Was ist emotionale Kompetenz?

· 5. Mai 2017

Der Terminus emotionale Kompetenz beschreibt die Fähigkeit einer Person, ihre eigenen Emotionen frei ausdrücken zu können. Kompetenz ist das dabei grundsätzlich das Vermögen, mit dem ein Mensch konstruktiv mit anderen interagieren kann. Die emotionale Kompetenz basiert auf emotionaler Intelligenz, was im Wesentlichen die Fähigkeit ist, Emotionen zu identifizieren.

Diese emotionale Kompetenz basiert daher auf dem Erkennen von individuellen Emotionen und auf dem Wissen darüber, wie Emotionen andere Menschen beeinflussen. Sie erfordert zudem die Fähigkeit, emotionale Kontrolle zu bewahren und sich anzupassen. Wir dürfen nicht vergessen, dass ein Mensch dazu fähig sein muss, seine persönlichen Emotionen zu verstehen, bevor er die von anderen bewerten kann.

Soziale Kompetenz

Ein individueller Aspekt der emotionalen Kompetenz ist die soziale Kompetenz, wobei hiermit Empathie anderen gegenüber gemeint ist. Sie beinhaltet die Fähigkeit, die wir brauchen, um in einer Gruppe oder Beziehung erfolgreich zu sein. Es ist sehr wichtig, effektiv zu kommunizieren und zu wissen, wie man Konflikte löst.

Dank emotionaler Kompetenz besitzen Menschen die Fähigkeit, auf ihre persönlichen Emotionen und auch die anderer Menschen zu reagieren. Eine empathische, emotional kompetente Person kann korrekt antworten, wenn jemand Emotionen wie Wut, Angst oder Schmerz empfindet.

Seine eigenen Emotionen zu erkennen eröffnet Möglichkeiten, angemessen auf die Emotionen anderer Menschen zu antworten. Ohne seine eigenen Emotionen zu kennen, ist es sehr schwierig, mit anderen empathisch zu sein oder ihnen zu helfen.

Gesundheitsprobleme, die mit emotionaler Kompetenz in Verbindung stehen

Es wurde gezeigt, dass sich sowohl die körperliche als auch die geistige Gesundheit verschlechtern kann, wenn Emotionen verinnerlicht werden und kein Ventil nach außen finden. Das kann mit einem Anstieg des Stresslevels einhergehen, was zu Erkrankungen wie Bluthochdruck, einem schnellen Gewichtsverlust oder -anstieg oder Müdigkeit führen kann. Das Unterdrücken von Emotionen kann Depressionen hervorrufen und Beziehungen mit anderen Menschen aufgrund von emotionaler Inkompetenz leiden lassen.

Die gute Nachricht ist, dass emotionale Kompetenz trainiert werden kann. Wenn jemand zwischen verschiedenen Emotionen unterscheiden kann, dann kann er damit beginnen, zu lernen, wie er diese Emotionen in seinem täglichen Leben erfährt und wie er auf sie reagiert. Bei ausreichender Selbstkenntnis können auch die Mitmenschen besser verstanden werden.

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von Rubio Buitrago