Tipps, um Stress zu kontrollieren

· 12. November 2015

Stress ist einer unserer größten Feinde. Du kannst dich gestresst fühlen, weil du noch so viele Dinge zu erledigen hast oder auch, weil du zu viel Freizeit hast. Jedes Extrem ist schlecht für uns.

Du solltest aber in beiden Fällen Maßnahmen ergreifen, die den Stress reduzieren und durch die es dir gelingt, die benötigte Stabilität, die du brauchst, um deinen alltäglichen Aufgaben nachgehen zu können, herzustellen. Stress fördert oder beschleunigt die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung, weshalb du dir ein Ventil für deinen Stress suchen solltest.

Es gibt ein paar einfache Möglichkeiten, die dir helfen werden, diesen Teufel des Alltags zu kontrollieren, der oftmals die Kontrolle über dein Leben übernimmt:

Benutze einen Terminkalender

In der heutigen Zeit ist es sehr einfach, an einen interaktiven Kalender zu gelangen. Dein Handy hat wahrscheinlich einen vorinstallierten Kalender, in den du deine wichtigsten Termine eintragen kannst. Falls das nicht der Fall sein sollte, dann lade dir einfach einen herunter und installiere ihn auf deinem Mobiltelefon. Diese Terminkalender sind eine geniale Erfindung, weil sie dich je nach eingestellter Benachrichtigungszeit etwa eine halbe Stunde vor Beginn des eingespeicherten Termins an diesen erinnern.

Dieser erste Schritt ist einer der wichtigsten, weil Stress oftmals durch Kontrollverlust entsteht. Wie oft ist es dir schon passiert, dass du morgens eine Aufgabe begonnen und sie erst viele Stunden später beendet hast, weil dir inmitten dieser Aufgabe eingefallen ist, dass du noch andere Dinge erledigen musst?

Für den Stressabbau ist es wirklich wichtig, all deine Aufgaben, auch die einfachsten und schnellsten, zu notieren. Dadurch vermeidest du Gedächtnisausfälle, wie beispielsweise nach Hause zu kommen, ohne den Einkauf erledigt zu haben. Wenn du die meiste Zeit des Tages weißt, was du zu tun hast, gehst du entscheidungsbedingtem Stress aus dem Weg.

Erlaube dir und deinem Gehirn auch mal Pausen

Die meisten von uns sind der Meinung, dass unsere Arbeitszeit ein guter Indikator unserer Produktivität sei. Doch in Wahrheit ist das nicht so einfach und unsere Konzentration ist beschränkt. Wenn wir sie zu sehr ausreizen, dann beginnen wir, Fehler zu machen, und das Schlimmste daran ist, dass sich unsere gute Laune wahrscheinlich auch verabschiedet. Damit das nicht passiert, helfen schon 10 Minuten Pause, nachdem wir 50 Minuten gearbeitet haben.

Versuche, an etwas anderes zu denken. Wenn du gerade für eine zu erledigende Aufgaben keine bestimmte Lösung findest, dann wende dich kurze Zeit davon ab. Wenn du dich einer anderen Sache zuwendest und abgelenkt bist, dann kommst du bestimmt schlagartig auf die Lösung für dein Problem. Es ist gut, sich von einer Tätigkeit zu distanzieren und dem Verstand eine kurze Verschnaufpause zu erlauben, um die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Lachen

 

Lass die Musik dein bester Freund sein

Musik kann dir helfen, wenn du sie richtig einzusetzen weißt. Es gibt Musikrichtungen, die uns dabei helfen können, dass sich unser Kopf entspannt und auch mal abschaltet. Und es gibt auch Musikrichtungen, die unsere Konzentrationsfähigkeit und unser Auffassungsvermögen verbessern.

Auch wenn es für jeden Moment unseres Lebens die passende Musik gibt, ist es doch am besten, man probiert einfach aus, welche Musik uns wie beeinflusst, denn jeder Organismus funktioniert anders. Die Musik, die irgendjemanden dabei unterstützt, Druck und Stress abzubauen, kann dir unter Umständen auch bei der Erfüllung einer Aufgabe helfen.

Außerdem kann Musik während der Arbeit, vor allem am Morgen und bei systematischen Aufgaben helfen. Bei komplexeren Tätigkeiten, die unsere gesamte Aufmerksamkeit verlangen, außer in ganz bestimmten Fällen, lenkt uns Musik ab und wirkt störend.

Letztendlich wissen wir alle, welche Wirkung Musik auf unseren Gemütszustand haben kann. So können wir sie benutzen, damit sie direkt helfen und unseren Stress indirekt reduzieren kann.

Mach etwas, dass du gerne tust

Nun hast du die wichtigsten Sachen organisiert und notiert. Du hast dich von deinen Sorgen befreit und Musik hilft dir dabei. Jetzt ist es wichtig, dass du zwischen deinen Pflichtaufgaben und den wirklich ungeliebten Aufgaben irgendeine Aktivität einbaust, der du gerne nachgehst.

Denk daran, dass deine Zeit wertvoll ist und aus diesem Grund solltest du keine Minute verschwenden. Geliebte Hobbys verschaffen uns die benötigte Verschnaufpause und tragen dazu bei, dass wir wieder zu uns finden.

Manchmal solltest du auch improvisieren oder einer Sache nachgehen, deren Ende du nicht absehen kannst. Du hast die Kontrolle, aber das bedeutet nicht, dass du mit deinen Wünschen hinterm Berg halten oder du dich einem kleinkarierten und spartanischen Leben beugen musst.

Routine als Weggefährte

Achte drauf, dass dein Leben anpassungsfähig wird, um in dir das bestmögliche Gefühl von Wohlstand zu erzeugen. Das soll heißen, dass sich einige Menschen in einem routinierten Leben sehr wohl fühlen, manche aber auch nicht. Lerne dich selbst kennen und erarbeite für dich eine Routine, die deinen persönlichen Ansprüchen entspricht.

Verlier nicht den Boden unter den Füßen und fühl dich auch nicht in einem zeitlichen Chaos gefangen, das dir große Sorgen bereitet und dich stresst.

Du solltest wissen, wie du dich und deine Zeit organisieren musst, um chronischen oder starken Stress zu kontrollieren, der fatale Konsequenzen nach sich ziehen kann, oder um ihn ganz aus deinem Leben zu entfernen.