu stellen, und dir ermöglichen, das Leben auf eine viel bereichernde Weise zu erfahren.