5 Gewohnheiten einer gesunden Vollzeitmutter

· 26. Januar 2019

Du als Vollzeitmutter leistest hervorragende Arbeit, magst aber manchmal vergessen, dich um dich selbst zu kümmern. Sorgen, Erschöpfung und Multitasking können deine emotionale Gesundheit negativ beeinflussen. Das ist ein sehr häufiges Problem, weshalb wir einen Blick auf fünf Gewohnheiten einer gesunden Vollzeitmutter werfen wollen, die dir helfen können, diese Differenzen zu klären.

Aber bevor du anfängst, denke daran, dass es schwierig sein mag, diese Gewohnheiten anzuwenden. Das Leben mag dir unvorhergesehene Steine in den Weg legen, die selbst die Mutter mit den besten Plänen zum Stolpern bringen können, weshalb es sehr wichtig ist, flexibel zu bleiben. Mache dir also keine Sorgen, wenn du die folgenden Gewohnheiten nicht sofort in die Praxis umsetzen kannst oder sie anpassen musst. Denke nur daran, dir selbst ausreichend Priorität einzuräumen.

Du als Vollzeitmutter bist immer für alle anderen da, aber du musst sicherstellen, dass du dir auch Zeit für dich selbst nimmst.

1. Reserviere Zeit für dich selbst

Du brauchst noch immer Zeit für dich, um dich um deine eigenen Bedürfnisse zu kümmern. Das Problem als Vollzeitmutter ist, dass du fast den ganzen Tag beschäftigt bist. Eine gute Möglichkeit ist es, sehr früh am Morgen aufzustehen. Während alle anderen noch schlafen, kannst du dann ein paar ruhige Minuten für dich allein genießen.

Frau trinkt Kaffee

Nutze diese Zeit, um deinen Tag zu organisieren und zu planen. Du kannst auch trainieren, ein Buch lesen, dich ausgiebig duschen oder einfach nur ein entspanntes Frühstück genießen. Der Punkt ist, etwas zu tun, das du genießt, was dir zu einer anderen Tageszeit aber unmöglich ist.

2. Verbringe wertvolle Zeit mit deinen Kindern

Eine Vollzeitmutter wie du verbringt fast den ganzen Tag mit ihren Kindern. Aber physisch anwesend zu sein, bedeutet nicht unbedingt, dass du auch qualitativ hochwertige Zeit mit ihnen verbringst. Wenn du die meiste Zeit damit verbringst, sie zu disziplinieren oder ihnen Anweisungen zu geben, anstatt mit ihnen zu spielen, hilfst du ihrer Entwicklung nicht. Wie kannst du aber sicherstellen, dass die Zeit, die du mit deinen Kindern verbringst, wirklich wertvolle Zeit ist?

Lass alles liegen, setze dich hin und spiele mit deinen Kindern. Höre ihnen zu, lache und sei einfach albern. Das ist nicht nur essenziell, sondern für dich als Mutter genauso nützlich wie für deine Kinder. Es stärkt die Familienbande und hilft dir, dich mit dem Mädchen zu verbinden, das du einmal warst. Jung, unschuldig und alles mit wachen Augen beobachtend.

3. Kinderfreie Zeit genießen

Wenn du eine Mutter bist, sind deine Kinder wahrscheinlich die wichtigsten Menschen in deinem Leben. Aber wie wir bereits erwähnt haben, ist es wichtig, dass du dir Zeit für dich selbst nimmst. Und es ist auch wichtig, weitere Zeit außerhalb der Kinder zu haben, um sie etwa mit Freunden zu verbringen oder mit deinem Partner auszugehen.

Mutter zu sein und Kinder zu haben bedeutet nicht, dass du alles mit ihnen machen müsstest. Die Überzeugung, dass du deine Kinder immer und überall bei dir haben müsstest, könnte deine Beziehung oder Freundschaften langfristig deutlich schädigen. Auch als Mutter sollst du dir deshalb nicht nur Zeit für deine Familie, sondern auch für andere Beziehungen nehmen. Im Idealfall solltest du die Familienzeit mit deinen anderen Beziehungen in Einklang bringen, obwohl das eine gewisse Organisation erfordert.

Paar, das sich umarmt

4. Versuche nicht, alles allein zu bewältigen

Als Vollzeitmutter hast du viele Verantwortlichkeiten und könntest dich davon überzeugen, dass du alles selbst tun müsstest und keine Hilfe von anderen annehmen dürftest. Dadurch entsteht ein tiefes Verantwortungsbewusstsein, dem du dich nur schwer entziehen kannst.

Manchmal versuchen Vollzeitmütter, alles zu bewältigen und lassen keine Zeit für sich selbst, weil sie sich sonst schuldig fühlen. Die Gesellschaft scheint gut definierte Vorstellungen zu haben, wie eine Mutter sein sollte und wie sie sich zu verhalten hat. Das führt zu jeder Menge Druck. Allerdings ist keine Mutter perfekt, und sich um sich selbst zu kümmern oder Zeit ohne Kinder zu verbringen, ist nicht egoistisch. Das Bewusstsein dafür hilft allen Müttern, sich weniger unter Druck zu setzen und ihr emotionales Wohlbefinden zu verbessern.

5. Weiterbildung als Vollzeitmutter

Als Vollzeitmutter hast du vielleicht das Gefühl, dass du überhaupt keine Zeit für dich hättest. Du widmest dich ausschließlich deinen Kindern und lässt deine persönlichen Wünsche und Ziele zurück. Aber auch in diesem Bereich ist es entscheidend, ein Gleichgewicht zu finden.

Dank des Internets ist es heute allerorts möglich, zu lernen und sich zu entwickeln. Zum Beispiel durch Onlinekurse oder durch die Arbeit von zu Hause aus. Auch als Vollzeitmutter musst du Ziele haben, die über die Betreuung deiner Familie hinausgehen. Dies wird dir helfen, dich motivierter, glücklicher und erfolgreicher zu fühlen.

Vollzeitmutter und Kind lachen

Eine engagierte Mutter zu sein, ist ein sehr befriedigender Job. Das bedeutet jedoch nicht, dass du andere Bereiche deines Lebens vernachlässigen müsstest. Denke daran, dass deine Kinder aufwachsen und das Nest verlassen werden, bevor du es merkst. Was dann? Dann macht sich die Leere in deinem Leben breit. Und bis dahin bis du völlig erschöpft. Deshalb ist es wichtig, dass du dir auch heute ein paar Minuten Zeit nimmst und einen Freund anrufst, etwas Zeit allein mit deinem Ehepartner verbringst oder eigenen Interessen nachgehst.