11 inspirierende Zitate gegen Gewalt

Wir dürfen nicht vergessen, dass der Verzicht auf Gewalt nicht bedeutet, Ungerechtigkeit zu akzeptieren.
11 inspirierende Zitate gegen Gewalt

Letzte Aktualisierung: 24. November 2021

Gewalt ist ein alltägliches Phänomen, das Kummer und Leid zur Folge hat und oft unreparierbare Schäden anrichtet. Gewalttätiges Verhalten ist in keiner Form tolerierbar, deshalb möchten wir heute mit verschiedenen Zitaten daran erinnern, dass wir alle in unserem täglichen Leben einen Beitrag leisten sollten, um Gewalttaten keine Chance zu geben.

“Bildung ist der Impfstoff gegen Gewalt.

Edward James Olmos

Zitate gegen Gewalt, die zum Nachdenken anregen

Eines der schönsten Zitate stammt von dem bekannten Schriftsteller Isaac Asimov: “Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen”.

Diese Aussage erinnert uns daran, dass sich hinter Gewalt menschliche Grenzen verbergen. Antonio Fraguas Forges gibt diesem Zitat noch eine spezifischere Bedeutung: “Gewalt ist eine Inszenierung von Angst vor den Ideen anderer Menschen und zeugt von wenig Vertrauen in die eigenen.” Er stimmt Asimov zu und fügt das Element der Angst hinzu, das zur Ablehnung anderer und zur eigenen Unsicherheit führt.

Die direkte Quelle von Gewalt ist nicht unbedingt Angst oder Einschränkung. Oft sind auch Verbitterung und Frustration vorhanden. Dies kommt unter anderem in einem Zitat von Marshall Rosenberg zum Ausdruck: “Jede Gewalt ist das Ergebnis von Menschen, die sich einbilden, dass ihr Schmerz von anderen Menschen verursacht wird, und deshalb denken, dass diese es verdienen, bestraft zu werden.”

Andererseits weist Peter Kreeft auf Folgendes hin: “…Gewalt ist geistiges Junkfood und Langeweile ist geistige Magersucht.” Wenn er sagt, dass Gewalt wie Junk Food ist, meint er, dass sie Befriedigung erzeugt, die am Ende Schaden anrichtet.

Friedenssymbol gegen Gewalt

Zu den Auswirkungen von Gewalt

Gewalttaten lösen eine Kette unvorhersehbarer Ereignisse aus, die negative Folgen nach sich ziehen, die sich nicht nur auf die Opfer, sondern auch auf die gewalttätigen Menschen auswirken. Renny Yagosesky fasst dies wie folgt zusammen: “….Gewalt ist ein unkontrollierbares Tier, das am Ende oft seinen eigenen Herrn angreift.

Martin Luther King gegen Gewalt

Der Pazifist Martin Luther King, ist für folgendes Zitat bekannt: “Gewalt schafft mehr soziale Probleme als sie löst.” Damit bezieht er sich auf die unglücklichen Konsequenzen, die auf eine Gewalttat folgen. Die Kette aus Zorn und Hass endet niemals.

Im gleichen Sinne betont Gandhi: “Ein mit Gewalt errungener Sieg ist gleichbedeutend mit einer Niederlage, weil er nur vorübergehend ist.” Die Geschichte beweist es. Manchmal setzt sich eine Person oder eine Gruppe gewaltsam gegen eine andere durch und erreicht, was sie will. Im Laufe der Zeit werden sie jedoch meist auch Opfer von Gewalttaten.

Gewalttätige Erscheinungsformen ausmerzen

Eine der besorgniserregendsten Formen von Gewalt spielt sich innerhalb von Familien ab. Damit einher gehen herabwürdigende Bedrohungen und verheerende Folgen. In diesem Zusammenhang erwähnen wir ein Zitat von Luis Rojas Marcos: “Das irrationale Verlangen nach Dominanz, Kontrolle und Macht über eine andere Person ist die Hauptursache für häusliche Gewalt unter Paaren.

Auch geschlechterspezifische Gewalttaten ist leider sehr verbreitet. Die Erscheinungsformen sind sehr vielfältig, die Konsequenzen zerstörerisch. Wir zitieren den Schriftsteller Eduardo Galeano: “Die Angst der Frauen vor der Gewalt der Männer ist der Spiegel der Angst der Männer vor furchtlosen Frauen.”

Auch Tiere leiden unter Alltagsgewalt. Noch immer gibt es viele Menschen, die nicht verstehen, dass es sich um Lebewesen handelt, die sich Respekt verdient haben und bei Misshandlungen sehr stark leiden. Wir zitieren den griechischen Philosophen Kelsos: Wir müssen die Vorstellung zurückweisen, dass die Welt für den Menschen gemacht wurde: Sie wurde nicht für den Menschen gemacht, genauso wenig wie für den Löwen, den Adler oder den Delfin.

Friedenstaube gegen Gewalt

Schließlich dürfen wir nicht vergessen, dass der Verzicht auf Gewalt nicht bedeutet, Ungerechtigkeit zu akzeptieren. In diesem Sinne weist Elie Wiesel darauf hin: „Man muss immer Partei ergreifen. Neutralität hilft dem Unterdrücker, niemals dem Opfer. Stillschweigen bestärkt den Peiniger, niemals den Gepeinigten.“ Gewaltlosigkeit ist keine Passivität, sondern der Verzicht auf Aggression. Dies ist das Ziel aller Pazifisten.

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