5 inspirierende Zitate über Vergebung

23. November 2016 en Emotionen 9 Geteilt

Nicht zu vergeben ist ungesund. Es ist nicht einfach, sich von dem Schmerz und von der Wut zu distanzieren, die durch eine Kränkung herbeigeführt wurde. Um voranzukommen, ist es jedoch notwendig, dass du diese Kränkung überwindest und vergibst. Nicht zu vergeben und den Groll in dir verweilen zu lassen baut Spannung auf, verursacht Stress und verschlechtert zwischenmenschliche Beziehungen. Und das geschieht nicht nur mir der Person, die dich gekränkt hat, sondern auch mit dir und deinen Mitmenschen.

Oftmals entstehen Konflikte aus Kleinigkeiten, viele von ihnen hervorgerufen durch Kommunikationsprobleme. Andere Male ist das Problem schwerwiegender. Wie dem auch sei, ob die andere Person es bereut oder nicht, verzeihen ist das Beste, was du für dich selbst tun kannst.

Vergebung ist ein erlösendes Medium

Vergebung ist ein kraftvolles Medium, jedoch können viele Menschen nicht begreifen, wie erlösend es sein kann, anderen zu vergeben. Vergebung befreit dich von einer großen Last und überlässt dich nicht der Willkür des Zornes oder dem Wunsch nach Vergeltung. Es befreit deinen Kopf und ermöglicht es dir, durchdachte und klare Entscheidungen zu treffen.

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Vergebung erlaubt dir, die Kontrolle über die Situation zu übernehmen und, weit davon entfernt dich in eine geschwächte Lage zu bringen, versetzt sie dich stattdessen in eine vorteilhafte Position: die Macht über dich selbst zu haben.

Gedanken, die dich inspirieren, anderen zu vergeben

Manchmal brauchen wir einen kleinen Anstoß, um verzeihen zu können. Auf Worte anderer zurückzugreifen, kann in schwierigen Zeiten sehr hilfreich sein.

Was geschehen ist, ist geschehen

Verweile nicht in dem, was passiert ist. Was geschehen ist, ist geschehen. Es kann nicht mehr behoben werden und es wird sich nicht mehr ändern, egal wie oft du dich im Kreis drehst. Wenn etwas Schlimmes vorgefallen ist, bleibt nur noch, zu verzeihen, um voranzukommen und um das zu verändern, was du verändern kannst.

„Sünden können nicht ungeschehen gemacht, sondern nur vergeben werden.“

Ìgor Stravinski

Vergib, um Vergebung zu erhalten

Wir können nicht in dem Irrtum verweilen, dass ausschließlich wir anderen zu vergeben haben. Wir sind nicht vollkommen. Früher oder später werden auch wir jemanden verletzen, etwas Falsches tun oder durch unser Verschulden anderen Schmerz zufügen. Wir können nicht Vergebung erwarten, wenn wir selbst nicht in der Lage sind, zu vergeben.

„Wir müssen immer vergeben, daran erinnernd, dass wir selbst Vergebung brauchen. Wir brauchen Vergebung viel öfter, als wir vergeben müssen.“

Johannes Paul II.

Man weiß nie, was kommen wird

In Einklang mit dem obigen Zitat geht dieser Gedanke noch einen Schritt weiter. Es ist nicht mehr nur eine Frage der Vergebung, um Vergebung zu erhalten, sondern um die Beziehung zu anderen zu begünstigen. Denn du weißt nie, wann du ihnen auf deinem Weg wieder begegnen wirst oder ob du sie brauchen wirst.

„In Hollywood gibt es die Redensart, du sollst deinen Feinden immer vergeben, denn du weißt nie, wann du mit ihnen zusammenarbeiten musst.“

Lana Turner

Liebe und Vergebung gehen Hand in Hand

Vergebung kennzeichnet wahre Liebe. Beziehungen sind nicht einfach, gleich welcher Art sie sind. Und je näher man sich ist, umso wahrscheinlicher werden Dinge vorfallen, die zu verzeihen sind. Wenn es keine Vergebung gibt, ist die Beziehung verloren. Wenn du liebst, vergibst du.

„Wer unfähig ist, zu vergeben, der ist auch unfähig, zu lieben.“

Martin Luther King

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Vergebung als Selbstliebe

Vergebung ist ein Akt der Selbstliebe. Auf dir lastet der Schmerz der Wut und der Rachsucht, Groll und sogar Reue. Durch die Vergebung verschwindet all das.

„Wir müssen jenen vergeben, von denen wir glauben, dass sie uns Unrecht angetan haben. Nicht, weil sie es verdienen, sondern weil wir so viel Liebe für uns selbst empfinden, dass wir nicht weiterhin für diese Ungerechtigkeiten bezahlen wollen.“

Miguel Ruiz

Vergeben ohne zu vergessen, ist nicht vergeben, es ist nur loslassen

Viele sagen: „Ich verzeihe dir, aber ich vergesse nicht.“  Das ist nicht vergeben, es ist ein Loslassen, welches das Vorgefallene und die dadurch erlebten Gefühle weiter am Leben erhält. Jedoch das Wesen der Vergebung ist, das Vorgefallene, die Kränkung zu vergessen. Wenn du nicht vergisst, wirst du früher oder später von den Geistern des Grolls und Misstrauens überfallen werden.

Wenn du nicht willst, dass das wieder passiert, verändere etwas in der Beziehung oder in deinem Leben. Aber verriegle nicht Hass und Groll in einem Gefängnis, wenn jemand dir unrecht tut, denn sie sind schwer zu fassen und können durch die Stäbe schlüpfen, wenn du es am wenigsten erwartest.

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