5 Schlüssel zur wahren Liebe

3. Juli 2018 en Emotionen 0 Geteilt
Schlüssel zur wahren Liebe - ein sitzender Buddha

Liebe ist und bleibt ein Mysterium, das wir niemals vollständig entschlüsseln werden. Es ist jedoch möglich, einige ihrer vielen Facetten zu verstehen: Der Buddhismus beschreibt uns die Schlüssel zur wahren Liebe und Wege, auf denen sich das Gefühl der Liebe genießen lässt.

Die Schlüssel zur wahren Liebe sind laut der buddhistischen Lehre keineswegs spirituelle Gegebenheiten, sondern eine einfache Anwendung unseres gesunden Menschenverstandes. Dieser Ansatz betont unsere Fähigkeit, zu lieben, anstatt sich darauf zu konzentrieren, von anderen geliebt zu werden.

In der Realität stellen wir immer wieder fest, dass das, was gesät wird, auch geerntet wird. Wenn wir also unsere Fähigkeit zur Liebe erhöhen, werden wir auch geliebt werden. Was uns gegeben wird, verliert seine Bedeutung. Das, was wir geben können, steht im Mittelpunkt. Mit diesen fünf Schlüsseln zur wahren Liebe kannst du das erreichen.

„Verletze andere nicht mit dem, was dir selbst wehtut.“

Buddha

1. Verständnis, ein Schlüssel zur wahren Liebe

Wenn es um Liebe geht, geht die Bedeutung des Wortes „Verständnis“ über den intellektuellen Aspekt hinaus. Natürlich deckt der Begriff die rationalen Aspekte ab, aber er bedeutet noch viel mehr. Er bedeutet nicht nur „Verständnis im Kopf“, sondern hauptsächlich „Verständnis im Herzen“. Eine Person mit Verständnis entwickelt ausreichend Sensibilität, um die körperlichen und emotionalen Bedürfnisse anderer Menschen wahrzunehmen. Es impliziert auch, diese zu respektieren, auch wenn sie sich von den unseren unterscheiden.

Verständnis ist einer der Schlüssel zur wahren Liebe, weil es uns den anderen in seiner Welt sehen lässt, nicht in unserer. Es hilft uns dabei, die Schwachstellen des anderen wahrzunehmen. Wir wissen, dass er nicht perfekt ist, verurteilen ihn aber nicht dafür.

Ein Schlüssel zur wahren Liebe: Miteinander reden.

2. Lass das Herz sich entwickeln

Einer weiterer der Schlüssel zur wahren Liebe ist es, uns selbst kennenzulernen. Das Wichtigste, was wir dabei lernen, ist, glücklich zu sein. Es ist okay, wie wir leben, egal ob wir gesellschaftlichen Ansprüchen gerecht werden. Wir können auch ohne Partner glücklich sein.

Wir können niemand anderem die Last aufbürden, uns glücklich zu machen. Es sind nicht die anderen, die unsere Bedürfnisse befriedigen müssen. Wenn wir nicht mit uns selbst glücklich sind, werden wir es auch mit keinem Partner sein. Früher oder später werden wir zu der Erkenntnis kommen, dass nichts deine innere Leere füllen kann – außer du selbst.

3. Sei großzügig

Großzügigkeit und Freundlichkeit sind enorme, positive Kräfte. Manch Menschen gehen davon aus, dass gute Menschen diejenigen seien, die ein schwaches Herz und einen zerbrechlichen Charakter haben. Aber das stimmt so nicht. Zu anderen gut zu sein, ist eine Entscheidung, die aus Überzeugung und Stärke rührt. Und es ist auch ein ganz entscheidender Schlüssel zur wahren Liebe.

Wer großzügig ist, der will für andere nur das Beste, achtet aber auch auf sein eigenes Wohl. Andere Menschen werden von ihnen nicht absichtlich oder unnötig verletzt. Sie sind in der Lage, das Leid anderer Menschen anzunehmen und Unterstützung zu leisten, wann immer es notwendig ist. Ein gütiger Mensch erweckt Freundlichkeit in anderen.

Eine Blume in einer Hand.

4. Keine flüchtige Liebe

Schon der Ausdruck „flüchtige Liebe“ ist in sich widersprüchlich. Liebe ist niemals flüchtig. Sie hinterlässt immer ihre Spuren. Was manchmal auftritt, ist das Verlangen, flüchtige Abenteuer oder Romanzen zu erleben, durch die wir sexuelles Vergnügen erreichen oder unseren Narzissmus nähren, ohne dass wir uns zu sehr binden oder leiden müssen. Wenn es das ist, was jemand möchte, dann zeigt er damit nur, dass er vom Leben und der Liebe nicht berührt werden will. Es ist, als wolle er schwimmen, komme aber nicht weiter, als das Wasser von der Küste aus zu beobachten.

Natürlich können wir das Wasser mit den Fußspitzen berühren, ohne vollkommen nass zu werden. Dadurch wird die Leere in uns selbst aber nur noch größer. Irgendwann wird der Punkt kommen, an dem es uns überhaupt nicht mehr befriedigen wird, mit den Zehen ins Wasser zu tippen. Spätestens dann wird es langweilig.

5. Die vier Elemente der Liebe

In der buddhistischen Lehre kennt man vier essenzielle Elemente der Liebe:

  • Freundlichkeit fördert den Respekt und die Rücksicht in einer Beziehung.
  • Mitgefühl schafft gegenseitige Loyalität und ein tiefes Gefühl der Bindung.
  • Freude findet man in einer Vielzahl von gemeinsamen Erfahrungen.
  • Gelassenheit bildet die Basis für Toleranz und eine gute Kommunikation.

Die Integration dieser vier Elemente in eine Beziehung ist der fünfte Schlüssel zur wahren Liebe. Mit diesem Schlüssel wird das Vorhaben niemals scheitern – umgekehrt ist für den Erfolg aber jedes dieser Elemente unverzichtbar.

Ein Paar geht gemeinsam in eine glückliche Zukunft.

Wie du siehst, sind die Schlüssel zur wahren Liebe jedem von uns zugänglich. Was wir brauchen, um sie zu finden, ist genügend Interesse und Mühe. Sie werden uns nicht zu Füßen gelegt, sondern müssen mit viel Geduld entwickelt werden. Die Früchte der Liebe werden dafür sehr süß sein. Deswegen sind sie es wert, dass man sie hegt und pflegt.

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